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Adriana Lennysten Adriana Lennysten ist weiblich
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Dabei seit: 25.03.2012
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"OH, I'M SUPPOSED TO SAY "HI THERE, I'M 17 YEARS OLD AND ALL MY FRIENDS CALL ME RIANA" AND SHIT? LET'S JUST SAY... NO. I WON'T. WHY? BECAUSE I DON'T GIVE A SHIT ABOUT THIS RIDICULOUS SCHOOL AND ALL OF YOU. I'M NOT THAT NAIVE 'OH-LOOK-AT-ME-I'M-SO-FUNNY-AND-POPULAR' GIRL ANYMORE. GOT IT? OKAY, FUCK OFF. THANKS."




BEST SIBLINGS
* WITH SERENA LENNYSTEN
OKTOBER 2013



Roadtrip Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen




Wer? Mike SanDiego, Jacob Burton, Adriana Lennysten, Liam Johnson, Grace Summers

Einstieg möglich? auf Anfrage

Wann? Nach dem Schulabschluss




Adriana stopfte alle möglichen Dinge, die ihr irgendwie nützlich erschienen, in ihre grosse Reisetasche. Natürlich war sie mal wieder unglaublich spät mit Packen dran. Zwar hatte sie schon ihre ganzen Habseligkeiten in Taschen gepackt, da sie die MAD heute für immer verlassen würde, aber das hielt sie auch nicht davon ab, irgendwelche Dinge wieder aus den Taschen rauszuholen und in die Reisetasche reinzustopfen. Sie packte gerade für den Roadtrip, den sie mit ihren Freunden geplant hatte. Okay, geplant war wohl ziemlich übertrieben, denn sie hatten noch keine Ahnung, was sie überhaupt tun würden und wohin sie fahren würden.
Auch wenn die anderen, mit denen sie sich das Zimmer geteilt hatte, schon abgereist waren, sah es in ihrem Zimmer unmöglich aus. Überall lagen Sachen herum, allerdings hatte sogar die total chaotische Riana es geschaft, irgend eine Strucktur in das Chaos zu bringen. Auf der linken Seite waren die Dinge, die sie auf den Roadtrip mitnehmen würde und auf der rechten Seite befanden sich die Dinge, die sie ihren Eltern nachher mitgeben würde. Ihre Eltern waren heute gekommen und Serena, die leider nicht mitkommen konnte, abzuholen und nahmen ihren restlichen Kram auch gleich mit nach Hause.
Riana fragte sich grade, welche Gitarre sie mitnehmen sollte, als ihre Zimmertür aufging. "Riana? Wir fahren gleich ab, bist du fertig?", fragte ihr Vater und Riana nickte, bevor sie einfach eine Gitarre nahm und sie zum restlichen Kram stellte, den sie mitnehmen würde. Sie half ihrer Familie ihre Sachen im Auto zu verstauen und verabschiedete sich von ihnen. Danach schulterte sie ihre Reisetasche und nahm sich ihr restliches Zeugs. Sie warf einen letzten Blick in das Zimmer, in dem sie 4 Jahre lang gewohnt hatte und konnte sich ein Seufzer nicht verkneifen. Sie wird die MAD definitiv vermissen. Riana zögerte einen Moment, schloss dann aber die Tür und schleppte ihren ganzen Kram durch das Treppenhaus nach unten. 'Wozu hat man eigentlich einen Freund, ich muss ja doch alles selbst schleppen!', schoss es ihr durch den Kopf, als ihr die Hälfte natürlich runterfiel. Aber zweimal zu laufen wäre ja viel zu aufwendig und deshalb hob sie den Kram wieder hoch und schaffte es sogar ohne weitere Zwischenfälle auf den Parkplatz. Ihren Kram liess sie einfach neben ihr Auto fallen und lehnte sich dann gegen ihren geliebten VW Bus. "Na altes Haus, gleich gehts los!", meinte sie grinsend zu ihrem Auto und versetzte ihm einen Klaps. Ihren knallroten VW-Bus hatte sie von ihren Eltern zum 18 Geburtstag bekommen, auch wenn sie schon längst Autofahren konnte. (Allerdings war Adriana nicht besonders talentiert darin.) Sie kannte zwar viele, die einfach nur den Kopf schüttelten und irgendeinen silbrigen, bekloppten 'was-weiss-ich' Karren wollten, aber sie liebte ihr altmodisches Auto.
Während sie auf die anderen wartete (sie war doch tatsächlich die erste!) schob sie sich ihre Sonnenbrille auf die Nase und blickte rüber zur MAD. Irgendwie tat es schon weh, jetzt gehen zu müssen, aber mit der Schule fertig zu sein, war auch genial. Was genau nachher kam, wusste die Musikerin noch nicht. Viele fingen nach dem Sommer an zu studieren und Riana hatte auch kurz mit dem Gedanken gespielt. Aber irgendwie wollte sie einfach nicht oder noch nicht. Sie konnte ja schliesslich auch in einem Jahr noch anfangen zu studieren! Einer Sache war sich Adriana aber sicher, sie wollte bei der Musik bleiben. Egal ob sie es mit Splash schaffen würden oder nicht, es würde immer ihr Ziel bleiben, die Musik zu ihrem Beruf zu machen. Es war schon ziemlich seltsam, dass ihre Freunde an vollkommen verschiedenen Unis studieren würden, weit weg von hier. Das hiess leider auch, dass sie ihre Freunde sehr wenig sehen würde und wenn sie sie sehen wollte, musste sie unglaublich weit fahren. Wenn nicht sogar fliegen!
Die Latina schüttelte leicht ihren Kopf und fragte sich, worüber sie jetzt eigentlich nachdachte. Schliesslich stand jetzt erstmal Spass auf dem Programm. MIT ihren Freunden!

23.06.2012 17:35 Adriana Lennysten ist offline Email an Adriana Lennysten senden Beiträge von Adriana Lennysten suchen Nehmen Sie Adriana Lennysten in Ihre Freundesliste auf
Mike SanDiego

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Dabei seit: 31.03.2012
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BEST FRIENDS
* WITH LIAM JOHNSON
OKTOBER 2013



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Komischerweise waren die wohl chaotischten der MAD, Liam und Mike, schon seit fast einer halbe Stunde mit Packen fertig. Nur eine Sachen gehörte noch eingepackt und um eben diese stritten sie sich gerade. "Alter, NEIN! Ich krieg das Haargel in die Tasche, du hast schon das letzte leer gemacht!" protestierte Mike und krallte sich die Tube einfach, stopfte sie in seine Reisetasche. Daneben standen eine Gitarre sowie eine Kamertasche mit einer ausgerüsteten Kamera und darangebunden war eine Hundeleine mitsamt seinem Hund. Denn diesen hatten seine Eltern vor 15 Minuten hiergelassen, als sie sein Zeug mitnahmen. Und das war nicht gerade wenig. Die Schuhsucht von Liam schien abgefärbt zu haben. Deswegen war auch allein ein Koffer, welchen er heute Morgen noch kaufen gewesen war, nur mit Sneakers gefüllt. Aber was erwartet man, wenn man 4 Jahre mit einem Schuhsüchtigen Kerl zusammen wohnte, der auch noch sein Seelenverwandter ist? Und drei dieser Sneakerpaare waren jetzt in seiner Reisetasche. Liam hatte eindeutig abgefärbt. Aber es war vieles drin, es waren sogar vier Taschen. Eine fünfte für Berry. iPod, Klamotten, Handyladegerät, Hundefutter, Hundetüten, Ersatzsonnenbrillen, denn dies war Mikes Sucht, ein Kochbuch von seinem Vater damit niemand unterwegs verhungerte, Geldbeutel und viel mehr. Alles was ihm eingefallen war. Halt von Hundefutter bishin zu einer England Flagge. Warum er die dabei hatte, war ihm unklar, aber vielleicht konnte er sie ja nocheinmal gebrauchen?
Zufrieden begann er seine Taschen, seinen Gitarrenkoffer und Kameratasche irgendwie zu schultern, gottseidank hatte eine der Taschen Räder und trat wieder zu Liam, welcher glücklicherweise mit zum Roadtrip ging. Gottseidank, so konnten sie sich noch etws um das Haargel streiten, eh noch eine Gerichtsverhandlung kommen würde, wer das Gel behalten dürfte. Vielleicht sollten sie eine WG gründen, damit ihr gemeinsames Kind, das Haargel, nicht darunter litt? "Was hälst du davon, wenn wir uns am Auto wiedertreffen? Ich geh mich noch von Grace verabschieden!" teilte der zukünftige Schauspieler dem anderen Wuschelkopf mit und zerwuschelte seine Haare, wobei Mike ja kein Wuschelkopf mehr war, da er seit einem Jahr seine Haare kurz trug. "Also bye, Super Liam!" rief er nochmal, verschwand dann zur Tür heraus.
Sofort machte er sich auf den Weg zu Grace's Zimmer und lief Serena über den Weg und verabschiedete sich kurz von ihr, lehnte sich dann in die Tür. Noch war nicht klar, ob seine Freundin mitfahren würde. Er hoffte mal ja, aber wenn nicht, wäre es auch nicht schlimm. Immerhin waren seine beiden Seelenverwandten, Adriana und Liam, mit dabei und mit Jake verstand er sich auch sehr gut. Und Berry war mit dabei. Eben dieser bellte jetzt rum und sprang Grace an um ihr das Gesicht abzuschlecken. "Berry, du ruinierst den coolen Auftritt!" lachte Mike und zog seinen Hund zurück. Lange und ausgiebig verabschiedete er sich von der anderen Schauspielerin, denn er war spät an. Aber wann war er das nicht? Nach einem letzten Kuss ging er dann mitsamt Gepäck und Hund, welcher nicht angeleint war, warum auch? Auf den Parkplatz und sag von weitem schon Adriana und ihr Auto. Er war also nicht der Letzte gut.
"Hey!" rief er von weitem während sein Hund schon bei der Latina angekommen war und ebendiese ansprang. Immerhin kannte sie den Hund solange wie er es tat. "Da ist ja meine Lieblingsnachbarin!" begrüßte Mike sie, setzte sein Gepäck ab und nahm sie in den Arm. Nachdem er sie losließ, grinste er über beide Ohren. Heute war er voller guter Laune. Nie mehr Schule, das war etwas, worüber keiner sich so freiuen konnte wie er. Nie mehr verwirrende Zahlen und Sachtexte, die sowieso kein Schwein brauchte, denn seine Legasthenie machte das ja nunmal nicht leichter. Aber trotzdem wollte er Schauspieler werden und seine Mutter wird ihn managen weswegen er auch gleich durchstarten will, egal wieviel Text er damit aufgedrückt bekommt, er wird es durchhalten und dann in Adrianas Musikvideo mitspielen und sie werden damit alle Oscars abräumen und Musikpreise, wie sie es einmal prohezeiten. "Na, wie ist es den Abschluss in der Tasche zu haben? Endlich nicht mehr um 6 Uhr aufstehen!" wollte er gleich wissen, wandte sich dann dem Auto zu. "Und da ist mein Baby!" rief er aus und versuchte den alten VW-Bus zu umarmen. Er liebte das Auto genauso wie Adriana es liebte, wie konnte man auch nicht? Es war halt toll. "Ich kann es gar nicht abwarten, wenn wir alle mit dir rumfahren! Und dann spiel ich dir mein Lieblingslied vor!" sprach er auch gleich mit dem Transpportmittel und schlug ihm freundschaftlich auf die Motorhaube, bevor er sich wieder zu seiner Nachbarin umdrehte. "Ich liebe diesen Bus!"

