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Katherine James Katherine James ist weiblich

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Dabei seit: 12.05.2012
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CHARAKTERAKTE: "Für den Fall das du mich nicht kennst, ich bin Katie. 18 Jahre alt und bald (hoffentlich) erfolgreiche Absolventin der MAD. Aber keine Angst, ich werde euch allen erhalten bleiben, denn für meine Zukunftspläne bleibe ich in Genton. Ich muss dann los, mich mit meiner Zukunft befassen. Bye, man sieht sich!"






Sometimes strange things happening... Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Endlich! Endlich waren die Temperaturen wieder über 20°C angestiegen, endlich konnte man wieder zum Strand gehen ohne das einen die Meeresbrise erfrieren ließ. Und das kam von Kate, Vollblut-Kanadierin, an kalte Temperaturen gewohnt. Doch ehrlich gesagt war sie dann doch nicht tough genug um ins Wasser zu gehen, was gerade mal 15°C betrug. Die Schauspielerin würde sich ja ihren Po abfrieren! Trotzdem kam sie gerne hierher, auch wenn sie kaum etwas machen konnte, außer sich in den Sand zu setzten. Doch wenn sie hier war, war es einfach so viel einfach nachzudenken, vorallem wenn man den Pazifik vor Augen hatte. Einfach den Gedanken freien Lauf zu lassen, sich zu entspannen, das schien hier soviel einfacher zu sein als sonst irgendwo in Genton. Jedenfalls ging es Kate so. Und sie musste ihren Gedanken einfach mal dringend mal darüber nachdenken was sie wollte, was sie empfand.

Seufzend ließ sich die Brünette in den Sand sinken, blickte hinaus auf die unendliche Weite des Ozeans, beobachtete die Wellen. Ja, hier war der perfekte Ort um nachzudenken. Über Santana, Bryan. Kyle’s Worte, ihre eigenen Taten. Einfach alles, denn wenn die Kanadierin ehrlich zu sich selbst war, glich ihr Leben einem Chaos, dem totalen Chaos. Sie war seit Monaten verliebt in Bryan Barnett, war jedoch in eine homosexuelle Beziehung reingeschlittert. Sie hatte sich in San verliebt, aber gleichzeitig war diese Verbindung zu der Tänzerin nur eine Achterbahnfahrt. Und nun musste sich die 17-Jährige darüber klar werden, was sie wollte. Vorallem WEN sie wollte.

23.12.2012 18:25 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Mello Oke
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Die Sonne schien sämtliche Leute glücklich zu machen. Während er durch die Straßen lief, weil er heute nichts anderes zu tun hatte, sah er glückliche Gesichter, Leute die Eis essen gingen und fröhliche Gespräche unter freiem Himmel führten. Sie lachten, sahen zum Himmel und bewunderten das Blau, welches noch nicht so strahlend war, wie im Sommer in Italien, aber auch viel freundlicher als der Himmel in Irland. Und Mello, der ohnehin gut vom Wetter beeinflusst werden konnte, fühlte sich, als wäre der Winterschlaf vorbei, seit am 21. März in allen Kalendern der Welt ein Wort aufgeleuchtet hatte: Frühlingsanfang. Das Wort kam ihm magisch vor. Auch, wenn er den Winter mochte, war der Übergang zwischen den Jahreszeiten schrecklich. Der Dauerregen, der mit den richtigen Temperaturen eigentlich zu Schnee geworden wäre, blieb nicht aus und er mochte den Regen nicht halb so gern, wie Sonne. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, ein Sahnehäubchen, wie man auch sagte, war Mello Oke nicht nur wegen des Wetters glücklich. Nein, da war noch etwas anderes, was ihn mit einer Heftigkeit glücklich machte, die er viel zu lange nicht mehr erlebt hatte. Katharina Hale war aus seinem Kopf, also seinen Gedanken und auch (nicht ganz überraschend), aus seinem Herzen kaum noch wegzudenken. Auch wen Kim das ganze mit boshaften Bemerkungen und Blicken, die ihn töten wollten, überschattete. Er ignorierte es und entschied sich heute für einen Tag am Strand. Einfach Sitzen und nichts tun und glücklich sein, in der ein oder anderen Form. Als er den Strand erreichte, bemerkte er Katherine, ein Mädchen, dass er mochte, weil sie in seinen Augen eine verdammt gute Freundin war. Vielleicht war sie auch grade glücklich. Vielleicht war sie genauso, wie Mello, hierher gekommen, weil andere Leute einen grinsenden Mello nicht ertragen konnten. Oder eben eine grinsende Katherine James. Mello setzte sich neben sie, weil es doof wäre, sich von ihr weg zusetzen. Er kannte sie und es würde wirken, als wolle er nicht mit ihr reden, wenn er sich woanders hinsetzen würde. »Naaaa du.« Er sah sie an und lächelte, bemerkte aber relativ schnell, dass sie eher nicht genauso viel Glück hatte, wie er. »Brauchst du jemanden, der nett zu dir ist und mit dir redet, Kleines?« So, wie er eben war, schenkte er, wenn ein Lächeln nicht half, ein offenes Ohr, vielleicht sogar Beide. Als Bonus für Freundschaft.

