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Jonah Hathaway
Gast









Live while we're young! Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Live while we're young!

Es war Freitagabend, der 09. April 2010. Der Frühlingsball war bereits eine Woche her, doch an den Ball hatte Jonah nicht nur gute Erinnerungen. Er war nicht mit Lara dort gewesen, weil diese ihre Zeit auf dem Ball lieber mit Candice verbringen wollte. Das passte Jonah gar nicht, aber was sollte er machen? Er hatte sich einfach mit Alkohol zugeschüttet, und so trotzdem Spaß gehabt. Seit dem Abend war nichts mit Lara mehr so gewesen, wie es vorher war. Und gestern war es dann passiert. Er hatte wütend mit der Tänzerin Schluss gemacht. Nun hatte er, auch wenn er es nicht zugeben wollte, doch ein wenig Liebeskummer. Und wie konnte man diesen am besten beseitigen? Mit Alkohol. In letzter Zeit trank Jonah zu viel, das wusste er selber. Aber die letzten Monate waren nicht immer einfach gewesen, also musste er sich manchmal eine Auszeit gönnen. Er wusste aber auch, dass er gut aufpassen musste um dem Alkohol nicht wieder völlig zu verfallen, so wie einst vor einigen Jahren. Da war er nach dem Tod seines Vaters und den vielen Umzügen alkoholabhängig geworden, und hatte Drogen genommen. Mittlerweile verlief sein Leben wieder in relativ geordneten Bahnen, wozu die Kunstschule auch einen großen Teil beigetragen hatte. Jonah fand aber, dass er heute ruhig noch einmal feiern gehen konnte. Er musste ja nicht so viel trinken, aber er brauchte einfach Ablenkung. Ablenkung von Lara, die sich jetzt wohl auf Candice’ Party amüsieren würde. Einige seiner Freunde waren auch auf der Party, sodass er wohl oder übel alleine in den Club gehen musste. Vielleicht traf er dort ja noch jemanden, mit dem er feiern konnte. Und wenn nicht war das auch nicht so schlimm.
Jonah machte sich also fertig, und machte sich dann auf den Weg zum Club. Dort angekommen wurde er auch sofort eingelassen, und ging direkt an die Theke um sich ein Bier zu bestellen.

17.12.2012 21:40
Cosima Loureiro Cosima Loureiro ist weiblich

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Dabei seit: 03.04.2012
IG-Beiträge: 0
CHARAKTERAKTE: "Falls du es noch nicht weißt, was mich echt wundern würde, ich bin Cosima. Ja, die Coco, eine Musikerin der Seniors. Viele der Gerüchte, die du gehört hast, stimmen sogar, doch manch Andere sind einfach nur Schwachsinn. Ob ich einen Tipp an dich habe? Geh mir einfach aus dem Weg und wag es ja nicht, dich in mein Leben einzumischen!"