23.06.2012 20:05 Mike SanDiego ist offline Email an Mike SanDiego senden Beiträge von Mike SanDiego suchen Nehmen Sie Mike SanDiego in Ihre Freundesliste auf
Jacob Burton
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Dabei seit: 01.04.2012
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« Hey, guys. My name is Jacob Burton, I'm 18 years old. At the MAD I'm studying acting, what else? I'm one of the Seniors. My last year, woah, that's crazy...»




MISTER MAD
OKTOBER 2013
BEST SCENE
* WITH ELLA CLARK
OKTOBER 2013



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Mit einem erschöpften Seufzer schloss Jake den Koffer, der schon auf dem ordentlich hinterlassenen Bett in Zimmer Nummer 2 lag, und setzte sich drauf. Wie immer wunderte er sich, dass er am Ende der langen Zeit, die er hier verbracht hatte, mehr Zeug hineinkriegen musste, als er zu Anfang mitgenommen hatte. Dabei war er doch gar kein großer Fan vom Shoppen – wieso zur Hölle war aber dann auf einmal so viel unterzubringen? Mit all seinem Gewicht stützte er sich auf den Koffer und zog mit viel Mühen den Reißverschluss zu, doch es gelang ihm schließlich. Erleichtert richtete er sich wieder auf und betrachtete den Koffer, den nun so aussah, als würde er wortwörtlich gleich aus allen Nähten platzen. Aus Angst, dass dies gleich tatsächlich geschehen würde, hob bzw. zog er ihn eher vom Bett, schnappte sich seine Tasche, die er sich über die Schulter hängte und eine Jacke. An der Tür drehte er sich noch einmal um und konnte sich ein Lächeln, das seinen nostalgischen Gedanken zu verdanken war, nicht verkneifen. Das Zimmer war ihm schon ans Herz gewachsen, auch, wenn es ja im Grunde genommen nicht halb so schön war wie sein eigenes zuhause. Doch auch darauf konnte er sich nicht sofort freuen, denn zuerst war der Roadtrip geplant mit Mike, Liam und natürlich Adriana, die er nun schon seit einiger Zeit seine Freundin nennen durfte. Natürlich freute er sich riesig darauf, sie würden einfach mit dem alten VW-Bus der Musikerin irgendwo herumfahren und den Abschluss feiern, den sie alle mit Bravour bestanden hatte – was wollte man mehr? Trotzdem vermisste der Schauspieler natürlich langsam auch sein Zuhause und wurde ab und an von Heimweh geplagt, aber meistens hielt es sich dann doch in Grenzen.
Um seine Zukunft musste der Dunkelhaarige sich zum Glück auch keine Sorgen machen, die war schon so gut wie sicher. Dank Mikes Mutter waren er und natürlich Mike an einen Vertrag für eine TV-Serie gekommen. Um was es genau darin gehen würde, stand noch nicht fest, aber sicher war, dass Jake darin eine große Rolle bekommen würde und womöglich würde diese sein Durchbruch zu den großen Kinoleinwänden sein, wovon er schon immer träumte. Während er den Koffer hinter sich her schleifte und die Tür schloss, rief er sich noch einmal in Erinnerung, wem er alles Auf Wiedersehen sagen musste und ihm fiel auf, dass es immer mehr wurden. Mit den Jahren an der MAD hatte er so viele Freunde gefunden, dass es fast schon unnormal war.
Es dauerte eine Weile, bis der Schauspieler es die Treppe nach unten geschafft hatte. Er beschloss, seinen Koffer dort erst einmal zu deponieren und lief dann leichtfüßig wieder zwei Stockwerke nach oben zu den Mädchenzimmern. Auch mit der dritten Etage verband er sehr viele Erinnerungen, natürlich die meisten an Adriana. Er klopfte an die Tür mit der Nummer 1, doch niemand öffnete und als er dagegen drückte, merkte er, dass sie verschlossen war. Vermutlich war Adriana einmal im Leben früh dran gewesen und wartete schon unten oder so. Darüber machte er sich allerdings keine großen Gedanken. Stattdessen zog er weiter an den Zimmern vorbei bis fast ganz an das Ende des Ganges, Nummer 16. Da er wusste, dass seine Schwester vermutlich schon unten bei den Eltern wartete, trat er einfach ein, die Tür war nämlich nicht verschlossen, und fand dort tatsächlich auch Ella vor. „Hey, Kleine. Ich wollte mich nur verabschieden“, sagte er und bemerkte erst jetzt, wie schwer ihm dieser Abschied viel. Wann würde er das Mädchen wohl wiedersehen, das ihm fast so wichtig geworden war wie eine zweite kleine Schwester? Naja, sie hatten natürlich sämtliche Nummern ausgetauscht und würden in Kontakt bleiben, doch trotzdem… wann ein Treffen zustande kommen würde, war ungewiss. Lange nahm er sie in den Arm und drückte sie an sich, doch dann schaffte er es, sich wieder von ihr zu lösen und schweren Herzens nach unten zu gehen, natürlich nur, nachdem er sich auch von allen seinen anderen Freunden auf dem Weg verabschiedet hatte, die nicht mit auf den Roadtrip kommen würden und das waren ja immer noch sehr viele.
Die einzigen, die jetzt bestimmt noch auf ihn warten würden, war seine Familie. Gut gelaunt nahm er im Erdgeschoss sein Gepäck auf und schleppte es nach draußen. Tatsächlich sah er dort seine Mum, seinen Dad und Emma, seine kleine Schwester stehen, die wie ein Empfangskomitee dort aufgestellt waren. Der Abschied von ihnen verlief komischerweise schneller und schmerzloser, wahrscheinlich lag es an der Tatsache, dass er sie alle schon bald wiedersehen würde, früher als seine anderen Freunde, die er hier an der MAD „zurückließ“. Als kleines Abschiedsgeschenk bekam er von seinen Eltern eine Sofortbildkamera geschenkt, über die er sich natürlich sehr freute.
Emma nahm er am längsten in den Arm. Sie war noch ein gutes Stück kleiner als er, weshalb er dazu in die Knie gehen musste. Danach lächelte er sie aufmunternd an und sprach ihr noch viel Glück und Mut für ihr folgendes und letztes Schuljahr zu. Er war sich sicher, dass sie einen ebenso guten Schulabschluss schaffen würde, doch trotzdem tat es ihm weh, sie jetzt allein zu lassen. Jake wusste, dass sie sehr an ihm hing. Trotzdem schaffte er es irgendwie, ihr dann den Rücken zuzukehren und sich nach dem roten VW-Bus seiner Freundin umzusehen. Tatsächlich sah er ihn weit entfernt und erblickte dort sogar schon zwei Personen.
Ein Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht, als er auf die beiden zuging, nachdem er seine Tasche und seine Jacke geschultert hatte und die Kamera in die eine freie Hand genommen hatte. Beim Näherkommen konnte er bereits erkennen, dass es sich um Adriana und Mike handelte, der gerade dabei war, den VW-Bus zu umarmen. Was zur Hölle tat er da? Wobei man schon zugeben musste, dass so ein Bus etwas Tolles war…
Da die beiden Jake noch nicht bemerkt zu haben schienen, schmiedete er sich blitzschnell einen Plan, legte seine Tasche auf dem Boden ab und hielt die Kamera bereit. Mit ein paar großen Schritten war um den Bus halb herum gelaufen, sodass er nun Mike von vorne sah und seine herzliche Umarmung mit dem Bus. Einen Knopfdruck später hatte Jake einen witzigen Schnappschuss gemacht, der nun langsam aus der Kamera herauskam. „Hey, Leute!“, rief er und wedelte mit dem Foto herum. „Meine Eltern haben mir eine Kamera geschenkt“, sagte er beiläufig und musterte das Gerät in seinen Händen kurz nachdenklich, ehe er auf Adriana zuging. Er schenkte er ihr ein charmantes Lächeln und drückte ihr einen Kuss auf, bevor er einen Blick auf das Foto warf. Ein Grinsen konnte er sich natürlich nicht verkneifen. „Das werde ich behalten und dann zeig ich es auf deiner Hochzeit rum!“, erklärte er und zeigte es Mike.