10.01.2013 21:07
Katherine James Katherine James ist weiblich

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CHARAKTERAKTE: "Für den Fall das du mich nicht kennst, ich bin Katie. 18 Jahre alt und bald (hoffentlich) erfolgreiche Absolventin der MAD. Aber keine Angst, ich werde euch allen erhalten bleiben, denn für meine Zukunftspläne bleibe ich in Genton. Ich muss dann los, mich mit meiner Zukunft befassen. Bye, man sieht sich!"






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Es war so verdammt kompliziert alles. Wieso konnte die Brünette kein kleines Kind mehr sein, jung und unbeschwert? Damals war sie nicht verliebt, sondern hatte einfach nur Spaß. Nun gab es Bryan. Die beiden hatten so viele Gemeinsamkeiten und die bodenständige Art des Kanadiers und natürlich auch seine Herkunft hatten es der Schauspielerin einfach angetan. Doch empfand er das gleiche für sie, wie sie für ihn? Oder sollte sie einfach versuchen ihn zu vergessen? Es würde schwer sein, sehr schwer, aber irgendwie würde die Brünette es schaffen. Das würde wahrscheinlich auch ihrer Beziehung mit Santana guttun. Wie sie in diese überhaupt gekommen war, schien der Kanadierin bis heute unklar, doch sie hatte sich in die Tänzerin verliebt. Nun konnte sie ihr nicht mehr einfach den Rücken zukehren. Es ging nicht, wenn sie sich selbst nicht das Herz brechen wollte und Katherine gab zu, dass sie in dieser Hinsicht auch mal egoistisch sein konnte. Schon so oft war sie verletzt gewesen, nochmal wollte sie den Schmerz nicht. Von Tony. Von Julien. Oh ja, besonders von Julien Craine. Sie hatte ihn so sehr geliebt, und dann hatte er ihr plötzlich das Herz gebrochen. Bis heute hatte sie daran zu knabbern, vorallem da er jetzt mit Ronny Less anzubändeln schien. Das kratzte ganz schön stark an der 17-Jährigen. Nun wollte sie nicht wieder diesen schmerz durchmachen, auch wenn das mit Santana etwas ganz anderes war. Die beiden Mädchen hatten eine On-Off-Beziehung und von Treue konnte auch nicht immer die Rede sein, jedenfalls nicht von Kates Seite aus. Vielleicht sollte sie San von ihren Ausrutschern gestehen? Ja das war vielleicht eine gute Idee. Sie würde sich ein ruhiges Plätzchen mit ihr suchen und dann-

In diesem Moment ließ sich Mello Oke neben ihr in den Sand sinken. Verwirrt blickte Kate in sein grinsendes Gesicht, zwang sich ein Lächeln auf. Er sah glücklich aus, wirklich glücklich. Vielleicht stimmte es ja wirklich, dass er jetzt mit Katharina Hale in einer Beziehung war. Und sie wollte sein Glück nicht zerstören. „Heey“, erwiderte sie und ihre Mundwinkel zuckten nach oben. Doch dort blieben sie nicht lange und der Musiker schien zu merken in welcher Stimmung die Brünette war. Das munterte Kate ein wenig auf. „ich weiß nicht. Aber bitte bleib hier, ich will nicht länger alleine bleiben“, flüsterte die Schauspielerin und griff nach Mellos Hand, als würde sie ihr Halt geben.

„Kannst du hier mit mir bleiben?“ Vielleicht wollte er ja auch gar kein Wrack, welches er trösten musste, sondern lieber weg und diese Chance wollte die Kanadierin ihm doch einräumen.