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Es waren die Lichter, die sie heute Nacht in den Club trieben. Okay, scheiß drauf, es waren keine Lichter. Sie wusste es. Nein. Es war verdammt noch mal Freitagabend. Freitag. Partytag. Jeder wusste, dass Schüler, die freitags nicht feiern gingen, nicht fame waren. Sie war fame. Sie war genau das, was man unter fame verstand. Und deswegen ging sie weg. Klar, sie hatte auch Bock drauf. Jeder normale Mensch feierte gern. Man schüttete sich zu und hatte Spaß, amüsierte sich. Ganz einfach eben. Mal was Anderes als der ganze abgefuckte Alltag. Rauskommen, schnüffeln, high sein. Natürlich machte sie sich etwas frisch. Es wurde geduscht, das richtige Outfit ausgesucht – High Heels, enger, kurzer Rock, enganliegendes Top, weiter Ausschnitt. Normales Outfit, nicht übertrieben. Das war es niemals, immerhin musste man die Reize, die man hatte, nicht noch verdecken, wäre eine Schande bei nem Körper wie dem, der ihr zu Eigen war. Außerdem hielt sie nichts mehr in die Schule. Die letzte Woche war scheiße gelaufen, Direxbesuch, Rausschmiss angedroht, fuck off. Sie würde feiern wie sie immer feierte, also drei Mal so gut wie der Rest.
Endlich war sie clubfertig, schnurstracks schnappte sie sich ihre Tasche, gefüllt mit allem, was man so brauchen konnte, und lief los. Schuhe stellten natürlich kein Problem dar, im Gegensatz zu den lächerlichen Kindern, die sich ach so fame fühlten, konnte sie dadrin auch laufen. Der Weg war recht angenehm, musste man sagen. Sie vertrieb ihn sich, indem sie sich einen baute. Also nen Joint. Die richtige Vorbereitung auf einen Abend, der genial werden musste. Ansonsten würde sie ein paar Leute anrufen, die einen Abend genial machen konnte. Wer das sein konnte, wusste sie noch nicht. Vielleicht Rocky oder Vi, so jemand.
Im Club angekommen grinste sie dem Türsteher zu, den sie nicht nur von außen, sondern auch von innen kannte. Hässlicher Typ, der für ne gute Nacht alles machen würde, dementsprechend sah er auch aus, Kotzfresse. Immerhin, Vorteile konnte man daraus ziehen. Nach einem Abstecher an die Garderobe, der sie ihren Markenmandel anvertraute, steuerte sie direkt auf die Bar zu, ihren Lieblingsort. „Hey, Ad!“, rief sie. „Lass ma rüberwachsen.“ Auch der Barkeeper hier war ihr mehr als nur bekannt, in nem Kaff wie diesem konnte man sich auch kaum aus dem Weg gehen. Aber der Kerl war cool drauf, genau ihr Geschmack, man konnte mit ihm Pferde stehlen, er war korrekt. Erst dann setzte sie sich auf einen Hocker und schaute sich um. Klar, allzu viel war noch nicht los. Nur der Platz links von ihr war besetzt. Jonah, ein süßer Musikschüler, der falsch gehandelt hatte, als er mit einer aus der Kindergartenclique geliebäugelt hatte. Armer Junge, seitdem schien wohl nichts mehr zu laufen. Na, wenn man dem nicht mal zeigen konnte, wie sich Frauen anfühlten. Der kleine Perversling wollte ja wohl nicht mit Babys spielen, oder? Grinsend holte sie ne Zigarette raus und zündete sie an. Würde doch niemand was sagen, und selbst wenn. Sie rauszuschmeißen würde bedeuten, ne fette Kundin zu verlieren, wollten die eh nicht. „Du auch?“, bot sie ihrem Mitschüler was an. Ehrlich, der sah so aus, als würd er ein paar Züge gebrauchen.

28.12.2012 01:39 Cosima Loureiro ist offline Email an Cosima Loureiro senden Beiträge von Cosima Loureiro suchen Nehmen Sie Cosima Loureiro in Ihre Freundesliste auf
Jonah Hathaway
Gast