24.06.2012 19:22 Jacob Burton ist offline Email an Jacob Burton senden Beiträge von Jacob Burton suchen Nehmen Sie Jacob Burton in Ihre Freundesliste auf
Grace Summers
MODERATOR
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Dabei seit: 31.03.2012
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Wenn das leben dir Zitronen gibt frag nach Tequila und Salz. Willkommen im leben von Grace summers, in dem sich gar nicht so viel um Tequila dreht. Sie hat bereits mehr hinter sich, als man von einer 17-jährigen erwarten sollte. Bisher hat sie aber immer alles überstanden und brav weggelächelt. Das gehört eben dazu, wenn man Schauspiel lernt, oder nicht? Ihr Können bringt sie aber auch nicht immer weiter. Das kümmert sie im AUgenblick aber recht wenig, denn wer glücklich vergeben ist hat eh keinen Kopf für sowas. Darauf trinken wir doch einen!

Check out the total madness




MISS MAD
OKTOBER 2013



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Schulabschluss. Es war schwer, das wirklich zu begreifen. Die Zeit an de Kunstschule war vorbei und vieles würde sich jetzt ändern. Alle, die für sie so wichtig geworden waren würden an verschiedene Orte ziehen. Die einen zurück in ihre Heimat, die anderen an völlig neue Orte. Wie wollte man garantieren, dass der Kontakt nicht abbrach? Sie hatte es ja schon mal erlebt, nachdem sie an die MAD gewechselt hatte. Und grade die Trennung von Serena machte ihr Angst. Mit der Musikerin hatte sie sich all die Jahre ein Zimmer geteilt, kaum ein Tag war vergangen an dem die Zwei nicht abends auf ihren Betten gesessen und über Gott und die Welt geredet hatten. Immer waren die zwei füreinander da gewesen und jetzt würden 2 Stunden Autofahrt die Brünette von ihrer Seelenverwandten trennen. Natürlich waren 2 Stunden nicht die Welt, aber grade erschien es Grace so. Verglich man 2 Minuten mit 2 Stunden konnte man das wohl verstehen. Während sie ihre letzten Sachen verpackte war ihre Stimmung also nicht grade ausgelassen. Es war ja nicht nur Serena, es waren all ihre Freunde. Jeder würde seinen Weg gehen und keiner dieser Wege führte wie ihrer nach Bakersfield an die Uni. Dort wollte sie Journalismus studieren. Das Schauspiel lag ihr noch immer am Herzen, aber sie verband keinen wahren Berufswunsch damit. Aber das war Nebensache.
Die Aufmerksamkeit der 18-Jährigen wurde zur Tür gelenkt, als Serenas Mutter dort erschien. Grace schenkte der Frau ein Lächeln, auch wenn sie verkündete, dass die Abfahrt kurz bevor stand. Dann verschwand sie auch wieder, schließlich was Serena nicht die einzige Lennysten, die die Kunstschule heute verlassen würde. In dem Moment ließ Grace ihre Sachen auf das Bett fallen und sah Serena quer durch den Raum an. Die Blicke der Freundinnen trafen sich und Grace sah ein Lächeln auf den Lippen der Latina und kam nicht drum herum es zu erwidern. "Du wirst mir fehlen", war das Erst, was Grace über die Lippen kam. Sie hasste Abschiede so sehr, schon die Ferien waren immer schlimm gewesen. Das jetzt war schon fast eine Qual für die angehende Studentin. Am Liebsten wäre sie es ja einfach umgangen, aber das wäre sehr dumm gewesen. Sie wusste ja selber, dass sie sich einfach nur anstellte, aber was sollte sie tun? Es machte ihr Angst, dass sie ihre Freunde vielleicht verlieren konnte. Grace wollte sie noch was sagen, als die Tür wieder auf ging und Moose, Serenas Freund ins Zimmer stürmte und die Musikerin überschwänglich begrüßte. Leicht verdattert blieb Grace stehen und wartete ab. Wahrscheinlich hatte er sie gar nicht erst bemerkt. Als Serena ihn dann aber auf die aufmerksam machte wurde sie auch von dem Lockenkopf begrüßt. Zwar nicht ganz so überschwänglich wie ihre Freundin, aber noch immer mit genug guter Laune um der 18-Jährigen ein Lachen zu entlocken. Leider hielt das aber nicht lange, denn Moose hatte den Auftrag bekommen Serena zu holen. Jetzt traten Grace wahrhaftig Tränen in die Augen und sie fiel Serena um den Hals. "Du wirst mir so fehlen. Versprich mir, dass wir in Kontakt bleiben", forderte sie die Musikerin auf, sie zu beruhigen. Serena, die nicht halb so emotional auf die Situation reagierte wie Grace, tat dies auch, indem sie ihr versprach den Kontakt zu halten. 2 Stunden waren schließlich nicht die Welt. Und schon verließ Serena das Zimmer und Grace war allein in dem Dreierzimmer. Viele brachen so früh auf, weil ihre Eltern sie abholten. Grace und Ruby würden aber am späten Nachmittag einen Flug in Richtung Bakersfield nehmen. Ihre Mutter musste schließlich arbeiten, Zeit war kostbar.
Kurz nachdem Serena mit Moose das Zimmer verlassen hatte erschien auch schon Mike im Türrahmen. Sein Auftreten zauberte ihr ein Lächeln ins Gesicht, obwohl auch jetzt wieder ein Abschied anstand. Ihr Lächeln wurde zu einem Lachen, als sie ein Bellen vernahm und ein Hund sie ansprang. "Hey Berry", meinte sie und wuschelte dem Hund kurz durchs Fell, wie sie es früher gerne bei Mikes Haaren getan hatte. Selbst nach einem Jahr vermisste Grace die Wuschelhaare ihres Freundes noch, auch wenn die kurzen Haare alles andere als schlecht aussahen. Ehe Grace sich ausgiebig mit Berry beschäftigen konnte hatte Mike den Rüden auch schon zurück gezogen. "Welchen coolen Auftritt?", neckte Grace und legte den Kopf schief. Dann seufzte sie. Eigentlich hatte sie heute mit Mike nach Los Angeles fliegen sollen, aber der Roadtrip hatte ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mike würde mit Adriana, Liam und Jake mit Adrianas Bus quer durch die Vereinigten Staaten fahren und deswegen war Grace' Besuch bei Mike in Wasser gefallen. Das hatte zur Folge, dass auch dieser Abschied ein Abschied für längere Zeit werden würde. Ihr Studium würde sie unter der Woche sicher so sehr in Anspruch nehmen, dass sie sich nicht einfach so spontan mit Mike würde treffen können. Der Gedanke missfiel Grace und schon wieder senkte sich ihre Laune rapide. Die folgenden Momente waren einerseits lang und gingen doch viel zu schnell vorbei. Wie gerne hätte Grace ihren Freund einfach festgehalten und nicht gehen lassen, aber letzten Endes war es nicht ihre Art zu klammern. Also sah sie ihm nur hinterher, während er ihr Zimmer verließ und über den Flur verschwand.
Langsam schritt sie zurück zu ihrem Bett und setzte sich auf dieses. Die Ungewissheit, wann sie ihre Freunde wieder sehen würde nahm ihr schier den Atem und wieder traten die Tränen in ihre Augen. Diesmal machte Grace sich aber nicht die Mühe gegen die anzukämpfen. Sie war traurig, und das mit gutem Recht. Das Zimmer zeigte, wie sich sich grade fühlte: Verlassen. Und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Aber was sollte sie machen? Nach der Schule ging nun mal jeder seinen eigenen Weg, es war normal. Trotzdem wollte sie nicht einfach die Zeit, die sie vielleicht noch mit ihren Freunden verbringen konnte verpassen. Vielleicht war ja noch ein Platz in Adrianas Bus frei. Nachfragen kostet ja nicht. Kurz entschlossen öffnete die Brünette also wieder ihren Koffer und überlegte, was sie wohl brauchen würde. Hygieneartikel, Klamotten, elektronische Sachen. Alles durcheinander. Eher schnell als langsam packte sie ihre Sachen. Aus Erfahrung wusste Grace, dass Mike meist spät dran war und wenn sie sich jetzt noch Zeit lies waren die anderen vielleicht schon weg. Bevor sie aber zum Parkplatz eilte musste sie noch bei ihrer Schwester vorbei. Ruby würde jetzt dann doch alleine fliegen, nur musste sie Grace' Koffer mitnehmen. Schnell war sie am Zimmer der 16-Jährigen angekommen und hatte ihr den Koffer in die Hand gedrückt und erklärt, was los war. Natürlich verstand Ruby das einerseits, wollte andererseits aber selber mit, grade weil sie sich auch mit Mike und Liam verdammt gut verstand. Aber das ging nicht, schließlich würde Eliza da noch die Krise bekommen.
Nachdem sie auch Ruby auf Wiedersehen gesagt hatte - ein Abscheid, der ihr so viel leichter fiel - eilte sie mit ihrer zugegeben doch sehr großen Tasche durch die Flure und schließlich zum Parkplatz runter. Der rote VW Bus war schon von weitem zu erkennen und erleichtert, dass sie noch nicht weg waren verlangsamte die 18-Jährige ihre Schritte. In leichter Entfernung kam sie schließlich ganz zum stehen und überlegte kurz, wie sie die Aufmerksamkeit am Besten auf sich lenken wollte. Laut ihre Anwesenheit verkünden, vorsichtig fragen ob sie mit konnte oder dezent zur Gruppe dazu stoßen und so tun als sei nichts. Nach kurzem Nachdenken entschied sie sich für letzteres und ging die letzten Meter auf Adriana, Jacob und Mike zu. Neben diesem blieb sie letzten Endes stehen, blickte aber zu Adriana. "Hättest du vielleicht noch einen Platz frei?", fragte sie die Latina und schenkte ihr ein Lächeln. Ihre Laune hob sich schlagartig bei der Hoffnung mit ihren Freunden den Schulabschluss feiern zu können, bevor dann bald der Ernst des Lebens auf die zukam. Und eigentlich bezweifelte Grace auch nicht, dass noch ein Platz frei war. Mike hatte sie schließlich gefragt, ob sie mitkommen wollte. Da hatte Grace noch nein gesagt, warum wusste sie jetzt selber nicht mehr. Was sie jetzt wusste war nur, dass sie viel lieber mit Mike und ihren Freunden den ganzen Tag in einem Auto saß als zu Hause zu sein. Allein.