11.01.2013 22:51 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Mello Oke
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Sobald Mello sich also gesetzt hatte, fröhlich, wie er nun mal war, und bemerkt hatte, dass Kate nicht halb so fröhlich wie er, war, murmelte sie ein „Hey”. Es klang wie alte Wäsche roch. Traurig, muffig und nicht halb so gut gelaunt, wie ihr Lächeln versuchte es klingen zu lassen. Sie sah irgendwie aus, als hätte man ihr in einem Moment eine glückliche Pantomime-Maske vors Gesicht gehalten und gleich darauf blitzschnell durch eine traurige ersetzt. Ohje. Wenn Menschen nicht mal mehr so tun konnten, als wären sie etwas, was sie nicht waren, dann war es wohl ziemlich kritisch. Gleich nach ihrem Hey und seinem offenen Angebot, kam auch keinesfalls ein lascher Smalltalk-Satz aus ihrem Mund, wie er eigentlich erwartet hätte.
Im Gegenteil: Kate frage ihn, ob er nicht bleiben könnte, weil sie nicht allein bleiben wollte. Er nickte, nichtsahnend und naiv, rutschte noch ein bisschen näher zu ihr, um zu symbolisieren, dass er wirklich bei ihr bleiben würde und lächelte matt. Was sollte er sonst auch anderes tun. Eiskalt sagen: „Nee, danke, ich hab besseres zu tun.“ Das wäre eine Lüge. Und lügen mochte Mello nun wirklich nicht. Rein gar nicht. Überhaupt nicht. Null. Allerdings wusste er nun auch kaum noch, was er sagen sollte, was weniger sarkastisch oder böse klang. Er dachte kurzzeitig angestrengt darüber nach und war fast zu dem Schluss gekommen, dass man in einigen Situationen schweigen sollte, als sie seine Hand nahm. Fast instinktiv wollte er seine wegziehen, meinte dann aber doch, dass es Katherine nur noch mehr kränken würde. Also machte er das Gegenteil. Er legte ihr Hand in seine andere, damit er seinen Arm um sie legen konnte. Sicher war dies nicht das, was Kathi Hale von ihrem festen Freund erwartete, doch letztendlich war es so, dass Kate eine Freundin war, die Unterstützung brauchte. Also war es okay.
»Was ist denn bei dir passiert?« Sie sah aus, wie seine kleine Schwester aussah, wenn sie sich mit ihren Eltern stritt und den Streit wieder verlor. Oder wie jemand, der in der Klemme steckte und verzweifelt einen Ausweg suchte. Oder wie jemand, der Liebesprobleme hatte. Damit kannte Mello sich eigentlich sogar aus. Allerdings meinte er zuversichtlich, dass diese Zeit der Probleme ihr Ende fand, als er Kathy über den Weg gelaufen war. »Im Grunde kannst du mir alles erzählen.« Diese Versicherung war bei Mello kaum nötig. Alles, was man in seiner Gegenwart im Vertrauen erzählte, blieb bei ihm und nur bei ihm. Er war niemand, der kleine Notizen an die Lady schickte, um Leute, die er nicht mochte, fertig zu machen. Er hatte keinen Spaß daran. Und anhand seiner eigenen Familie- und Vorgeschichte, sah er lediglich Schaden darin, jemandes Geheimnis auszuplaudern. »Es sei denn, ich will es gar nicht hören. Dann steck ich mir die Finger in die Ohren und singe. Abgemacht?«

16.01.2013 22:54
Katherine James Katherine James ist weiblich

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In solchen Situationen zeigte sich mal wieder, dass Freunde unbezahlbar waren. Hielten zu einem, wenn man Mist baute, trösteten, wenn man am Boden zerstört war. Und diesen Trost konnte die Brünette gerade gut gebrauchen oder jemand der ihr half ihr Leben zu ordnen. Doch das mit dem leben ordnen war wohl eher ein Fall für Kyle oder Alexia. Nicht für Mello. Doch trotzdem tat es gut ihn bei sich zu haben, einfach weil seine ruhige Ausstrahlung die Kanadierin beruhigte. Sie davon abhielt sich die Arme aus Verzweiflung zu zerkratzen um sich abzulenken mit dem Schmerz.

Seufzend legte Katherine ihren Kopf auf die Schulter des Iren, nachdem er den Arm um sie gelegt hatte. Es tat mehr als gut zu wissen, dass sie nicht alleine war. Dass sie Menschen hatte, die ihr zuhören wollten, wie Mello im Moment. Aber wollte sie ihn überhaupt mit drein ziehen? Den süßen, unschuldigen Mello Oke, diese reine Seele? Die brünette wägte es gerade noch ab, als der Musiker weitersprach und anscheinend versuchte er witzig zu sein. Normalerweise wäre die 18-Jährige darauf angesprungen, hätte gelacht, oder auch nur gelächelt, doch diesmal verzogen sich ihre Mundwinkel keinen Millimeter nach oben. Dafür war sie zu deprimiert. Aber sollte sie nicht eigentlich genau jetzt also jemandem erzählen, was in ihrem Kopf vorging?
„Es ist alles so kompliziert. Ich liebe San, das tue ich wirklich, aber es ist einfach, dass es zwischen uns irgendwie nichts Ganzes und nicht Halbes ist. Dann bin ich noch in einen Kerl verliebt, er ich bin mir ziemlich sicher, dass er nicht das gleiche empfindet“, flüsterte die Brünette, ihre Stimme brach ihr beinahe weg. Oh Gott, und das war nur ihr Liebesleben Dazu kamen ja noch Schule und Privat. „ Ich vermisse meine Familie schrecklich, ich hab sie seit Weihnachten nicht mehr gesehen und last but not least werd ich immer schlechter in der Schule. Meine Noten sind total abgesackt.“ Inzwischen schluchzte die brünette nur noch und schlug sich die freie Hand vors Gesicht, um ihre Tränen zu verbergen, die ihr unaufhaltsam über die Wangen liefen. Nun, wo sie es laut ausgesprochen hatte war es nun endgültig, ihre Zweifel offiziell bestätigt. Jetzt konnte sie nicht mehr wegrennen, sondern musste sich ihren Problemen stellen.