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Jonah blieb eine Zeit lang alleine an der Theke. Regelmäßig schaute er sich nach bekannten Gesichtern um, doch Fehlanzeige. Er sah niemand Bekanntes. Anscheinend hatten alle etwas Besseres zu tun als ihren Freitagabend in einem Club zu verbringen. Normalerweise Jonah auch, aber es war eben alles im Moment ziemlich scheiße. Er trank schluckweise etwas von seinem Bier und es tat richtig gut. Je länger er alleine war, desto wütender wurde er. Auch wenn er nicht wirklich wusste, wieso sich seine Niedergeschlagenheit plötzlich in Wut verwandelte. Verdammt, konnte nicht irgendwer hier auftauchen und ihm Gesellschaft leisten? Oder ihn aufheitern? War das wirklich zuviel verlangt? Wo waren seine Freunde nur, wenn man sie mal brauchte? Nicht auffindbar jedenfalls. Der Musiker seufzte. Er wollte ja eigentlich gar nicht mehr traurig sein, die Niedergeschlagenheit nervte ihn selbst schon gewaltig. Was er nun brauchte war ein Zugpferd. Jemand, an dem er sich ein Beispiel nehmen konnte, um einfach mal wieder richtig Spaß zu haben. Er konnte nicht ewig über das Beziehungsende mit Lara trauern. Aber war das wirklich das Einzige, weshalb er traurig war? Eine Weile dachte er über diese Frage nach, die sich immer mehr in seinen Kopf brannte. Schlussendlich konnte er diese Frage nur mit ja beantworten. Welchen Grund gab es sonst traurig zu sein? Keinen. Also musste er nun vergessen was vorgefallen war. Er musste dieses Mädchen aus seinem Kopf streichen, oder besser noch aus seinem Leben verbannen. Nur waren diese Worte eben leichter zu sagen als umzusetzen. Bald gesellte sich jemand zu ihm an die Theke, doch er schenkte der Person keine wirkliche Beachtung. Es war ihm relativ egal wer da neben ihm saß. Vermutlich irgendjemand, der sich grade genauso scheiße fühlte wie er und deshalb Trost an der Bar suchte. Erst als diese Person anfing etwas zu sagen, drehte sich Jonah zu seiner Rechten um und erkannte diese Person auf Anhieb. Es war Cosima. Cosima, die nicht unbedingt den besten Ruf hatte. Sie war ebenfalls Musikerin und ging in seine Parallelklasse. Jonah kannte sie flüchtig, aber nicht genug um sich ein Urteil über sie zu bilden. Natürlich, man hörte hier und da etwas über Cosima. Meistens waren es negative Dinge, aber denen sollte man ja nicht unbedingt die größte Beachtung schenken. Bis jetzt ergab sich aber auch noch nicht die Gelegenheit sie näher kennenzulernen um sich so eine eigene Meinung über die Musikerin bilden zu können. Jonah wollte sich grade wieder von ihr abwenden, als sie ihm eine Zigarette anbot. Er zögerte kurz. Er hatte das Rauchen erst vor kurzem aufgegeben. Nämlich genau dann, als er mit Lara zusammenkam. Davor hatte er schon Jahre geraucht. Eigentlich hatte er sich geschworen nie wieder zu rauchen, schließlich hatte er schon mit 13 Jahren damit angefangen. Nun aber sollte dieses Mädchen aus seinem Leben verschwinden. Er wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben, wieso also sollte er diese Zigarette ablehnen? „Klar, gib her!“, antwortete er also auf die Frage Cosimas. Eine Zigarette würde schon nicht schaden.