24.06.2012 21:08 Grace Summers ist offline Email an Grace Summers senden Beiträge von Grace Summers suchen Nehmen Sie Grace Summers in Ihre Freundesliste auf
Liam Johnson
Gast









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Schulabschluss. Es klang falsch, unwirklich und total komisch dieses Wort in den Mund zu nehmen. Liam Johnson hatte seinen Schulabschluss bestanden. Mit Bravour. Sein Vater hatte immer gesagt, wenn er mit der Schule fertig war begann der Ernst des Lebens. War der Schauspieler überhaupt schon bereit dazu? Er war kein ernster Erwachsener. Er war im Herzen noch ein kleines Kind. Ein kleines Kind, das sich gerne mit Mike um das Haargel stritt. Ein kleines Kind, das Mike gerne nachts aus dem Bett schubste. Und ein kleines Kind, das überhaupt noch nicht bereit war in die große weite Welt hinauszugehen. Vor ein paar Jahren war das Ziel Schulabschluss noch so weit entfernt. Überhaupt nicht in greifbarer Nähe. Doch nun hatte er es geschafft. Mit dem Abschluss in der Tasche stand ihm die Welt offen. Was würde er jetzt machen? Studieren? Oder gleich mit einer Schauspielkarriere anfangen? Er wusste es noch nicht. Klar, seine Eltern waren berühmte Schauspieler. Sie waren in der Welt viel rumgekommen. Sie hatten anderen Leuten von dem wahnsinnigen Potenzial ihrer Kinder erzählt. Liam hatte schon einige Castingeinladungen für große, aber wirklich sehr große Kinofilme bekommen. Auch an Einladungen für Werbespots und Fernsehsendungen mangelte es ihm nicht. Also, er hatte beste Chancen direkt eine große Karriere einzulegen. Mit seinen Eltern als Sprungbrett. Aber wollte er wirklich so erfolgreich werden? Und die Frage war, wollte er überhaupt so berühmt wie seine Eltern werden? Über diese Frage hatte sich der Lockenkopf bisher noch keine Gedanken gemacht. Es war alles so fern, und nun war es so nah. Eigentlich wollte er den Sprung ins Showgeschäft alleine schaffen, und nicht nur den Promikindbonus bekommen. Er würde sich noch Zeit lassen. Sollte er studieren gehen, würde er nächstes Jahr anfangen. Übereilte Entschlüsse brachten rein gar nichts. Nun forderte sowieso erst einmal etwas ganz anderes seine volle Aufmerksamkeit. Mit Mike, Adriana und Jacob hatte er einen Roadtrip geplant. Er freute sich schon riesig mit seinen Freunden einfach irgendwo hin zu reisen. Wohin? Sie hatten noch keine Ahnung. Spontane Entscheidungen waren immer die Besten. Wer weiß, vielleicht würden sie sogar ein neues Land erkunden? Nein, das war eher unwahrscheinlich. Aber Spaß machen würde es, dessen war sich Liam mehr als nur sicher. Doch bevor das Abenteuer losgehen konnte, musste gepackt werden. Das hatte er mit Mike glücklicherweise schon erledigt. Na ja, zu mindestens fast. Ihr gemeinsamer Schatz musste noch verteilt werden. Ihr Baby, ihr Herzblut. Und nein, es ging nicht um ein Baby, was Liam und Mike zusammen adoptiert hatten oder so. Es ging um ihr Haargel. Seit vier Jahren war jeden Morgen das Haargel Streitthema Nummer eins bei den Seelenverwandten. Wer bekam es? Wer kaufte Neues, wenn das andere leer war? Und wer durfte es mit auf Reisen nehmen? An diesem Morgen war es nicht anders. Mike beanspruchte das Haargel einfach für sich. „Hey Man! Ich will das Haargel!“, empörte sich Liam, doch Mikey hatte das Gel bereits sicher in seiner Reisetasche verstaut. Na gut, dann ließ Liam ihm mal das Haargel. Spätestens wenn sie irgendwo angekommen waren würde er es sich wiederholen. Nein, sein Baby nahm ihm keiner so leicht weg. Haargel, keine Angst, Super Liam rettet dich noch! Liam schaute sich in seinem Zimmer um. Sein Zimmer, dass vier lange Jahre, die dennoch viel zu kurz gewesen waren, sein Zuhause gewesen war. Mit James und Mike hatte er immer viel Spaß gehabt. Lauter Erinnerungen hingen an diesem Zimmer. Er wollte es einfach nicht im Stich lassen. Na klar, Zuhause war es immer noch am Schönsten, doch mittlerweile war die MAD mehr sein Zuhause, als die große Villa in Kalifornien. Natürlich, es war nicht schlecht ein Luxusleben zu führen. Aber Liam hatte sich an das robuste Holzbett gewöhnt. An die quietschende Tür und das knarrende Parkett. Außerdem würde er den schnarchenden Mike vermissen. Zimmer 4. Dieser Raum war ihm einfach ans Herz gewachsen. Klang kitschig, aber irgendwann baute ein Mensch Beziehung zu wichtigen Sachen auf. Und sein Zimmer zählte definitiv dazu. Es hatte seine eigene Note bekommen, und der Gedanken, dass hier bald andere Leute wohnen würden schmerzte ihm in der Seele. Früher wollte Liam immer, dass die Schule endlich vorbei war. Er hatte überhaupt keine Lust mehr auf Lernen. Nun war er 19 Jahre alt, und wünschte sich, dass er noch ein paar Jahre länger die wundervolle Zeit als Schüler genießen konnte. Doch genug Trübsal geblasen. Er wollte sich jetzt auf den spaßigen Trip mit seinen tollen Freunden konzentrieren. Er hatte seine Koffer gepackt, und nun sah das Zimmer wirklich kahl aus. Seine Eltern hatten sich extra die ganzen Ferien über 'frei genommen'. Konnte man das so sagen? Sie würden jedenfalls keine Filme drehen, sondern sich voll und ganz auf ihn und Candice konzentrieren. Candice. Seine kleine Schwester Candy. Jeglichen Gedanken an sie hatte er bisher mit Erfolg verdrängt. Es tat ihm so Leid, dass er ohne sie an der MAD bleiben musste. Doch Liam war sich sicher, sie hatte tolle Freunde. Zum Beispiel Ruby. Sie musste ebenfalls mit dem Verlust von Grace an der MAD klar kommen. Und Emma, die Jacob nach den Ferien auch seltener sehen würde. Sie alle würden das zusammen durchstehen. Und trotzdem befriedigte Liam dieser Gedanke nicht ganz. Er wollte seine Schwester jeden Tag sehen, und sich ganz sicher sein, dass es ihr gut ging. Irgendwann war einfach Zeit um Abschied zu nehmen. In ein paar Jahren, wenn Candice auch Abschluss hatte, dann würden sie sich bestimmt wieder häufiger sehen. Nun beendete er allerdings seine vielen Gedanken, denn sein Koffer wollte einfach nicht zu gehen. Er setzte sich auf den Koffer und rief zu Mike „Mikey, helf deinem alten Kumpel und mach den Koffer zu!“
Mit vereinter Kraft öffnete sich der Koffer schließlich, und Liams komplette Habseligkeiten waren verstaut. Ziemlich viele auch in den fünf Reisetaschen, die er für den Roadtrip dabei hatte. Und ja, drei davon bestanden nur aus Schuhen. Eine mit Klamotten, und die letzte mit wichtigen Dingen wie ein Foto seiner Familie, sein Handy, Aufladekabel und Sonstiges. Sonnenbrillen hatte er nicht eingesteckt. So wie er Mike kannte, hatte dieser gleich seine ganze Sammlung dabei. Da würde für Liam bestimmt die ein oder andere übrig sein. Mike ging aus dem Zimmer, denn er wollte sich noch von Grace verabschieden. Liam schluckte einen Kloß hinunter. Auch er würde Abschied nehmen müssen. Von seinen Freunden und von Scarlett. Mit ihr war der Schauspieler seit einiger Zeit zusammen, und er liebte sie über alles. Leider kam sie nicht mit auf den Roadtrip. Aber sie würden in Kontakt bleiben, schließlich war Scarlett derzeit Liams große Liebe. Er würde dafür sorgen, dass sie irgendwann mal einen Film zusammen drehten. Ja wohl, dann würden sie eines dieser berühmten Promipaare werden. Oder lieber nicht. Das konnte eine Beziehung schließlich ziemlich belasten. Also wollte Liam sich einfach überraschen lassen, was die Zukunft so brachte. Plötzlich standen seine Eltern sowie Candice vor seiner Zimmertür. Sie mussten jetzt gehen, also übergab Liam ihnen die Koffer und verabschiedete sich von ihnen. Aufgrund des Wissens, dass er sie bald wiedersehen würde, fiel ihm der Abschied ziemlich einfach. Candy umarmte er besonders lange. Doch in ungefähr zwei Wochen würde er sie wieder in die Arme schließen. An den Abschied nach den Ferien wollte er jetzt noch nicht denken. Nachdem seine Eltern mit seiner Schwester gegangen waren, versuchte Liam irgendwie alle fünf Reisetaschen zu schultern, wobei er aber kläglich versagte. Auch ein Super Liam konnte eben nicht alles. Also beschloss er sich erst von seinen Freunden zu verabschieden und dann die Taschen einzeln nach unten zu tragen. Er war sowieso mal wieder der Letzte, also machte es nichts, wenn er sich jetzt noch ein wenig Zeit ließ. Er ging an jedem Zimmer vorbei und verabschiedete sich von allen Freunden und auch Feinden. Bei Letzeren machte es Liam nicht besonders viel aus sie nicht wieder zu sehen. Doch seine Freunde würde er vermissen. Glücklicherweise hatten sie alle schon längst Nummern ausgetauscht und würden hoffentlich in Kontakt bleiben. Doch er wusste genau wie schwer es war den Kontakt aufrecht zu erhalten. Scarlett hob er sich bis zum Schluss auf. Er verabschiedete sie mit einem zärtlichen Kuss, und strich ihr die Haare hinters Ohr. „Wenn ich wieder da bin komm ich dich besuchen, versprochen!“, versicherte er ihr und verließ das Zimmer. Kurze und schmerzlose Verabschiedungen waren das Beste für beide Parteien. Dann holte er seine Reisetaschen aus dem Zimmer. Er schloss ab und schaute das letzte mal auf die Nummer 4, die links neben der Tür hing. Seufzend lief er die Treppen runter. Würde er es hier vermissen. Er wollte nicht gehen, aber es blieb ihm wohl oder übel nichts anderes übrig. Unten wartete schon Rianas roter VW Bus, den Mike umarmte. „Hey Leuteee!“, rief Liam von weiten und kam angerannt wie ein kleines Kind, wenn es die Geschenke unterm Christbaum sah. Er widmete Mike kurz einen fraglichen Blick. Doch die Person, die neben ihm stand verdatterte ihn viel mehr. Seine zweite Schwester und gleichzeitig auch Mikes feste Freundin stand neben ihm. „Öhm.. Grace?“, fragte er ziemlich verdattert und schaute in die Runde.