19.01.2013 00:44 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Mello Oke
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Kathrine brauchte eine Schulter zum Anlehnen. Die konnte er entbehren. Sie brauchte jemanden, der grade ein Ohr für sie offen hatte, doch durch einen schrägen Zufall war Mello mit zwei verfügbaren Ohren hier angekommen. Vielleicht brauchte sie auch manchmal jemanden, der sie beschützte und sie kurz mal von der Außenwelt abschirmte. Das versuchte er. Indem er einfach nur er war. Er hatte nämlich gehört, dass er Leute dazu bringen konnte, sich in gewisser Weise wohl zu fühlen. Warum sollte nicht auch Kate dieses Geschenk zuteil werden? Sie hatte es doch mehr als verdient, mal eine ruhige Minute zu haben, vielleicht auch eine Stunde oder – solange Mellos Typ nicht vorher schon gefragt wurde – einen ganzen Resttag. Der heutige schien passend.
Als sie anfing, zu erzählen, wurde Mello immer wieder bewusst, was für ein Glück er hatte. Manchmal stimmte es wohl und man brauchte erst das Unglück der anderen, um sicher zu sein, dass man ein Mensch war, der in diesem Moment alles hatte. Eine Beziehung, gute Freunde, eine Familie (von der er die Hälfte nicht ausstehen konnte, weshalb er sie auch nicht vermisste) und zufriedenstellende Zensuren in allen Fächern.
»Weißt du, man merkt erst, dass jemand wichtig ist, wenn man eine Weile nichts mit ihm zu tun hat. Vielleicht solltest du dich auf die Schule konzentrieren, zumindest eine Weile. Dann findest du auch heraus, wen du am meisten vermisst und besserst schon mal deine Noten.« Er lächelte zuversichtlich. Und zwar tatsächlich mit so unendlich viel Zuversicht, dass es in diesem Lächeln keinen Zweifel daran gab, dass sie alles schaffen konnte, was sie sich vornahm. »Ich kann dir helfen. Ich bin zwar kein Genie und auch kein Schauspieler, aber irgendwas muss ja auch ich können.« Das war keine Nachhilfe, er verlangte ja kein Geld dafür. Er würde nur da sein und laut Angaben anderer Leute, würde es schon reichen, dass er da war, um ihr ein bisschen Ruhe zu bieten. »Und was deine Familie angeht… Wir haben eine sehr verständnisvolle Schulleiterin. Du kannst dir jederzeit eine Auszeit nehmen und sie besuchen. Aber fürs erste, Liebes -« Er wand seine Hand aus ihrer und holte sein Handy heraus, um es ihr hinzuhalten. Ferngespräche freuten ihn immer wieder. Nicht zuletzt, weil seine Mutter darauf bestand, ihm das zu bezahlen. Und weil er es mochte, wenn sie dadurch Geld ausgab. »Es ist immer wichtig, den Leuten zu zeigen, dass man sie vermisst. Schon allein eine vertraute Stimme zu hören kann Wunder wirken.«
Kate konnte sich glücklich schätzen, eine Familie zu haben, die sie vermissen konnte. Auch Mello hatte seine Eltern seit Weihnachten nicht mehr gesehen. Allerdings hatte er sie zu Weihnachten auch nur gesehen, weil seine Mutter sicher gehen wollte, dass er noch immer clean war. Das Weihnachtsfest war nur eine willkommene Ausrede zum wirklichen Anlass gewesen.

