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Thema: Roadtrip
Jacob Burton

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08.08.2012 23:42 Forum: » the future

Mit Adriana war Jake nun schon seit etwas länger als einem Jahr zusammen und die Beziehung war noch immer nicht langweilig geworden. Mit ihr erlebte er eigentlich immer wieder neue Dinge und hatte viel Spaß, es war einfach immer abwechslungsreich. Jedes Mal, wenn er ihr in die Augen blickte oder sie küsste, erinnerte sich noch daran, wie sie zusammen gekommen war. Es war der Valentinstag im Jahr 2010 gewesen, also letztes Jahr, und er hatte damals einen sehr verrückten Abend durchgemacht. Oh ja, Jacob erinnerte sich noch an jede Einzelheit. Wie er zuerst wie ein Verrückter durch Genton geirrt war, weil Candice ihm erklärt hatte, dass Adriana irgendwo in die Stadt geflüchtet war. Dabei hatte er sich doch schon einen festen Plan gelegt, was er mit ihr machen wollte, nachdem Moose ihn am Nachmittag zuvor so gut beraten hatte! Ja, und dann hatte er Adriana, in die er schon seit langer Zeit heimlich verliebt war, vor einem Auto gerettet, dessen Fahrer es wohl für nötig hielt, im Affenzahn durch die Stadt zu rasen und das bei stockfinsterer Dunkelheit. Zwar war es erst 8 Uhr abends gewesen, doch in den kalten Monaten geht die Sonne ja bekanntlich früher unter. Viel Zeit zu reden hatten die zwei dann auch nicht mehr gehabt, da auf einmal „Big Daddy“ aufgetaucht und ebendieser hatte Jakes Leben noch einmal völlig auf den Kopf gestellt. Welche Schicksalskräfte auch immer das bewerkstelligt hatten, doch er hatte ‚damals‘ seinen ersten Filmvertrag bekommen und damit eine riesengroße Chance. Nachdem sie sich dann von „Big Daddy“ wieder verabschiedet hatten, waren sie eigentlich wieder auf dem Weg zurück zur MAD gewesen, schließlich musste Adriana sich erst einmal von dem Schock erholen, doch irgendwie waren sie dann doch im Wald gelandet und hatten sich dort mit einer kleinen Schneeballschlacht wieder auf andere Gedanken gebracht. Das Ganze hatte dann so geendet, dass Jake die Musikerin in den Schnee geworfen hatte und sie eine ganze Weile dort lag, während er über ihr kniete, sodass er ihr kopfüber in die Augen blicken konnte. Er wusste nun nicht mehr, wie lang der Moment tatsächlich angedauert hatte, aber er war ihm wie eine Ewigkeit vorgekommen, so, als wäre die Zeit still gestanden. Dann hatten sie beide nichts mehr gesagt und er hatte sie einfach so geküsst. Noch heute erinnerte Jake sich gerne an diesen ersten Kuss, da er schöner war, als er ihn sich jemals hätte vorstellen können. Und mittlerweile hatte er ja bereits mehrere weitere bekommen, doch keiner war wahrscheinlich so wunderbar gewesen. Trotzdem liebte er es natürlich, seine Freundin zu küssen, und er suchte sehr oft die Nähe zu ihr.
Doch trotz der so perfekt klingenden Beziehung der beiden hatte es auch Schwierigkeiten gegeben. Als Jake nämlich dann mitsamt Ella, für die er ebenfalls eine Rolle in dem Superhelden-Film hatte ergattern können, mit Dreharbeiten beschäftigt gewesen war, hatten sie ja beide die MAD nicht besucht und als sie zurückgekommen waren, war irgendwie alles anders. Das war wohl die schwerste Zeit für die Beziehung der beiden, denn es kam auch zum ersten Mal vor, dass Jacob eifersüchtig war. Eifersüchtig auf Mike, den wohl allerbesten Freund von Adriana seit ihrer Kindheit. Es war ihm so vorgekommen, als würden die beiden noch mehr zusammen machen als schon vor dem Drehbeginn und Jake hatte längst nicht so viele lustige Insider mit seiner Freundin wie Mike. Doch auch über diese Hürde waren sie hinweggekommen und seit Neuestem war der Schauspieler wieder so verliebt in Adriana wie schon lange nicht mehr. Er konnte auch selbst über die Zeit lachen, in der er so eifersüchtig gewesen war, und nahm sich gerne selbst auf die Schippe, das war doch alles unnötig gewesen.