28.06.2012 16:20
Adriana Lennysten Adriana Lennysten ist weiblich
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Scheisse postet ihr viel :D

Auch wenn Riana öfters andere warten liess, hasste sie es lange auf andere warten zu müssen. Passte doch super zusammen, oder? Gott sei Dank war dies heute nicht der Fall, denn schon nach ein paar Minuten tauchte Mike auf. Er rief ihr schon von weit weg zu und Riana rief lachend zurück. Mike war einer ihrer besten Freunde überhaupt, nein eigentlich sogar mehr. Sie kannten sich schon wirklich lange, denn sie waren nicht nur an der MAD 'Nachbarn' (Naja... wenn man es so nennen konnte, sie waren ja lediglich in einem anderen Stockwerk) als auch zu Hause in Los Angeles. Sie mussten sich also fast 365 Tage im Jahr mehr oder weniger aushalten und irgendwie verbindet das, abgesehen davon, dass sie sich schon immer blendend verstanden haben. Die Sommerferien waren immer sehr spassig gewesen, mit Jamsessions am Meer oder am Pool, Surfnachmittagen oder irgendwelchen Spaziergängen mit Berry, die schlussendlich immer ziemlich chaotisch herausgekommen waren. Vor allem, wenn man jemanden mit Mickys Orientierungssinn dabei hatte.
Mikes Hund, Berry, rannte schon auf sie zu, was Riana wieder zum lachen brachte. Sie liebte Hunde, sowohl ihre eigenen zwei und auch Berry. "Beeeeeeerry!", quietschte sie und hüpfte mit dem Hund durch die Gegend, bevor sie ihn ausgiebig kraulte. "Kommst du auch mit, Kleiner?", fragte sie ihn fröhlich und strich ihm noch ein letztes Mal durch das weiche Fell. Mittlerweile war auch Mike bei ihr und ihrem Bus angekommen und umarmte sie zur Begrüssung. "Klar bin ich hier, ich kann euch doch nicht mit meinem Baby alleine lassen!" Frech grinste Riana Mike an, der ihren Bus anscheinend auch ziemlich liebte. "Verdammt geil ist das!", rief sie, als Mike sie fragte, wie es so sei, wenn man den Abschluss in der Tasche hatte. Sie hielt ihm die Hand zum High-Five hin und grinste. "Trotzdem... ich werd die MAD und all die tollen Leute echt vermissen...", gab sie dann aber zu und biss sich kurz auf die Unterlippe. Ja, das würde sie wirklich. Sie würde zwar Serena sicher regelmässig sehen, aber bei den anderen war sie sich da gar nicht mal so sicher. Mike und Jacob würden in Zukunft vor der Kamera stehen, doch wo gedreht wurde stand noch nicht fest. Mike wohnte (jedenfalls bisher) direkt neben ihr, so würden sie sich sicher auch oft sehen. Aber Jake kam aus New York und das war so ziemlich am anderen Ende des Landes. Deshalb hoffte Riana immer noch sehr darauf, dass die Serie irgendwo in Hollywood gedreht wurde. So unwahrscheinlich war das ja gar nicht, aber wirklich darauf vertrauen konnte sie ja nicht. Viele ihrer Freunde würden irgendwo studieren gehen. Wenigstens wusste Liam noch genauso wenig wie sie selbst, was er in dem nächsten Jahr machen würde. Zum Glück wohnte er in California City, was gar nicht sooo weit entfernt war.
"Ich glaub, wir werden mit Wonderwall den anderen so richtig auf den Keks gehen!", bemerkte sie, als Mike meinte, er würde ihrem Bus sein Lieblingslied vorspielen. Mike hatte genauso wie Riana seine Gitarre mitgenommen und die Musikerin wusste ganz genau, was das hiess. Stundenlange Jam-Sessions! Wie sie es zu Hause auch immer gemacht hatten oder in Australien. Es war nicht das erste Mal, dass sie mit Freunden verreisste, allerdings war es das erste Mal, dass niemand aus ihrer Familie mitkam. Sie war einmal mit ihren beiden Brüdern und Mike in Hawaii gewesen. Das war immer noch einer ihrer Lieblingsurlaube. Den ganzen Tag lang Surfen, Blödsinn machen und Abends hatten sie am Strand Gitarre gespielt oder diesen witzigen Hula-Tanz versucht zu tanzen, was vor allem bei Mike extrem lustig ausgesehen hatte. Zwar waren die beiden ihren beiden Brüdern teilweise vermutlich ziemlich auf den Leim gegangen, aber das tat Riana doch sowieso immer.
Ihr fiel gerade auf, dass sie die einzige Musikerin unter lauter Schauspielern war, was ihr ein Grinsen entlockte. Na, denen würde sie es schon zeigen, was es hiess, mit einer waschechten Musikerin auf einen Roadtrip zu gehen!

Sie wurde schlagartig aus ihren Gedanken gerissen, als plötzlich Jake mit einer Kamera hinter ihrem Bus hervorkam und Mike fotografierte. Im ersten Moment erschrak sie zwar - ja sie war immer noch genauso schreckhaft wie früher - allerdings fing sie dann an zu lachen. Das Foto musste sicher genial geworden sein! "Neeeein, du hast nicht ernsthaft eine Sofortbildkamera?", fragte sie mit leuchtenden Augen. Es war kein Geheimnis, dass sie ein Fan von solchen Retro-Dingen war. Ihr VW-Bus war wohl der beste Beweis dafür. "Oh, ich bin übrigens Beleidigt!", fiel ihr ein und sie sah Jacob mit schräggelegtem Kopf an. "Nicht sehr Gentleman-like wenn man die Freundin ihr ganzes Gepäck selber schleppen lässt!" Auch wenn sie 'beleidigt' war konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen und erwiderte sanft Jakes Kuss. Als sie sich von dem Schauspieler löste, erschrak sie schon wieder. Sie hätte überhaupt nicht damit gerechnet, dass Grace hier auftauchen würde. Sie hatte sich von der Schauspielerin gestern schon verabschiedet, weil sie damit gerechnet hatte, dass sie heute Morgen sowieso nicht mehr genügend Zeit haben würde, um sich von allen zu verabschieden. "Leute, könnt ihr vielleicht mal aufhören, mich andauern zu erschrecken?", murrte sie, sah Grace dann aber lächelnd an. Ihr Lächeln wurde zu einem Grinsen, als diese fragte, ob sie noch einen Platz in ihrem Bus für sie hätte. "Was glaubst du denn? In dem Bus hat es immer Platz für Freunde!", antwortete sie fröhlich und umarmte Grace. "Welcome on Board! Naja, falls du keine Probleme mit meinem leicht... lebensgefährlichen Fahrstil hast!" Riana war tatsächlich eine ziemlich 'spezielle' Autofahrerin. Sie hatte noch nie einen Unfall gebaut oder so, aber es haben sich schon genügend Leute beschwert, dass sie vielleicht einmal auf den Verkehr achten sollte oder dass Wiesen keine Strassen seien. Was konnte Riana dafür, wenn das die besten Abkürzungen waren?