22.01.2013 22:13
Katherine James Katherine James ist weiblich

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Irgendwie wusste die Kanadierin nicht was sie in Mellos Anwesenheit fühlen sollte. Einerseits strahlte er so eine Ruhe aus, die Kate gut gebrauchen könnte. Sie war schon lange nicht mehr ruhig gewesen, denn entweder sprühte sie vor Lebensenergie und war ein kleiner Wirbelsturm oder sie heulte sich die Seele aus dem Leib. Frieden schloss sie nie mit sich. Entspannen kannte sie auch nicht mehr, es war ein Fremdwort war es für sie geworden. Inzwischen existierten nur noch diese beiden Extreme, wobei der Ire neben ihr einer der wenigen war, die die 17-Jährige jemals hatte weinen sehen. Kate hatte es immer vermieden und sich nur vor Julien, Liam, Alexia und Kyle die Blöße gegeben. Ihre Familie zählte sie nicht mit, denn natürlich hatte sie geweint, allein bei aufgeschlagenen Knien oder sonstigen Wunden. Doch aus emotionalen Gründen waren es wirklich nur ihre Freunde. Ihre besten Freunde und ehemalige Boyfriends. Vor dem Rest, auch vor Santana versteckte die Schauspielerin ihre Gefühle und das konnte sie gut. Ansonsten hätte sie wirklich das falsche Studienfach gewählt, so viel stand fest. Obwohl, vielleicht hatte sie das ja wirklich, jedenfalls könnte man so denken, wenn man ihre neusten Noten sah. Grausam, durchgehend. Aber sie hatte einfach keine Zeit, ihr Privatleben war viel zu turbulent um sich auf Schule zu konzentrieren. Doch wie sollte sie Mello das erklären, der ihr den Vorschlag machte ihr Privatleben sozusagen zu ‚vernachlässigen‘? Kate konnte es nicht, dafür war sie auch viel zu emotional veranlagt. Und sie hatte zu viel Angst Santana zu verlieren.
„Das geht nicht so einfach. Ich kann mich nicht einfach von allen abwenden, besonders nicht von San. Es ist schon so kein Zuckerschlecken sie bei mir zu halten…kennst sie ja…“, flüsterte die Brünette tränenerstickt, vergrub ihr Gesicht nun in den Händen. Oh ja, mit der Tänzerin war es nicht immer einfach, davon konnte Katherine ein Liedchen singen. Vielleicht waren Tänzer für sie einfach nicht das richtige. Hatte man ja schon an Julien gesehen. Aber es klappte ja auch mit den anderen nicht, also jedenfalls nicht mit Liam und Bryan und das waren beides Schauspieler. Von daher, vielleicht war die Kanadierin ja ‚unvermittelbar‘? Ein hoffnungsloser Fall, für den man niemals das passende Gegenstück finden würde? Im Moment sah die 17-Jährige da ziemlich schwarz. Wirklich tiefschwarz. Der einzige Lichtblick waren die kommenden Ferien, die sie wieder in ihrem geliebten Kanada mit ihrem Vater verbringen würde. Teilweise. Wenn er sich denn Zeit für sie nahm. Bei Rosalie und ihrer Mutter sah es schon besser aus, denn dort wusste die Brünette, dass sie mit ihnen in Serbien sein würde. Doch im Moment kamen die Wochen bis dahin schier Dekaden gleich. Doch vielleicht hatte der Musiker Recht und sie sollte einfach mal mit ihren telefonieren? Was blieb ihr anders, denn sich eine Auszeit nehmen wie er vorgeschlagen hatte war einfach nicht möglich. Mr. James war ein wichtiger Geschäftsmann und konnte kaum Zeit für seine Töchter freischaufeln. Zu ihrer Mutter konnte sie nicht, denn dann gab es nur Zoff und somit fiel auch Rose weg. Doch ein Gespräch wäre eine gute Lösung.
Ohne zu protestieren nahm Kate dankbar das Handy an und wählte die Nummer ihrer Schwester. Diese befand sich zur Zeit mit ihrer Klasse irgendwo in Europa, weshalb Kate sie selbst nicht hatte anrufen können. Davor hatte es einfach zu viel Stress auf beiden Seiten gegeben, dass sie sich wirklich mal hätten unterhalten können. Ohne zu zögern drückte die Brünette auf anrufen. Normalerweise hätte sie gezögert mit einem fremden Handy Ferngespräche zu führen, doch im Moment kam ihr das gar nicht in den Sinn. Sie wollte Rose hören.

Die Sekunden zogen sich in die Länge und beinahe hätte die 17-Jährige wieder aufgelegt, da ertönte die schläfrige Stimme ihrer kleinen Schwester am Telefon. Tränen der Freude strömten Kate aus den Augen. Bis eben hatte sie nicht gewusst wie sehr sie das kleine Biest vermisst hatte. Doch nun wurde es ihr klar und das Geräusch der wohlvertrauten Stimme hob ihre Laune beträchtlich.

03.02.2013 13:45 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Mello Oke
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Der Ire musste schon zugeben, ihm ein solches Liebesleben, wie Kate es hatte, nicht gegen seines eintauschen wollte. Nicht zu wissen was man wollte musste schrecklich sein. Als würde man mit der Bahn zwischen Orten umher pendeln, ohne zu wissen, wo man letztendlich landen würde. Nur, nun ja, nur dass es in diesem Fall Menschen waren, zwischen denen man hin und her pendelte... ohne zu wissen, bei wem man letztendlich kurz innehalten würde. Kates Leben glich einem Bahnhof. Eine stumpfe, aber gleichsam irgendwie zutreffende Metapher, wie Mello fand. Doch sie wollte seinen Vorschlag offensichtlich nicht so gern in die Tat umsetzen. Mello konnte das irgendwie nachvollziehen - nicht zuletzt, weil es auf einem Internat drei Mal so schwer war, sich aus dem Weg zu gehen. Er kannte Santana Caraccio nicht halb so gut, wie man vielleicht wollte. Er wusste, dass sie in kurzen Röcken herumlief, einen Cousin hatte und dass sie Tänzerin war. Doch an eine Unterhaltung mit diesem Mädchen konnte er sich nicht erinnern, was den Schluss zuließ, dass er entweder keine Konversation mit ihr gehabt hatte oder dass sie für ihn unwichtig geblieben war. Bis auf die Tatsache, dass Kate wohl etwas mit der Kleinen hatte, war ihm noch nichts zu Ohren gekommen, was annähernd beschrieb, wie Santana so drauf war. »Sie scheint dir wichtig zu sein.« stellte er fest. Wenn Kate tatsächlich nicht wollte, dass ihre Freundin sich jemand anderes suchte, dann musste sie ihr wichtig sein. Es wäre auch komisch, wenn das nicht so war. Liebe war ein komplexes Problem, keines, dass sich allzu leicht lösen ließ. Es war zu undurchschaubar, grade für jemanden wie Mello, der nur ein Zuschauer der Szene war. Weder involviert, noch genügend eingeweiht, um wirklich darüber zu urteilen oder es zu anlysieren und auseinander zu nehmen.
Was die Noten anging, so wollte er Kate dennoch nicht im Dunkeln stehen lassen. Und sobald sie mit dem Anruf fertig war, würde er ganz sicher noch einmal anbieten, dass sie zusammen lernen könnten. Zwar nicht für ihre Kunstfächer, da er etwas ganz anderes machte, doch immerhin für alles andere.
Doch erst einmal hatte Kate sein Handy genommen und eine Nummer gewählt. Allein die Vorwahl gefiel ihm. Es bereitete ihm Genugtuung, wenn er an seinen Vater dachte, der sicher nicht begeistert davon war, was sein Sohn hier trieb. Doch andererseits konnte er es sich keinesfalls erlauben, sich mit Mello zu streiten. Ein schlechtes Verhältnis zwischen Vater und Sohn machte sich in der Presse nicht allzu gut. Doch nicht nur die Vorwahl war es, nein, auch Kates Gesichtsausdruck, als auf der anderen Seite abgenommen wurde, trieb ihm ein Lächeln ins Gesicht. Er lehnte sich zurück, stützte das Gewicht seines Oberkörpers auf seine Ellenbogen und ließ Kate somit die Freiheit am Telefon wild zu gestikulieren, ohne, dass sie Angst haben musste, ihn zu schlagen. Ja, und zusätzlich wollte er ihr Freiraum geben. Sie hätte es sicherlich nicht allzu gern, wenn er ihr dabei zusah, wie sie vor Freude Tränen vergoss. Zumindest konnte er sich vorstellen, dass niemand das besonders gern hatte. Er ließ sie telefonieren und wartete.