„Oh doch, die hab ich. Gerade von meinen Eltern als Abschiedsgeschenk bekommen!“, grinste Jacob verschmitzt auf Adrianas ungläubige Frage. Er mochte das Teil jetzt schon, obwohl er vorher so etwas noch nie gehabt hatte. Tja, irgendwann ist für alles ein erstes Mal. Er würde damit auch sicher ganz gut umgehen. Normalerweise waren technische Geräte bei ihm nicht so gut aufgehoben, da er den Drang hatte, alles einmal aus Versehen fallen zu lassen oder irgendwie anderweitig zu beschädigen bzw. auseinanderzunehmen. Doch die Kamera sollte auf jeden Fall stabiler sein als beispielsweise sein iPhone und er hatte sich auch fest vorgenommen, gut auf sie aufzupassen. Nicht jeder würde sie so einfach in die Hände bekommen! „Beleidigt?“, fragte er dann überrascht und hörte seiner Freundin zu, was sie sagte. Auch, wenn sie es sehr ernst sagte, konnte er einfach nicht anders, als zu schmunzeln, da sie selbst grinsen musste. „Tut mir leid, aber hier gibt’s einfach zu viele Leute, denen ich Tschüss sagen müsste und ich glaub, ich hab immer noch irgendwen vergessen.“ Er zog eine nachdenkliche und leicht bedrückte Miene, doch diese Sorgen waren schon wieder vergessen, als er Adriana küsste. Für ein paar Sekunden schloss er seine Augen und genoss ihre Nähe, doch dann lösten sie sich schon wieder voneinander. Egal, sicher würde er auf dem Roadtrip noch mehr als diesen einen Kuss abbekommen.
In dem Moment gesellte sich auf einmal noch eine weitere Person zu dem kleinen Grüppchen, momentan noch aus drei Leuten bestehend. Es war Grace, die da unauffällig angeschlichen kam und zaghaft fragte, ob sie auch mitkommen dürfte. Wäre es Jacobs Entscheidung gewesen, hätte er natürlich sofort Ja gesagt, doch da es nicht sein VW-Bus war und er das auch nicht allein bestimmen durfte, hielt er lieber seinen Mund und schenkte ihr ein zuversichtliches Lächeln, während er den Arm um Adrianas Schulter legte. Er war sich sicher, dass sie ebenfalls nichts dagegen haben würde und genau das war auch der Fall. Nachdem sie Grace also einen Platz im VW-Bus versprochen hatte, tauchte dann auch noch Liam auf, mit dem die kleine Reisegesellschaft komplett war. „Hey, Liaaaaaaam!“, rief Jake als Erwiderung zurück und grinste ihn an. Es freute ihn, dass einfach jeder hier gute Laune hatte und diese sich auch bei ihm widerspiegelte. Der erste Tag des geplanten Trips konnte also nur super werden! Als Liam dann Grace ansah, als wäre sie ein Alien von irgendwo aus dem Weltall, konnte Jacob fast nicht mehr an sich halten und wäre fast in ein lautes Gelächter ausgebrochen, da der Blick des Lockenschopfs einfach zu komisch war, doch er hielt sich zurück und schmunzelte nur leise.
Mike schien gar nicht so verärgert zu sein über das Foto, das gerade von ihm geschossen wurde. „Natürlich wirst du mal heiraten! Und du wirst was erleben, wenn ich nicht eingeladen bin“, sagte er in scherzendem Tonfall, wobei er diese Worte eigentlich todernst meinte. In seinen Augen passte das einfach zu Mike, einmal vor dem Altar zu stehen und später eine Familie mit Kindern und einer tollen Frau zu haben, vielleicht sogar Grace? Wer weiß, wer weiß.