Nach ein paar Minuten kam auch schon Liam schreiend angerannt. "Liiiaaam!", rief sie ihm winkend zu und musste anfangen zu lachen, als dieser Grace so verdattert ansah, als sei sie.... Naja, was auch immer. Jedenfalls sah es ziemlich witzig aus. "Du kannst dich wohl doch nicht ganz so ausbreiten, Grace braucht auch noch Platz!", erklärte sie ihm und umarmte ihm zur Begrüssung.
"Wow, wir sind tatsächlich schon vollzählig! Irgendwie dachte ich, dass das viel länger dauern würde...", meinte sie verschmitzt grinsend und ihr Blick fiel auf Jakes Kamera. "Darf ich mal?", fragte sie und nahm ihm die Kamera dann einfach ab. "Ich glaub, wir brauchen ein erstes Erinnerungsfoto!" Sie kam sich zwar vor wie irgendeine schrullige Tante, weil die ja normalerweise von jedem Blödsinn ein Erinnerungsfoto wollten, aber sie wollte trotzdem unbedingt eins. Eins auf dem sie alle wenigstens noch motiviert aussahen.
Sie sah sich nach jemandem um, der das Foto von ihnen schiessen konnte, entdeckte aber nur Delilah und Logan, die sie beide nicht wirklich fragen wollte. Als sie so an die beiden dachte fiel ihr auf, dass sie auch all die Leute, die ihr 4 Jahre lang auf die Nerven gegangen war, nie mehr wiedersehen musste. Allerdings wusste Adriana nicht so genau, ob sie darüber froh oder traurig sein sollte. Irgendwie war es doch immer abwechslungsreich gewesen, sich mit all den Snobs hier zu streiten.
Glücklicherweise kam gerade Lucius aus dem Schulgebäude und die Latina winkte ihm zu. Luc gehörte definitiv zu den Leuten, die sie schrecklich vermissen wird. Er war für sie immer wie ein kleiner Bruder gewesen. "Heeey", begrüsste sie ihn. Sie hatte sich von ihm heute Morgen verabschiedet, aber es war trotzdem schön, ihn nochmals zu sehen. "Könntest du von uns vielleicht ein Foto machen?" Sie wartete gar nicht darauf, bis Luc die Fragte beantwortet hatte, sondern fügte noch hinzu: "Ich muss aber zuerst noch auf den Bus klettern!" Gesagt - getan. Etwas umständlich kletterte sie auf ihren VW-Bus und dabei wurde ihr allerdings bewusst, dass sie vollkommen vergessen hatte, dass der Bus ja die ganze Zeit in der Sonne gestanden hatte. Der Bus war glühend heiss und Riana verzog das Gesicht. Scheisse tat das weh. Sie hatte nämlich Hotpants an und würde vermutlich nachher rote Flecken auf den Beinen haben. Naja, auch egal, denn mittlerweile war sie auch schon oben. "Autsch, gibt Gas, das tut sauweh!" Sie warf den anderen kurz einen Blick zu und grinste dann in die Kamera.
Nachdem Luc abgedrückt hatte, sprang sie so schnell wie möglich von dem Bus runter.
"Jetzt müssen wir noch noch versuchen, diese ganzen Taschen, die..." Sie warf Liam und Mike einen Blick zu. "...einige hier mitgeschleppt haben in den Bus zu kriegen. Ernsthaft Jungs, was habt ihr da drin? Ihr habt ja mehr Kram als Grace und ich zusammen!" Riana hatte nicht allzu viel mitgeschleppt, was vor allem daran lag, dass sie einfach viel zu faul war, irgendwelche Sachen zu schleppen. Ihre zwei Taschen waren mehr als genug.

30.06.2012 16:45 Adriana Lennysten ist offline Email an Adriana Lennysten senden Beiträge von Adriana Lennysten suchen Nehmen Sie Adriana Lennysten in Ihre Freundesliste auf
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Als Mike bei dem Bus ankam, war nur Adriana da gewesen und hatte gleich zurückgerufen, als er rief. Und weil Mike Mike war, konnte er nicht anders als Lachen. "Wo ist denn das Aloha auf dem Bus hin? Zu Hawai sagtest du, da fehle ein Aloha!" grinste er, als ihm dies auffiel. Ja, Hawai. Die Beiden waren gemeinsam in Hawai gewesen. Und in Australien. Dass sie sich noch nicht satt hatten, war ein Wunder, da sie sich jeden Tag sahen und aushalten mussten und die Tage an der MAD reichten ihnen noch nicht. So etwas musste man wohl Gute Nachbarschaft nennen, denn ja, sie waren Nachbarn. Aus Herz und Seele, die in James Sandkasten, wo dieser übrigens Hausverbot hatte, Sandburgen bauen. Oder zu Hawai am Strand oder in Australien am Strand. Ja, sie fuhren gerne gemeinsam in Ferien. Daneben gab es noch ihren ganzen Jamsessions am Wasser, dann machten sie auch sonst noch genug Unsinn und jeder Starbucks der Nähe kannte sie schon und sie brauchten nicht erst zu bestellen, da machte man ihnen ihre Getränke schon.Und die Cookies natürlich nicht zu vergessen. Selbst Berrys Bestellung kannten sie schon.
Als er dann endlich den Bus errreichte, wollte Adriana von seinem Hund wissne, ob er auch mitkäme. "Natürlich kommt der mit!" erklärte der Schauspieler und grinste. Als ob er seinen Hund bei Oma Florida lassen würde. Aus ihrer Antwort schloss er, dass nicht nur er den Abschluss mehr als nut gut fand und schlug auch gleich beim High-Five ein "Du bist anscheinend meiner Meinung." Stellte er fest. "Mich kannst du gar nicht vermissen, bis auf das Wochende wo ich in Vegas bin und wenn ich in Bakersfield bin und wenn ich mich heimlich zu Liam beame um mein Haargel aus seinen Griffen zu kriegen, das er hundertprozentig stehlen wird. Aber ansonsten musst du nur rufen und ich bin zur Stelle, Wirklich. 10 Merter sind nicht wirklich eine Entfernung." Scherzte er gleich und wollte seine beste Freundina ufmuntern, wobei er die ganzen Leute aus der MAD auch vermissen würde. Und wie, denn in LA hatte er ja bis auf die Lennystens nicht so viele Freunde. Vielleicht würde er sich in einem halben Jahr ja auch schon als Hausmeisterhier bewerben, wenn sein Schauspieldebüt nichts wurde? Ach was, er und Jake würden mit ihrer Serie Riesenstars werden und bald mehr Liebesbreif kreigen als George Clooney, Richard Guere, Orlando Bloom und Johnny Depp zusammen. Aus seinen Gedanken schreckte er, als Adriana Wonderwall aussprach und als die Worte auch Sinn ergaben, grinste er breiter denn je. "Ist das mein Problem? Du bist Fahrerin und solange ich dich nicht nerve, ist alles klar. Ich fahr auch notfalls auf dem Dach mit." Erklärte er selbsticher, setzte gleich noch etwas drauf. "Und wir sind doch wohl besser als jedes Radio der Welt!" Auch er hatte bemerkt, dass Riana ihre Gitarre dabei hatte und das hieß nur eins: "JAMSESSIONS BIS ZUM UMNFALLEN!" schrie er auch gleich, als er sie erblickte und musste gleich wieder lachen. Oh ja, die anderen 2 würden traumatisiert sein, wenn sie wiederkamen. Wie wollten sie das eigentlich mit der Rückkerh machen? Jedr zu Hause absetzen? Oder was? Bei Mike war es kein Problem, er fuhr mit bis zur Endstation. "Machen wir dann auch mal wieder Hula? Die Andern können es noch nicht." Grinste er. Dass ihm nichts peinlich war, wussten die Meisten ja mittlerweile. Hauptsache er hatte seinen Spaß. Und so schlimm war es auch nicht gewesen, jedenfalls bei den Lennystens. Mike war wahrschienlich der grösste Depp gewesen, but nevermind.
Dass Mike den Bus vermisst hatte, war ja offensichtlich. Er umarmte ihn als hinge sein Leben davon ab und als dann auch noch Jake kam, grinste er blöd. Um das Foto zu sehen, ließ er den Bus tatsächlich los und sah es sich an. "Das will ich als Facebook Profibild!" grinste er und bemerkte, dass Jake eindeutig weniger Gepäck als er hatte. Jake verkündete noch, es auf seiner Hochzeit rumzuzeigen. "Aha, und wer sagt bitte, dass ich jemals heirate?" wollte er frech wissen und streckte Jake die Zunge raus. Am Set würde wahrscheinlich auch Liam noch Streit mit den Stylisten bekommen, wen njemand an seine Haare wollte. Das würde noch lustig werden, mit den beiden an einem Set. Wenns fertig ist, werden sie noch mehr Drehpannen haben als der Filme an Material, allein weil Mike ja gerne auf die Schnauze fliegt. Was wurde auch anderes etwaret? Er ist immerhin Liam Payne! Aber um seine Haare machte er sich echt Sorgen. Nicht dass er sie sich noch färbe musste. Rot oder blond oder vielleicht sogar.. Lila. "NEIN! NICHT MEINE HAARE!" schrie er da auch mal wieder, da sein Gehirn sich längst verabschiedet hatte als er sein Diplom bekam und er gerade etwas zu sehr in seinen Gedanken war. "Ich will keine lila Haar!" jammer er, griff sich an die Haare und rannte hinter die Koffer, wo er sich hinkniete und versteckte. Als er aber merkte, dass das nicht in seinem Kopf stattfand, stand er wieder aufund ging brav zu Liam, welcher auch gerade kam. "Ich warne dich, Finger weg von meinem Haargel. Du nimmst das nicht mit, dass kommt mit nach Hause in meinen Spiegelschrank in L.A, der derbst cool ist. Nicht war, Riana?" Die Frage wandte er an Riana, welche den Spiegel einmal mit Lippenstift seiner Mutter veschönert hatte.: Schlussendlich waren jede Spiegel im Stockwerk von den Beiden mit den Lyrics von Wonderwall versehen worden. Danach hatten sie auch wieder alles putzen dürfen und waren danach ganz einfach samt Klamotten und Hunden in den Pool gesprungen. Durch Liams fragenden Blick muste er wieder lachen. "Ich kenn den Bus länger als du, der gehört zur Familie!" erklärte er, bemerkte da erst Grace, welche auch da war. "Du hier? Du sagtest doch du kommst nicht mit." Wollte er gleich wissen, leicht traurig. Hatte sie ihn angelogen? Ach was, sicher nur Spontane Entscheidung. "Egal, ich freu mich!" teilte er mit und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, wandte sich dann wieder an Liam. "Kennst du Berry noch? Und du, Jake?" wandte er sich auch an seinen zukünftigen Dreh Partner woraufhin sein Hund mal losbellte. Und erst Liam, dann Jake ansprang und ihnen die Gesichter abschlabberte.

