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Samuels Warren
Gast









it seems like a butterflie Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

it seems like a butterflie
katherine james & samuels warren
früher abend dess 5. aprils

Der Abend schritt immer weiter voran und die Temperaturen sanken rapide ab. Vielleicht hätte er sich doch etwas Dickeres anziehen sollen? Mit einem leisen Seufzen schob er den Sand vor seinen Füßen hin und her. Der Strand war immer verlockend, wenn er Zeit zum Nachdenken brauchte. Der Tag war lang gewesen und die Menschen hatten ihn mal wieder durchgehend fühlen lassen, dass er unerwünscht war. Ein Anruf seines Vaters hatte dem ganzen dann noch die Krone aufgesetzt. Nicht mal seine beste Freundin hatte er heute sehen oder sprechen können. Unterm Strich war der Tag einfach miserabel gelaufen und konnte vermutlich gar nicht noch schlimmer werden. Der Unterricht war wie immer zu langweilig gewesen, die Schüler zu abwertend und die Lehrer zu fies. Irgendwann hatte Samuels begonnen an seiner Existenz und dem Sinn des Besuches der Schule zu zweifeln. Wieso war überhaupt noch hier? Was hielt ihn hier, mal abgesehen von dem Geld, das sein Vater in die Schule stopfte? Er hatte doch eh keine Musikkarriere in Sicht und was brachten die ganzen Schikanen, wenn sich das für nichts lohnte? Es gab kein genaues Ziel vor seinen Augen, er folgte keinem genauen Weg und hatte das Gefühl ich immer mehr und mehr zu verlieren. Alles verschwamm einfach in sich und hatte keine Bedeutung mehr. Der Kontakt zu seinen Freunden verlor sich, seine Familie war sowieso schon immer schrecklich gewesen und andere soziale Kontakte waren eine hirnrissige Vorstellung, weil er schlichtweg zu schüchtern und ungeschickt war um sie zu knüpfen. Wenn dann mussten schon andere Leute auf ihn zu kommen, denn von alleine ging bei ihm irgendwie nie etwas. Wahrscheinlich der Hauptgrund, weshalb er nie eine Freundin haben würde. Er war nicht bereit anderen Menschen zu vertrauen und ihnen etwas zu geben, das für andere selbstverständlich wäre. Samuels ist einfach anders aufgewachsen, das war Fakt. Liebe ist nicht das, was für ihn am Wichtigsten ist. Er lebt für .. ja.. für was lebte er nun eigentlich? Mit einem Seufzen blickte er über die Weite des Wassers und beobachtete die Vögel bei ihrem Rundflug nach etwas Essbaren. Dann und wann ließen Menschen Teile ihres Brotes fallen, das dann aber schon innerhalb weniger Minuten davon war, weil sich die Vögel darauf stürzten wie ein ausgehungerter Hund auf ein Stück Fleisch. Eine Wolke rutschte beiseite und ließ die Restsonne noch einmal seine Augen schmerzen, als sie direkt in jene zu scheinen schien. Ärgerlich kniff er die Augen zusammen und pustete sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Wenn der Tag noch schlimmer verlaufen würde, würde er vielleicht mal dazu kommen seinem Vater einen bitterbösen Brief zu schreiben. Frustriert setzte er sich in den Sand und stützte sich auf seine Hände. Wehe ihn sprach heute noch irgend jemand dumm an.

24.01.2013 17:27
Katherine James Katherine James ist weiblich

CHARACTER AREA


Dabei seit: 12.05.2012
IG-Beiträge: 4
CHARAKTERAKTE: "Für den Fall das du mich nicht kennst, ich bin Katie. 18 Jahre alt und bald (hoffentlich) erfolgreiche Absolventin der MAD. Aber keine Angst, ich werde euch allen erhalten bleiben, denn für meine Zukunftspläne bleibe ich in Genton. Ich muss dann los, mich mit meiner Zukunft befassen. Bye, man sieht sich!"