28.12.2012 22:19
Cosima Loureiro Cosima Loureiro ist weiblich

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Wie erwartet kam niemand, der meckerte. Ihr Stammkundenstatus war eben doch etwas wert, Treue war in diesem Fall doch etwas, was geschätzt wurde. Ihre Clubs würde sie nie im Stich lassen, jede Woche würde sie ihnen Besuch abstatten. Und da sagte noch wer, sie sei untreu! Ha. Die Treue zum Alkohol nahm ihr keiner. Und die würde wohl viel länger sein als diese ach so tollen Beziehungen. Aber scheiß drauf. Die Meinung dieser Naivlinge war ihr sowieso egal. Sie würde Spaß haben. Spaß. Heute wie morgen. Ihr leben war da, um es zu leben, Spaß zu haben, es auszukosten. Das Leben schmeckt schön - mit Cocktails. Und diese würde sie heute schmecken, Schluck für Schluck, Glas für Glas. Immerhin war man nicht ewig jung. Sie würde nicht immer so gut aussehen wie jetzt. Sie sah gut aus, das wusste sie. Irgendwann, in zehn Jahren, würde sie nach und nach Hängetitten bekommen und Falten, Fettfratzen am Arsch und am Bauch. Nicht mit ihr. Sie hatte sowieso nicht vor, so lange zu leben. Ihr Leben sollte kurz sein, schmerzlos, aber schön. Sie würde Spaß haben, solange es eben ging. Und dann? In ein paar Jahren würde sie sterben, bevor sie alt würde. Vielleicht ja von Alkohol-, Drogen-, oder Nikotinwirkung. Man hatte ihr nie ein schlechtes Gewissen machen können. 'Wenn du weiter so trinkst, dann sei dir sicher, du wirst nicht lange leben.', das hatten sie gesagt. Pah. Als ob sie 100 Jahre alt werden wollte. Das Leben musste richtig beschissen sein, wenn man sich nicht mehr bewegen konnte, nicht die Freiheit hatte, sich jeden Abend einen neuen Typen zu wählen, nicht mal mehr essen konnte, keinen Sport machen konnte. Das war sowieso nicht ihr Leben, sie konnte gerne darauf verzichten. Kein Problem. Schiss sie drauf. Sie lebte, solange sie jung war.

Genüsslich nahm sie einen langen Zug ihrer Zigarette. Sie setzte nicht ab, um neu Luft zu schnappen. Die Wirkung setzte so schneller an, und das Gefühl des Rauches in ihrer Lunge gefiel ihr. Die Anderen hatte sie immer schon besiegen können im Ziehen. Sie hielt nichts vom paffen. Absolut nicht, war etwas für Schwache. Sie war nicht schwach. Sie war die Beste, die Königin der Stimmen, die, die den Sinn des Lebens verstanden hatte. Amüsiert bekam Cosima dann mit, wie Jonah auf ihr Angebot reagierte. Das Zögern, als wüsste ein kleines Kind, dass es dabei sei, etwas Böses zu tun, aber dann doch die Begeisterung, die Freiheit, sich zu widersetzen. Kinder waren nicht anders. So sah wahrscheinlich ein Kind aus, das seine erste Mutprobe vor sich hatte oder so. Also schob sie die Zigarettenpackung von ihrem Platz in die Mitte des Tisches. "Bedien dich ruhig." Sie hatte sowieso genug. Nachdem ihr Vorrat vor einigen Monaten auf null gewesen war, würde sie den Fehler nicht mehr so schnell begehen. Sie hatte sich eingedeckt. Buchstäblich.
Endlich kam auch ihr Drink. Mai Tai, extra strong, doppelte Menge. Ad kannte sie einfach, er kannte ihren Geschmack. Normalerweise hasste sie den starken Limettengeschmack, der den Alkohol zu übertönen versuchte. Aber mit doppeltem Gehalt war es perfekt - die Menge viel besser als aus einem kleinen Glas. Mit einem kurzen Nicken bedankte sie sich. Ging doch. Allzu gierig nahm sie die ersten Schlücke zu sich, schnell war das erste Drittel in ihrem Körper verschwunden. Scheiiße. "AD?!", rief sie den Barkeeper, der gerade am gehen war. "Mach nochmal zwei davon, aber noch nen Tick stärker." Sie hasste es, warten zu müssen. Sie hasste Menschen, die sie warten ließen. Also hatte sie lieber Vorrat, bevor sie warten müsste. Dann bedachte sie ihren Blick wieder ihrem Mitstudenten, fing diesen auf und stoß mit ihm an, auch wenn das noch nicht so perfekt war, wie es sein musste. Welcher Depp fing den auch mit Bier an? Cosima mochte kein Bier. Das Zeug hatte ja nichts.

03.01.2013 19:26 Cosima Loureiro ist offline Email an Cosima Loureiro senden Beiträge von Cosima Loureiro suchen Nehmen Sie Cosima Loureiro in Ihre Freundesliste auf
 
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