18.02.2013 22:49
Katherine James Katherine James ist weiblich

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Eine Woge des Glücks schwappte über die Schauspielerin hinweg, als sie die Stimme ihrer geliebten kleinen Schwester hörte, für welche sie ihr Leben geben würde. Sie liebte dieses biest einfach, denn sie war perfekt, jedenfalls in Kate’s Augen. Vielleicht sprach da auch einfach nur die große Schwester aus ihr. Okay, nicht nur vielleicht, sondern ziemlich wahrscheinlich, aber das war ja auch egal.

Ja, auch Rose leistete sich hin und wieder einige Fehltritte, und diese waren nicht gerade harmlos, doch alles in allem war die Kanadierin unheimlich stolz auf ihre kleine Schwester und würde Alles für sie tun. Genau deswegen fiel es ihr auch immer besonders schwer auf die MAD nach den gemeinsamen Ferien zurückzukehren, deshalb vermisste sie das 15-Jährige Mädchen immer so sehr, wie keinen Anderen. Und ihre Stimme zu hören stimmte die Schauspielerin glücklich, zu hören dass Rosalie ihre Paris-Fahrt genoss, dass es ihr gut ging. Das war schöner als Alles andere im Moment.
„Katie? Ich bin müde, lass uns wann anders telefonieren ja?“, kam es jedoch nach ein paar Minuten von dem Mädchen und Kate’s Herz setzte aus. Sie wollte nicht auflegen. Denn wann anders war bei den James-Schwestern immer so eine Sache. Beide hatten prall gefüllte Terminpläne und dann ein gemeinsamen Zeitpunkt zu finden um zu telefonieren erwies sich als beinahe unmöglich. Doch was hätte die Brünette schon sagen können? Nein? Das ging wohl schlecht.
„Natürlich Rose. Ich hab dich lieb“, verabschiedete sie sich und legte schließlich auf, jedoch lächelnd. Ihr ging es seit Wochen das erste Mal wirklich gut. Sie hatte mit ihrer kleinen Schwester telefoniert und im Moment war wenigstens die Sehnsucht nach ihrer Nähe gestillt. In dieser Verfassung kamen ihr selbst ihre anderen Probleme schaffbar vor. Für die Schule würde sie wieder anfangen zu lernen und was ihr Liebesleben anging, so würde sie sich auch noch etwas einfallen lassen.
Glücklich seufzend ließ sich Kate ebenfalls in den Sand sinken, wie Mello es zuvor getan hatte, doch schließlich richtete sie sich etwas auf, blickte den Iren an. „Du weißt gar nicht, wie dankbar ich dir dafür bin“, murmelte sie und ohne zu wissen was sie tat und ohne sich selbst stoppen zu können beugte sie sich vor und küsste den Musiker. Erst als sich ihre Lippen berührten wurde Katherine klar, was sie hier tat, doch sie löste sich nicht. Es war, als würde ihr Körper ihr nicht gehorchen, weil es ihm zu gut gefiel.