Im nächsten Moment wandte er sich aber wieder Adriana zu, welche gerade sagte, dass Grace mitkonnte. "Du hast gerade ganz viele Pluspunkte bei mir gesammelt. Wenn wir wieder zu Hause sind, mach ich dir Pfannkuchen! Eine ganze Woche lang, immer wann du willst!" verkündete er gleich mit freudigem Lächeln. So musste er nichtmal 2 Wochen warten bis er Grace wiedersehen konnte, immerhin verbrachte diese 2 Wochen in Los Angeles, anschliessend er in Bakersfield. So würden sie ja fast doppelt so viel Zeit wie geplant miteinander verbringen und was gab es besseres als diesen Roadtrip? Nichts. "Wehe ich kriege nicht eine Kopie von jedem einzelnen Foto! Dann lass ich meine Mutter deinen Vertrag auflösen." Drohte er auch gleich Jake. Diese Reise würde nichts und niemand ihm verderben. Die nächsten Worte ließen ihn frech grinsen. "Ach, wir finden schon ein Plätzchen!" teilte er gleich mit und schlang die Arme um seine Freundin. "Warum hast du dich umentschieden?" wollte er gleich auch wissen, da er nun ja aber neugierig war. Doch sogleich kam ihm wieder der Gedanke mit dem Haare färben und er sah Grace misstrauisch an. "Sagmal, würdest du mich mit lila Haaren auch noch lieben?"
Hinter sich hörte er Berry weiterhin Liam und Jake anbellen. "Jungs, mein Hund mag euch!" grinste er, ganz wie der Stolze Hundepapi. Im nächsten Moment bekam er was vom Foto mit und ehe er sich versah, kletterte Adriana auf den Bus. "Hey, ich will auch!" schrie er und folgte ihr, wobei er seine Gitarre mitnahm und sie wie einen Heiligschein über sich nahm. Nachdem das Foto gemacht wurde, blieb er einfach auf dem Bus sitzen, packte seine Gitarre aus und begann etwas zu spielen. Und zu Singen, während Berry dazu im Takt bellte. "I've tried playing it cool, But when I'm looking at you, I can never be brave, Cause you make my heart race." Begann er und sang einfach das ganze Lied, wobei er, ob bewusst oder nicht war unklar, die ganze Zeit nur zu seiner Freundin sah. "But I need that one thing and you've got that One Thing." Endete er schließlich, zog dann zwei Packungen Taschentücher aus seiner Bermuda Hose, welche übrigens weiß mit Rot und blau war, und warf Liam eine an den Kopf. "Du weißt schon, dass zwei Sänger von One Direction unverschämt gut aussehen und man uns vielleicht um Autogramme bitten wird?" woltle er wissen, hörte dann Adrianas Worte wofür die andere Packung sie am Kopf traf. "Hey, was können wir dafür, wenn ihr euch nicht genug vorbereitet? Ich hab alles dabei, was man braucht. Ipod, Klamotten, Ladegeräte, Englandflagge, Hundefutter, Werkzeug, Kerzen, Seil, Tassen, Löffel..." zählte er auf, als plötzlich eine leere Kondomhülle ihm entgegenflog woraufhin er "KONDOMKUCHEN!" schrie, ganz vergass seine Aufzählund zu beenden. Wo kam das denn jetzt her? Wer war hier schon wieder unanständig? Er war es nicht. Er war es nie. Er ist immerhin Mutter Theresa. Mutter Mike Theresa. Und er war es noch nie gewesen, immer der brave Junge. Und er würde auch nicht mit seiner Freundin nach Las Vegas gehen oder mit ihr nach Bakersfield oder sie mit ihm nach L.A. Nein, er war ein Musterschüler und schrieb nur Einsen. Und von was träumt ihr Nachts? Aber diesmal war er es nicht, der Mist baute. Schulterzuckend nahm er das Papier aus der Luft und zerknüllte es. "Okay, wir versuchen mal, alles reinzukriegen. Und Liam?" Wieder sah er zu seinem ehemaligen Mitbewohner. "Ich hab nur 3 Paar Schuhe du leist mir doch welche? Wir müssen auch mit 3 Tuben Haargel auskommen, die dumme Drogerie hatte nur noch 2 Tuben." Seufzte er, reichte erst seine Gitarre Adriana runter, kletterte dann selbst herunter und grinste wieder alle an."Okay, wir spielen jetzt Tetris!" verkündete er, schnappte sich einges des Zeuges und marschierte zum Kofferraum. Nachdem dieser offen war, versuchhte er alles unterzubringen und gemeinsam und mit Hilfe von jahrelangem Tetris schafften sie das sogar wofür Berry alle stolz anbellte. Zufrieden ging er wieder um den Bus herum, öffnete die Türen zum Einstieigen und sah dann plötzlich schockier zu seinen Freunden. "Leute, Problem! Wer sitzt vorne und wer hinten?" fragte er, wobei er selbst felsenfest vorne vor der Tür stand. "Ich will vorne, ich bin Radio!" Ich muss Adriana auf der Gitarre begleiten!" verteidigte er auch gleich sein Recht und wartete auf eine Antwort, wobei manche seinen Sturkopf schon kennen sollten.

23.07.2012 21:52 Mike SanDiego ist offline Email an Mike SanDiego senden Beiträge von Mike SanDiego suchen Nehmen Sie Mike SanDiego in Ihre Freundesliste auf
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Mit Adriana war Jake nun schon seit etwas länger als einem Jahr zusammen und die Beziehung war noch immer nicht langweilig geworden. Mit ihr erlebte er eigentlich immer wieder neue Dinge und hatte viel Spaß, es war einfach immer abwechslungsreich. Jedes Mal, wenn er ihr in die Augen blickte oder sie küsste, erinnerte sich noch daran, wie sie zusammen gekommen war. Es war der Valentinstag im Jahr 2010 gewesen, also letztes Jahr, und er hatte damals einen sehr verrückten Abend durchgemacht. Oh ja, Jacob erinnerte sich noch an jede Einzelheit. Wie er zuerst wie ein Verrückter durch Genton geirrt war, weil Candice ihm erklärt hatte, dass Adriana irgendwo in die Stadt geflüchtet war. Dabei hatte er sich doch schon einen festen Plan gelegt, was er mit ihr machen wollte, nachdem Moose ihn am Nachmittag zuvor so gut beraten hatte! Ja, und dann hatte er Adriana, in die er schon seit langer Zeit heimlich verliebt war, vor einem Auto gerettet, dessen Fahrer es wohl für nötig hielt, im Affenzahn durch die Stadt zu rasen und das bei stockfinsterer Dunkelheit. Zwar war es erst 8 Uhr abends gewesen, doch in den kalten Monaten geht die Sonne ja bekanntlich früher unter. Viel Zeit zu reden hatten die zwei dann auch nicht mehr gehabt, da auf einmal „Big Daddy“ aufgetaucht und ebendieser hatte Jakes Leben noch einmal völlig auf den Kopf gestellt. Welche Schicksalskräfte auch immer das bewerkstelligt hatten, doch er hatte ‚damals‘ seinen ersten Filmvertrag bekommen und damit eine riesengroße Chance. Nachdem sie sich dann von „Big Daddy“ wieder verabschiedet hatten, waren sie eigentlich wieder auf dem Weg zurück zur MAD gewesen, schließlich musste Adriana sich erst einmal von dem Schock erholen, doch irgendwie waren sie dann doch im Wald gelandet und hatten sich dort mit einer kleinen Schneeballschlacht wieder auf andere Gedanken gebracht. Das Ganze hatte dann so geendet, dass Jake die Musikerin in den Schnee geworfen hatte und sie eine ganze Weile dort lag, während er über ihr kniete, sodass er ihr kopfüber in die Augen blicken konnte. Er wusste nun nicht mehr, wie lang der Moment tatsächlich angedauert hatte, aber er war ihm wie eine Ewigkeit vorgekommen, so, als wäre die Zeit still gestanden. Dann hatten sie beide nichts mehr gesagt und er hatte sie einfach so geküsst. Noch heute erinnerte Jake sich gerne an diesen ersten Kuss, da er schöner war, als er ihn sich jemals hätte vorstellen können. Und mittlerweile hatte er ja bereits mehrere weitere bekommen, doch keiner war wahrscheinlich so wunderbar gewesen. Trotzdem liebte er es natürlich, seine Freundin zu küssen, und er suchte sehr oft die Nähe zu ihr.
Doch trotz der so perfekt klingenden Beziehung der beiden hatte es auch Schwierigkeiten gegeben. Als Jake nämlich dann mitsamt Ella, für die er ebenfalls eine Rolle in dem Superhelden-Film hatte ergattern können, mit Dreharbeiten beschäftigt gewesen war, hatten sie ja beide die MAD nicht besucht und als sie zurückgekommen waren, war irgendwie alles anders. Das war wohl die schwerste Zeit für die Beziehung der beiden, denn es kam auch zum ersten Mal vor, dass Jacob eifersüchtig war. Eifersüchtig auf Mike, den wohl allerbesten Freund von Adriana seit ihrer Kindheit. Es war ihm so vorgekommen, als würden die beiden noch mehr zusammen machen als schon vor dem Drehbeginn und Jake hatte längst nicht so viele lustige Insider mit seiner Freundin wie Mike. Doch auch über diese Hürde waren sie hinweggekommen und seit Neuestem war der Schauspieler wieder so verliebt in Adriana wie schon lange nicht mehr. Er konnte auch selbst über die Zeit lachen, in der er so eifersüchtig gewesen war, und nahm sich gerne selbst auf die Schippe, das war doch alles unnötig gewesen.