„Aber, aber…“, begann er, als Adriana ihn nach der Kamera fragte und setzte ein Schmollgesicht auf, wie ein kleines Kind, das nicht möchte, dass man ihm sein Lieblingsspielzeug wegnimmt, das es gerade nigelnagelneu bekam. Kurz festigte er seinen Griff um die Kamera, doch weil er dem Lächeln seiner Freundin wohl doch nicht so leicht einen Wunsch abschlagen konnte, überließ er ihr dann das Heiligtum. Natürlich nicht, ohne sie mit argwöhnischen Blicken zu beobachten. Wenn sie dem Gerät auch nur einen klitzekleinen Kratzer zufügen würde, könnte sie was erleben.
In dem Moment vernahm der Schauspieler wieder Mikes Stimme und im nächsten Augenblick wurde er auch schon von einem großen Hund angesprungen und im ganzen Gesicht abgeschlabbert. Zuerst war er etwas erschrocken, doch dann lachte er leise. „Heeey, Berry. Na klar kenn ich den noch!“, rief er und streichelte das große Tier, als es wieder von ihm abgelassen hatte. Dann wischte er sich kurz über die Wangen, um den Hundesabber zu entfernen, und strich sich die Hände an der Hose ab. Da störte es ihn weniger als im Gesicht.
„Keine Angst, du kriegst Kopien. Ihr alle!“, erklärte Jake mit ruhiger Stimme und sah kurz in die Runde. Es würde zwar viel Arbeit werden, doch er hatte das wirklich vor, sich zuhause eine Zeit lang vor den Kopiere zu setzen und für jeden Abzüge zu machen. Wieder kam Berry mit wedelndem Schwanz angelaufen und bellte den Schauspieler an. Grinsend ging er in die Hocke, um ihn an Kopf zu kraulen und ihm mehrmals durch das Fell zu wuscheln. „Und du bekommst auch Kopien.“
Als er sich wieder aufrichtete, hatte Adriana bereits Lucius herangewunken und ihn darum gebeten, ein Foto zu machen. „Hey, Luc“, sagte Jake noch und stellte sich dann in einer freundlichen Pose vor den VW-Bus. Eigentlich wäre er irgendwie auch gerne oben drauf gewesen, doch er war von der spontanen Aktion so überrascht worden, dass dafür keine Zeit mehr gewesen war. Und so stand er also mit Grace und Liam unten und grinste fröhlich in die Kamera. Eigentlich mochte er ja lieber Zufallsfotos, doch ein schönes Erinnerungsfoto war doch auch etwas. Vielleicht konnten sie am Ende des Roadtrips auch noch eines machen und die zwei dann vergleichen. „Danke!“, sagte er zu Lucius und wedelte das Foto in der Luft herum, um es sich dann anzusehen. „Schön geworden“, meinte er und zeigte es in der Runde herum.
Gut gelaunt sah er Mike dabei zu, wie er tetrislike die Koffer und Taschen alle im geräumigen Kofferraum des VW-Busses verstaute und applaudierte ihm dann. „Gut gemacht“, sagte er grinsend und betrachtete das Werk seines Freundes. Doch da kam schon die nächste Schwierigkeit auf sie zu, die bewältigt werden wollte. Etwas überrascht lief Jake zu Mike nach vorne an die Tür und rief empört: „Hey, ich will aber auch nach vorne! Ich will bei Adriana sitzen.“ Es war fast etwas lächerlich, dass sie nun zu zweit hier standen und sich stritten und Jake kam sich dabei fast vor wie im Kindergarten. Über so etwas hatte er sich früher mit Emma gestritten, wobei er ja meist gewonnen hatte, da er der Ältere und Größere war. Trotzdem wollte er auch diesmal vorne sitzen, schließlich würde Adriana den Großteil der Strecke fahren und er wollte die Fahrt einfach gerne neben ihr verbringen. Demonstrativ schob er Mike etwas zur Seite und kletterte schnell in den Bus, um es sich dort auf dem Beifahrerplatz bequem zu machen. Dann zog er schnell den Gurt um sich herum und schnallte sich an. Mit einem triumphierenden Grinsen blickte er nach draußen. „Ich sitz vorne“, verkündete er, stolz wie ein kleines Kind. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Sitz auch verdammt heiß war. „Wollt ihr dann auch mal einsteigen bitte? Dann könnten wir die Klimaanlage anschalten“, sagte er bittend, als ihm auffiel, dass auch noch kein Schlüssel steckte. Bei diesen Worten sah er vor allem Adriana an, da diese schließlich die Macht über den Motor hatte.