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Sich ein Blickduell mit seinem Mathehefter zu führen schien vielen wohl ziemlich seltsam, doch genau dies tat Katherine gerade, denn sie hatte weniger als keine Lust aus ihm zu lernen. Sie wollte ihn nicht einmal aufschlagen, doch ihre Note in dem Fach hing am seidenen Faden, wenn sie nicht langsam mal ihren hübschen Popo hochbekam und etwas dafür tat würde sie wegen diesem Fach noch das Jahr nicht bestehen. Das durfte nicht passieren, auch nicht mit der Ausrede, dass es einfach zu ihren Schwächen gehörte. Seufzend schlug die Brünette den Ordner auf, verdrängte die Gedanken daran was sie alles tun könnte. Surfen, Relaxen, Musik hören, neue Leute kennen lernen, etwas mit ihren Freunden unternehmen,…
Halt Stopp, sie würde sich jetzt auf Mathe konzentrieren. Sich in die Integralrechung vertiefen oder was zur Zeit ihr Thema war. Integralrechung war nur das letzte, was die 17-Jährige mitbekommen hatte, doch eigentlich müsste sich von Anfang an den Ordner durchblättern und versuchen hinter das Rätsel zu kommen, welches sich ihr offenbarte. Doch auch wenn sie auf die Notizen vor sich starrte, es ging ihr nicht in den Kopf. Sie wollte ehrlich gesagt auch nichts dafür tun, dass es sich änderte, doch wenn sie deshalb den Jahrgang wiederholen müsste, würde sie sich selbst ärgern bis sie rot wurde.
Doch was brachte es jetzt hier im Sand zu sitzen und Wörter, die für Kate in keinem logischen Kontext standen, anzustarren? Sie würden nicht plötzlich lebendig werden und ihr ausführlich alles Schritt für Schritt erklären. So lief das leider nicht. Wäre aber auch zu schön gewesen. Frustriert schlug die Kanadierin ihren Ordner zu, ließ ihren Blick nun über den Strand gleiten, leer, bis auf einen jungen Mann. Er kam der 17-Jährigen bekannt vor, doch seinen Namen kannte sie nicht. Er war wahrscheinlich auf der MAD. Er sah einsam aus und so beschloss die Brünette ihn ein wenig aufzuheitern. Vielleicht konnte sie das ja auch Nutzen. Zuversichtlich stand Katherine auf, klemmte sich den Hefter unter den Arm und ging zu ihm herüber, ließ sich neben ihm in den Sand sinken zu lassen.
„Hey“, begrüßte sie ihn, als wäre es das normalste der Welt, als würden sie sich schon ewig und gut kennen. Aber das war nunmal die Art der Schauspielerin.

25.01.2013 21:07 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Samuels Warren
Gast









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Samuels starrte auf die Weiten des Meeres hinab und seufzte leise. Der Tag war so verflixt schlecht gelaufen, dass er gar keine Lust mehr hatte, positiv zu denken. Als er die Stimme hinter sich hörte fuhr er zusammen und schaute geschockt nach oben. Über ihm stand eine Brünette, die etwa in seinem Alter sein musste. Das war aber auch das einzige, was die beiden verbinden könnte. Er achtete für gewöhnlich nicht auf die Menschen in seiner Umgebung, weil ja auch keiner auf ihn achtete. Also abgesehen von seinen wenigen echten Freunden, die nicht nur sein Kenntnisse und sein Wissen ausnutzten. Er war keiner von den beliebten Leuten auf der Schule. War also eher ein Außenseiter und lebte das Leben als Mauerblume voll aus. Wie ein schwarzer Kater wird er gemieden, aufgrund seines seltsamen Lebensstandards. Ihm fielen tausend Gründe ein, warum man sich nicht auf Fremde einlassen sollte. Und jetzt? Jetzt saß er hier am Strand, hatte keine Lust mehr auf gar nichts und dann sprach ihn das Mädchen an, das nun hier vor ihm stand. Warum zur Hölle? Was hatte er in seinem Leben so gravierend falsch gemacht, dass Gott immer wieder der Meinung war ihm zu zeigen, wer die Macht hatte? Erst ein Streit, dann eine peinliche Aktion, jetzt wieder jemand, der ihn Nerven oder Verspotten wollte. „Wenn du dich über mich lustig machen willst, probier es ein anderes Mal.“ Knurrte er leise und verletzt in ihre Richtung. Ihm ging es mittlerweile mehr als nur auf die Nerven, dass sich jeder auf seine Kosten amüsierte. Jeder lachte über ihn, das Getuschel wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Nur weil er so ist, wie er ist. Samuels konnte das nicht verstehen und wenn er ehrlich zu sich selbst war, wollte er es auch nicht verstehen. Er war halt ein Junge mit Gefühlen und einem schweren Leben. Wer würde da nicht seine eigene Persönlichkeit entwickeln? Aber das verstanden ja leider allzu viele nicht und fanden es dann besonders toll, ihn aufzuziehen oder ihm Streiche zu spielen, nur, damit er sich zum Affen macht und jeder über ihn Lachen kann. Als ob er ein engagierter Clown wäre. Mit dem Unterschied, dass dieser beabsichtigt, die Leute zum lachen zu bringen und kein Problem damit hat, dass er ausgelacht wird. Und er kriegt Geld. Würde Samuels für alle Lacher, die er kassierte, Geld bekommen, wäre er Millionär. Und dieses Mädchen hatte bestimmt auch nichts Besseres zutun und wollte sich den Tag noch mal bereichern, indem sie arme Streber mobbt. Wie edel. Samuels hatte jegliches Vertrauen in die Menschen seiner Umgebung verloren und zeigte wenig Interesse, dieses wieder aufzubauen. Er wandte den Blick von ihr ab und starrte wieder stur auf die Weiten des Meeres hinaus. Das Meer war so faszinierend. Er wünschte sich in Zeiten wie diesen einfach ein Teil des Wassers zu sein. Dann könnte er überall hin. Keiner würde ihn aufhalten, weil es das natürlichste der Welt ist, sich dorthin z bewegen, wo man gebraucht wird. Er seufzte leise und vergrub die Hände tiefer im Sand.