16.03.2013 14:13 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
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Das Gespräch war sehr kurz. Es bestand im Grunde aus einem Hallo und einem Tschüss, doch wenn man über die Zeitverschiebung nachdachte, war das ja auch logisch. Es störte ihn nur ein bisschen, dass sie nicht lange telefonierte. Und das auch nicht, weil er nicht wollte, dass sie mit ihm sprach, sondern weil seine Eltern somit gar keine allzu große Rechnung begleichen mussten. Schade war es ja irgendwie schon. Doch umso schneller hatte er Kate als Gesprächspartnerin wieder zurück. Sie schien sich zumindest ein bisschen regeneriert zu haben. Und jemandem zu zeigen, dass seine Familie nur einen Anruf entfernt war, war nicht allzu schwer, kostete nichts und doch, war Kate ihm im Nachhinein offensichtlich dankbar. So wie er da im Sand lag und ihre Worte hörte, ahnte gar nicht schlimmes. Er wollte ihr gerade sagen, dass es gar kein Problem war. Er war halt so, warf mit seinem Handy umher und hatte kein Problem damit, wenn es mal etwas kostete. Das war gar kein Problem. Und dankbar müsste sie ihm gar nicht sein. Er hatte er schließlich nur gut gemeint sagen wollen, dass die Welt nicht scheiße war - und wenn sie es doch einmal war, war es gar nicht schwer, das wieder zu verändern.
Ja, das hätte er gerne gesagt. Allerdings hatte Kate wohl oder übel etwas anderes im Sinn als reden. Mello war gar nicht auf so eine Idee gekommen. Schließlich war er glücklich vergeben. Er hatte eine Freundin, die er liebte. Und Kathi war auch wirklich, wirklich die Einzige. Wirklich! Vielleicht hatte er einmal zu oft beteuert das es genauso war. Und vielleicht bemerkte dieses Mädchen genau diesen kurzen Zweifel? Was auch immer sie dazu bewog, auf jeden Fall schien sie ihren Fehler gar nicht wahrzunehmen.
Kate war diejenige, die er verdammt anziehend fand, attraktiv... War es nicht wahnsinnig, nun hier zu sein und sich gerade von dieser Person küssen zu lassen? Wobei ‘küssen lassen’ war zu viel gesagt. Er blinzelte einige Male, unsicher, was er nun tun sollte. Doch schließlich legte er eine Hand auf ihre Schulter, drückte sie von seinem Gesicht weg und richtete sich noch im gleichen Atemzug wieder auf. Vielleicht sollte man nur nicht irgendwo rumliegen, wenn man gerade jemanden glücklich machen wollte? Dann war die Gefahr größer, dass man gedankenverloren die Augen schloss und man auf einmal keine Ahnung mehr hatte, was auf einen zukam. Ob das nun ein Schlag ins Gesicht war oder die Lippen eines Mädchens, welches einen keinesfalls kaltließ, war hierbei so egal...
»Das... ist gar nicht nötig, Kate.« Meinte er dann. Glaubte er wirklich, sie wollte mit diesem Kuss wiedergutmachen, was er für sie getan hatte? Ihn bezahlen, belohnen... Was auch immer es war, es war falsch. Und fühlte sich gut an. Eine Mischung, die man so niemals gutheißen konnte und die man eigentlich gar nicht zulassen durfte. Nicht in so einem Moment... »Es ist okay, ja?« Er lächelte, strich ihr ein paar Haare aus dem Gesicht, gab ihr noch einen flüchtigen, tatsächlich eher freundschaftlichen Kuss. Es war nichts gewesen. Sie war nur überwältigt. Das hier war nicht komisch, ganz und gar nicht. Er setzte sich wieder auf, fuhr sich einmal durch die Haare und öffnete seine Hand, um sein Handy wieder an sich nehmen zu können.

17.03.2013 20:58
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HALT! STOPP! DAS IST VOLLKOMMEN FALSCH WAS DU HIER TUST! VOLLKOMMEN FALSCH! ER HAT EINE FREUNDIN UND DIE KANN DIE SOWIESO SCHON NICHT LEIDEN! ALSO WEG VON MELLO! Diese Worte schrie Kate in ihrem Inneren sich selbst zu, doch ihre innere Stimme konnte genauso wenig gegen die Handlungen ihres Körpers tun, wie ihre Moral, die ebenfalls heftig protestierte.
Das hier war falsch und sie sollte es definitiv unterlassen. Denn Mello ging mit Kathi und theoretisch waren sie ja ein ganz süßes Paar, auch wenn die Kanadierin selbst nicht wusste was der Ire an der kleinen Hale fand, doch seine Lippen waren viel zu weich, um sich freiwillig davon zu lösen. Ach verdammt, dabei hatten sie und Katharina sich letztens erst angenähert. Naja, was hieß angenähert, sie hatten am gleichen Tisch bei Starbucks gesessen und sich etwas unterhalten. Gezwungenermaßen, weil nirgendswo anders etwas frei gewesen war. Aber die Schauspielerinnen hatten sich weder angegiftet, sich böse Blicke zugeworfen oder Sonstiges. Das war ein Fortschritt, doch sollte sie jemals davon erfahren, wäre er sofort wieder vernichtet. Verständlich.
In diesem Moment schob Mello Katherine sanft von sich weg und die 17-Jährige wusste nicht ob sie sich jetzt freuen sollte, dass wenigstens er der Sache ein Ende gesetzt hatte, oder heulen, weil sie seine Lippen nicht mehr auf den Ihren spürte. Unwissend was sie nun tun sollte ließ sich die Schauspielerin in den Sand fallen, schloss die Augen. Es war verrückt, was sie eben getan hatte. Sie hatte Mello geküsst. Ihren Kumpel Mello.
Als sie seine Stimme vernahm richtete sie sich kerzengerade auf. Verdammt, SIE HATTE MELLO GEKÜSST! „Oh Gott, es tut mir so leid. So leid, ich wollte eigentlich… aber dann plötzlich… oh Gott, Mello“, sprudelte es plötzlich aus der brünette hervor und sie suchte panisch Mellos blick. Sie musste ihm wieder sagen, wie leid es ihr tat. Das eben konnte man nicht mit einer einfachen Entschuldigung beiseite wischen!
Doch, dass sich der Ire dann vorbeugte und sie küsste, stoppte ihren Redefluss, auch wenn es nun ein ziemlich freundschaftlicher Kuss war.