Thema: Roadtrip
Jacob Burton

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24.06.2012 20:22 Forum: » the future

Mit einem erschöpften Seufzer schloss Jake den Koffer, der schon auf dem ordentlich hinterlassenen Bett in Zimmer Nummer 2 lag, und setzte sich drauf. Wie immer wunderte er sich, dass er am Ende der langen Zeit, die er hier verbracht hatte, mehr Zeug hineinkriegen musste, als er zu Anfang mitgenommen hatte. Dabei war er doch gar kein großer Fan vom Shoppen – wieso zur Hölle war aber dann auf einmal so viel unterzubringen? Mit all seinem Gewicht stützte er sich auf den Koffer und zog mit viel Mühen den Reißverschluss zu, doch es gelang ihm schließlich. Erleichtert richtete er sich wieder auf und betrachtete den Koffer, den nun so aussah, als würde er wortwörtlich gleich aus allen Nähten platzen. Aus Angst, dass dies gleich tatsächlich geschehen würde, hob bzw. zog er ihn eher vom Bett, schnappte sich seine Tasche, die er sich über die Schulter hängte und eine Jacke. An der Tür drehte er sich noch einmal um und konnte sich ein Lächeln, das seinen nostalgischen Gedanken zu verdanken war, nicht verkneifen. Das Zimmer war ihm schon ans Herz gewachsen, auch, wenn es ja im Grunde genommen nicht halb so schön war wie sein eigenes zuhause. Doch auch darauf konnte er sich nicht sofort freuen, denn zuerst war der Roadtrip geplant mit Mike, Liam und natürlich Adriana, die er nun schon seit einiger Zeit seine Freundin nennen durfte. Natürlich freute er sich riesig darauf, sie würden einfach mit dem alten VW-Bus der Musikerin irgendwo herumfahren und den Abschluss feiern, den sie alle mit Bravour bestanden hatte – was wollte man mehr? Trotzdem vermisste der Schauspieler natürlich langsam auch sein Zuhause und wurde ab und an von Heimweh geplagt, aber meistens hielt es sich dann doch in Grenzen.
Um seine Zukunft musste der Dunkelhaarige sich zum Glück auch keine Sorgen machen, die war schon so gut wie sicher. Dank Mikes Mutter waren er und natürlich Mike an einen Vertrag für eine TV-Serie gekommen. Um was es genau darin gehen würde, stand noch nicht fest, aber sicher war, dass Jake darin eine große Rolle bekommen würde und womöglich würde diese sein Durchbruch zu den großen Kinoleinwänden sein, wovon er schon immer träumte. Während er den Koffer hinter sich her schleifte und die Tür schloss, rief er sich noch einmal in Erinnerung, wem er alles Auf Wiedersehen sagen musste und ihm fiel auf, dass es immer mehr wurden. Mit den Jahren an der MAD hatte er so viele Freunde gefunden, dass es fast schon unnormal war.