09.02.2013 17:29
Katherine James Katherine James ist weiblich

CHARACTER AREA


Dabei seit: 12.05.2012
IG-Beiträge: 4
CHARAKTERAKTE: "Für den Fall das du mich nicht kennst, ich bin Katie. 18 Jahre alt und bald (hoffentlich) erfolgreiche Absolventin der MAD. Aber keine Angst, ich werde euch allen erhalten bleiben, denn für meine Zukunftspläne bleibe ich in Genton. Ich muss dann los, mich mit meiner Zukunft befassen. Bye, man sieht sich!"






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Der Weg von ihrem eigentlichen, ursprünglichen Platz bis hin zu dem ihr bis dato unbekannten Typ war für die Kanadierin anstrengend und beschwerlich. Hätte sie bloß nicht diese schicken Riemchensandalen angezogen! Aber sie waren so schön und die Brünette hatte einfach nicht widerstehen können, doch jetzt haderte sie mit den Konsequenzen. Kurzerhand blieb Kate stehen und bückte sich, öffnete die Sandalen und schlüpfte hinaus. Als ihren nackten Füße den Sand berührten freute sie sich über dieses angenehme Gefühl, ließ sich einen Moment davon in Beschlag nehmen, ehe sie ihren Weg fortsetzte zu dem Rotschopf.
Locker begrüßte sie ihn und wartete auf eine ebenso freundliche Antwort, jedoch hätte sie nicht erwartet, was er ihr tatsächlich entgegen knurrte. Sich über ihn lustig machen? Warum sollte sie? Selbst wenn Katherine Stana James wäre, der Menschen verspottete, so würde sie das noch nicht mit Menschen tun, die sie nicht mal kannte! Okay, sie war kein Unschuldsengel und lästerte für ihr Leben gern, doch das war eine ganz andere Kategorie. Außerdem hatte eine Studie bewiesen, dass Lästern glücklich machte, wohin Verspotten und Mobbing der Brünette überhaupt nicht lagen. Würde sie das tun, lieferte sie doch nur den Beweis dafür, dass sie selbst so unsicher war, dass sie andere runter machen musste. Und das hatte die Brünette sicherlich nicht nötig, dafür war ihr Selbstvertrauen zu groß. Aber anscheinend schien es bei ihm hier nicht so zu sein, wenn er gleich darauf schloss, sie wolle sich über ihn lustig zu machen. Bei ihm schien das also auf der Tagesordnung zu stehen. Interessant, interessant, aber für Katherine als Information sonst nicht weiter zu gebrauchen. Sie suchte kein schon geschwächtes Opfer. Sie suchte ja nichtmal ein Opfer. Er könnte höchstens ihr Projekt werden. Projekt ‚ Hilf dem Typen und zauber ihm ein Lächeln ins Gesicht‘. Ja, dass wiederrum wäre ihre Art. Und das würde sie jetzt auch einfach tun! Ha! Dann hatte sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen; erstens entkam sie ihren Matheaufzeichnungen, die sie tadelnd ansahen, jedenfalls fühlte es sich so an, und andererseits heiterte sie einen anderen Menschen auf. Klang doch nach einem super Plan oder? Ein Plan, der unbedingt umgesetzt werden sollte!

Elegant ließ sich Katie in den Sand neben dem Rotschopf sinken, legte ihre Riemchensandalen und Tasche neben sich ab, ehe sie ihren Kopf dem Typ zuwandte. „Hatte ich nicht vor. Warum sollt ich auch, kennen wir uns denn?“, fragte sie lächelnd und hielt ihm schließlich die Hand hin. „Ich bin Kate“, stellte sie sich schließlich vor und auf ihrem Gesicht erschien ein 180-Watt-Lächeln. Hach ja, sie liebte es neue Menschen kennen zu lernen.

10.02.2013 12:43 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
 
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