„Oh doch, die hab ich. Gerade von meinen Eltern als Abschiedsgeschenk bekommen!“, grinste Jacob verschmitzt auf Adrianas ungläubige Frage. Er mochte das Teil jetzt schon, obwohl er vorher so etwas noch nie gehabt hatte. Tja, irgendwann ist für alles ein erstes Mal. Er würde damit auch sicher ganz gut umgehen. Normalerweise waren technische Geräte bei ihm nicht so gut aufgehoben, da er den Drang hatte, alles einmal aus Versehen fallen zu lassen oder irgendwie anderweitig zu beschädigen bzw. auseinanderzunehmen. Doch die Kamera sollte auf jeden Fall stabiler sein als beispielsweise sein iPhone und er hatte sich auch fest vorgenommen, gut auf sie aufzupassen. Nicht jeder würde sie so einfach in die Hände bekommen! „Beleidigt?“, fragte er dann überrascht und hörte seiner Freundin zu, was sie sagte. Auch, wenn sie es sehr ernst sagte, konnte er einfach nicht anders, als zu schmunzeln, da sie selbst grinsen musste. „Tut mir leid, aber hier gibt’s einfach zu viele Leute, denen ich Tschüss sagen müsste und ich glaub, ich hab immer noch irgendwen vergessen.“ Er zog eine nachdenkliche und leicht bedrückte Miene, doch diese Sorgen waren schon wieder vergessen, als er Adriana küsste. Für ein paar Sekunden schloss er seine Augen und genoss ihre Nähe, doch dann lösten sie sich schon wieder voneinander. Egal, sicher würde er auf dem Roadtrip noch mehr als diesen einen Kuss abbekommen.
In dem Moment gesellte sich auf einmal noch eine weitere Person zu dem kleinen Grüppchen, momentan noch aus drei Leuten bestehend. Es war Grace, die da unauffällig angeschlichen kam und zaghaft fragte, ob sie auch mitkommen dürfte. Wäre es Jacobs Entscheidung gewesen, hätte er natürlich sofort Ja gesagt, doch da es nicht sein VW-Bus war und er das auch nicht allein bestimmen durfte, hielt er lieber seinen Mund und schenkte ihr ein zuversichtliches Lächeln, während er den Arm um Adrianas Schulter legte. Er war sich sicher, dass sie ebenfalls nichts dagegen haben würde und genau das war auch der Fall. Nachdem sie Grace also einen Platz im VW-Bus versprochen hatte, tauchte dann auch noch Liam auf, mit dem die kleine Reisegesellschaft komplett war. „Hey, Liaaaaaaam!“, rief Jake als Erwiderung zurück und grinste ihn an. Es freute ihn, dass einfach jeder hier gute Laune hatte und diese sich auch bei ihm widerspiegelte. Der erste Tag des geplanten Trips konnte also nur super werden! Als Liam dann Grace ansah, als wäre sie ein Alien von irgendwo aus dem Weltall, konnte Jacob fast nicht mehr an sich halten und wäre fast in ein lautes Gelächter ausgebrochen, da der Blick des Lockenschopfs einfach zu komisch war, doch er hielt sich zurück und schmunzelte nur leise.
Mike schien gar nicht so verärgert zu sein über das Foto, das gerade von ihm geschossen wurde. „Natürlich wirst du mal heiraten! Und du wirst was erleben, wenn ich nicht eingeladen bin“, sagte er in scherzendem Tonfall, wobei er diese Worte eigentlich todernst meinte. In seinen Augen passte das einfach zu Mike, einmal vor dem Altar zu stehen und später eine Familie mit Kindern und einer tollen Frau zu haben, vielleicht sogar Grace? Wer weiß, wer weiß.
„Aber, aber…“, begann er, als Adriana ihn nach der Kamera fragte und setzte ein Schmollgesicht auf, wie ein kleines Kind, das nicht möchte, dass man ihm sein Lieblingsspielzeug wegnimmt, das es gerade nigelnagelneu bekam. Kurz festigte er seinen Griff um die Kamera, doch weil er dem Lächeln seiner Freundin wohl doch nicht so leicht einen Wunsch abschlagen konnte, überließ er ihr dann das Heiligtum. Natürlich nicht, ohne sie mit argwöhnischen Blicken zu beobachten. Wenn sie dem Gerät auch nur einen klitzekleinen Kratzer zufügen würde, könnte sie was erleben.
In dem Moment vernahm der Schauspieler wieder Mikes Stimme und im nächsten Augenblick wurde er auch schon von einem großen Hund angesprungen und im ganzen Gesicht abgeschlabbert. Zuerst war er etwas erschrocken, doch dann lachte er leise. „Heeey, Berry. Na klar kenn ich den noch!“, rief er und streichelte das große Tier, als es wieder von ihm abgelassen hatte. Dann wischte er sich kurz über die Wangen, um den Hundesabber zu entfernen, und strich sich die Hände an der Hose ab. Da störte es ihn weniger als im Gesicht.
„Keine Angst, du kriegst Kopien. Ihr alle!“, erklärte Jake mit ruhiger Stimme und sah kurz in die Runde. Es würde zwar viel Arbeit werden, doch er hatte das wirklich vor, sich zuhause eine Zeit lang vor den Kopiere zu setzen und für jeden Abzüge zu machen. Wieder kam Berry mit wedelndem Schwanz angelaufen und bellte den Schauspieler an. Grinsend ging er in die Hocke, um ihn an Kopf zu kraulen und ihm mehrmals durch das Fell zu wuscheln. „Und du bekommst auch Kopien.“
Als er sich wieder aufrichtete, hatte Adriana bereits Lucius herangewunken und ihn darum gebeten, ein Foto zu machen. „Hey, Luc“, sagte Jake noch und stellte sich dann in einer freundlichen Pose vor den VW-Bus. Eigentlich wäre er irgendwie auch gerne oben drauf gewesen, doch er war von der spontanen Aktion so überrascht worden, dass dafür keine Zeit mehr gewesen war. Und so stand er also mit Grace und Liam unten und grinste fröhlich in die Kamera. Eigentlich mochte er ja lieber Zufallsfotos, doch ein schönes Erinnerungsfoto war doch auch etwas. Vielleicht konnten sie am Ende des Roadtrips auch noch eines machen und die zwei dann vergleichen. „Danke!“, sagte er zu Lucius und wedelte das Foto in der Luft herum, um es sich dann anzusehen. „Schön geworden“, meinte er und zeigte es in der Runde herum.
Gut gelaunt sah er Mike dabei zu, wie er tetrislike die Koffer und Taschen alle im geräumigen Kofferraum des VW-Busses verstaute und applaudierte ihm dann. „Gut gemacht“, sagte er grinsend und betrachtete das Werk seines Freundes. Doch da kam schon die nächste Schwierigkeit auf sie zu, die bewältigt werden wollte. Etwas überrascht lief Jake zu Mike nach vorne an die Tür und rief empört: „Hey, ich will aber auch nach vorne! Ich will bei Adriana sitzen.“ Es war fast etwas lächerlich, dass sie nun zu zweit hier standen und sich stritten und Jake kam sich dabei fast vor wie im Kindergarten. Über so etwas hatte er sich früher mit Emma gestritten, wobei er ja meist gewonnen hatte, da er der Ältere und Größere war. Trotzdem wollte er auch diesmal vorne sitzen, schließlich würde Adriana den Großteil der Strecke fahren und er wollte die Fahrt einfach gerne neben ihr verbringen. Demonstrativ schob er Mike etwas zur Seite und kletterte schnell in den Bus, um es sich dort auf dem Beifahrerplatz bequem zu machen. Dann zog er schnell den Gurt um sich herum und schnallte sich an. Mit einem triumphierenden Grinsen blickte er nach draußen. „Ich sitz vorne“, verkündete er, stolz wie ein kleines Kind. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Sitz auch verdammt heiß war. „Wollt ihr dann auch mal einsteigen bitte? Dann könnten wir die Klimaanlage anschalten“, sagte er bittend, als ihm auffiel, dass auch noch kein Schlüssel steckte. Bei diesen Worten sah er vor allem Adriana an, da diese schließlich die Macht über den Motor hatte.

08.08.2012 22:42 Jacob Burton ist offline Email an Jacob Burton senden Beiträge von Jacob Burton suchen Nehmen Sie Jacob Burton in Ihre Freundesliste auf
 
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