Es dauerte eine Weile, bis der Schauspieler es die Treppe nach unten geschafft hatte. Er beschloss, seinen Koffer dort erst einmal zu deponieren und lief dann leichtfüßig wieder zwei Stockwerke nach oben zu den Mädchenzimmern. Auch mit der dritten Etage verband er sehr viele Erinnerungen, natürlich die meisten an Adriana. Er klopfte an die Tür mit der Nummer 1, doch niemand öffnete und als er dagegen drückte, merkte er, dass sie verschlossen war. Vermutlich war Adriana einmal im Leben früh dran gewesen und wartete schon unten oder so. Darüber machte er sich allerdings keine großen Gedanken. Stattdessen zog er weiter an den Zimmern vorbei bis fast ganz an das Ende des Ganges, Nummer 16. Da er wusste, dass seine Schwester vermutlich schon unten bei den Eltern wartete, trat er einfach ein, die Tür war nämlich nicht verschlossen, und fand dort tatsächlich auch Ella vor. „Hey, Kleine. Ich wollte mich nur verabschieden“, sagte er und bemerkte erst jetzt, wie schwer ihm dieser Abschied viel. Wann würde er das Mädchen wohl wiedersehen, das ihm fast so wichtig geworden war wie eine zweite kleine Schwester? Naja, sie hatten natürlich sämtliche Nummern ausgetauscht und würden in Kontakt bleiben, doch trotzdem… wann ein Treffen zustande kommen würde, war ungewiss. Lange nahm er sie in den Arm und drückte sie an sich, doch dann schaffte er es, sich wieder von ihr zu lösen und schweren Herzens nach unten zu gehen, natürlich nur, nachdem er sich auch von allen seinen anderen Freunden auf dem Weg verabschiedet hatte, die nicht mit auf den Roadtrip kommen würden und das waren ja immer noch sehr viele.
Die einzigen, die jetzt bestimmt noch auf ihn warten würden, war seine Familie. Gut gelaunt nahm er im Erdgeschoss sein Gepäck auf und schleppte es nach draußen. Tatsächlich sah er dort seine Mum, seinen Dad und Emma, seine kleine Schwester stehen, die wie ein Empfangskomitee dort aufgestellt waren. Der Abschied von ihnen verlief komischerweise schneller und schmerzloser, wahrscheinlich lag es an der Tatsache, dass er sie alle schon bald wiedersehen würde, früher als seine anderen Freunde, die er hier an der MAD „zurückließ“. Als kleines Abschiedsgeschenk bekam er von seinen Eltern eine Sofortbildkamera geschenkt, über die er sich natürlich sehr freute.
Emma nahm er am längsten in den Arm. Sie war noch ein gutes Stück kleiner als er, weshalb er dazu in die Knie gehen musste. Danach lächelte er sie aufmunternd an und sprach ihr noch viel Glück und Mut für ihr folgendes und letztes Schuljahr zu. Er war sich sicher, dass sie einen ebenso guten Schulabschluss schaffen würde, doch trotzdem tat es ihm weh, sie jetzt allein zu lassen. Jake wusste, dass sie sehr an ihm hing. Trotzdem schaffte er es irgendwie, ihr dann den Rücken zuzukehren und sich nach dem roten VW-Bus seiner Freundin umzusehen. Tatsächlich sah er ihn weit entfernt und erblickte dort sogar schon zwei Personen.
Ein Grinsen bildete sich auf seinem Gesicht, als er auf die beiden zuging, nachdem er seine Tasche und seine Jacke geschultert hatte und die Kamera in die eine freie Hand genommen hatte. Beim Näherkommen konnte er bereits erkennen, dass es sich um Adriana und Mike handelte, der gerade dabei war, den VW-Bus zu umarmen. Was zur Hölle tat er da? Wobei man schon zugeben musste, dass so ein Bus etwas Tolles war…
Da die beiden Jake noch nicht bemerkt zu haben schienen, schmiedete er sich blitzschnell einen Plan, legte seine Tasche auf dem Boden ab und hielt die Kamera bereit. Mit ein paar großen Schritten war um den Bus halb herum gelaufen, sodass er nun Mike von vorne sah und seine herzliche Umarmung mit dem Bus. Einen Knopfdruck später hatte Jake einen witzigen Schnappschuss gemacht, der nun langsam aus der Kamera herauskam. „Hey, Leute!“, rief er und wedelte mit dem Foto herum. „Meine Eltern haben mir eine Kamera geschenkt“, sagte er beiläufig und musterte das Gerät in seinen Händen kurz nachdenklich, ehe er auf Adriana zuging. Er schenkte er ihr ein charmantes Lächeln und drückte ihr einen Kuss auf, bevor er einen Blick auf das Foto warf. Ein Grinsen konnte er sich natürlich nicht verkneifen. „Das werde ich behalten und dann zeig ich es auf deiner Hochzeit rum!“, erklärte er und zeigte es Mike.

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