21.03.2013 20:12 Katherine James ist offline Email an Katherine James senden Beiträge von Katherine James suchen Nehmen Sie Katherine James in Ihre Freundesliste auf
Mello Oke
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Ein Kuss zwischen Freunden war grundsätzlich fragwürdig, merkwürdig und zutiefst verwirrend. Er sollte von ihr ablassen und sie wieder eine Freundin sein lassen. Weil sie verdammt nochmal Kate war! Die Kate, die eine Freundin von ihm war. Nicht seine Freundin. Man küsste ein Mädchen nicht, wenn es nicht die feste Freundin war. Und sie schien doch schon genug Gefühlschaos in ihrem Leben zu haben. Da brauchte sie nicht noch irgendeinen dahergelaufenen Musiker, der sie zusätzlich in Verwirrung stürzte. Und das tat er doch damit, oder? Obwohl – sie hatte ihn geküsst. Und er war ebenfalls verwirrt. Es ging ihm nicht wirklich gut dabei, das konnte man schon mal so festhalten. Doch andererseits... war es verdammt schön. Er mochte Kate schon sehr lange. Er MOCHTE sie. Er liebte sie nicht. Sie war nur eine Freundin. Er hoffte, sein Unterbewusstsein würde ihm diese Gedanken irgendwann abkaufen, wenn er sie nur oft genug dachte. Was machte er hier nur? Er hatte sich doch erfolgreich von ihr losgesagt und schon küsste er sie wieder? Wie sollte er das Kathy erklären? Der wundervollen, liebenswürdigen Kathy, die irgendwo rumsaß und möglicherweise an ihn dachte. Er liebte die Kleine. Dessen war er sich sicher.
»Kate...« murmelte er und schob sie nun endgültig von sich fort. Er wollte sie nicht verletzen, nicht noch mehr! Es schien ihr so schon schlecht genug zu gehen und er war grade keine gute Hilfe. Ein Kuss konnte passieren, ein zweiter war schon irgendwie seltsam. »Ich hab eine Freundin.« Er lächelte, weil er an Kathy dachte – gleichzeitig überkam ihn das unsagbar schlechte Gewissen, das ihn zu gern hinterrücks mit einem Messer aus Schulgefühlen erstochen hätte. Mello strich ihr unbeholfen über den Arm und sah ihr in die Augen. Solange er ihr noch in die Augen sehen konnte, ohne rot zu werden und ohne die Schuldgefühle als Stiche im Magen zu spüren, war noch alles okay. Und das konnte er. Er sah sie an und es war okay, sie anzusehen. Sie hatte ihn nicht vollkommen eingenommen. Viel eher faszinierte sie ihn auf eine Weise, die er nur zu gut kannte. Sie war toll, er mochte sie eben. Und er war leicht zu beeindrucken. Doch Kate war nur eine Freundin und darum konnte sie ihn nur bedingt für sich einnehmen – wenn überhaupt.
Mello lehnte sich zurück, indem er sich auf die Ellenbögen stützte und sah seelenruhig auf das Meer. Nun, seelenruhig war er in diesem Moment tatsächlich. Alles war okay, denn Kates Gefühlsausbruch war nur wegen des Telefonats soweit gekommen. Sonst hätte sie das nicht fertig gebracht. Es war die Schuld ihrer eigenen Verwirrung und der romantischen Stimmung, die am Meer immer herrschte.
Der Ire konnte sich, ohne wirklich drüber nachdenken zu müssen, zurücklehnen. Denn der Kuss lag nicht an seiner Person, sondern an der spezifischen Situation. Diesmal dachte er logisch, da war sich sicher. Diesmal hatte die Naivität, die ihn beherrschte nicht die Oberhand. Er konnte sich entspannen und sich in seinem Glück sonnen, weil es ein schöner Tag war und er verliebt war. Was er nicht wusste, war wohl, dass sein Unterbewusstsein sich zurecht die Frage stellte: „In wen denn nun genau?“

28.05.2013 20:54
 
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