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Autor Beitrag
Thema: Lass uns die Welt retten geh'n!
Grace Summers

Antworten: 5
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22.07.2013 14:47 Forum: » groups

Ich freu mich schon (:

Thema: Lass uns die Welt retten geh'n!
Grace Summers

Antworten: 5
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22.07.2013 08:51 Forum: » groups

Guten Morgen Vanny (:
Das Nesthäckchen ist noch zu haben und Melissa wäre als Avatar kein Problem. Wir würden uns sehr freuen (:

Thema: Delilah hätte auch gerne ein Set! <3
Grace Summers

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07.12.2012 18:57 Forum: Sethilfe

Es ist nicht der Burner, aber naja D:

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Thema: Delilah hätte auch gerne ein Set! <3
Grace Summers

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06.12.2012 21:47 Forum: Sethilfe

Mein Lap spinnt heute total, aber ich versuchs gleich, sonst mach ich dir Sonntag was :)

Thema: Delilah hätte auch gerne ein Set! <3
Grace Summers

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05.12.2012 21:51 Forum: Sethilfe

Ich versuch dir was Heart

Thema: All I want for Christmas, is you.
Grace Summers

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02.12.2012 20:36 Forum: » w e i h n a c h t s p l a y

Es war mal wieder so weit, Weihnachten stand vor der Tür. Heute war bereits der 24. Dezember, was bedeutete am Abend stand Bescherung an. Jedes Jahr war das aufs Neue einerseits Stressig, andererseits Wunderschön. Dieses Jahr hatte Grace sich aber einen Plan gemacht, wie sie einem Teil des Stresses entgegenwirken konnte, denn mit jetzt 3 Kindern wäre das alles wohl kaum machbar gewesen. Aus diesem Grund waren Tommy, Lina und Eleanor schon am vorherigen Abend zu ihrer Mutter gebracht wurden, damit die Dunkelhaarige Zeit hatte sich in Ruhe um die Geschenke und das Essen zu kümmern. Mike hatte sie dann am Morgen quasi aus dem Haus geschmissen und zu Riana geschickt, er sollte mit ihr Kekse backen. Auch das hatte einen wichtigen Grund, schließlich musste sie sein Geschenk noch holen, denn das konnte sie nur schlecht vor irgendwem verstecken. Doch bevor sie sich daran machte wurden die Geschenke für die Kinder unter den Baum gestellt und die Wohnzimmertür wurde zugeschlossen, damit später auch keiner auf die Idee kam einfach nachzusehen, kleine Kinder waren schließlich sehr neugierig. Als das erledigt war machte Grace sich daran das Essen vorzubereiten. Sie und Mike hatten sich darauf geeinig es dieses Jahr mal mit Raclett zu probieren, das sparte einfach einiges an Vorbereitungszeit. Aber völlig ohne ging es nicht, wegwegen Grace Fleich und Gemüse in Stückchen schnitt und den Tisch schonmal soweit deckte. Weihnachtsmusik begleitete die 26-Jährige und verleitete sie dazu mitzusingen und durch das Haus zu tanzen, während sie noch die letzten Kleinigkeiten aufräumte. Dann endlich konnte sie sich auf den Weg machen um was Geschenk für Mike abzuholen. Dick eingepackt machte sie sich auf den Weg zum Tierheim, wo sie sich vor ein paar Tagen in ein kleines, schwarz-weißes Fellknäul verliebt hatte. Es passte einfach, schon länger spielte die junge Frau mit der Idee Mike einen Hund zu kaufen und Berry war schießlich auch nicht mehr der Jüngste. Damit auch alles klappte war sie mit dem Rüden auch schon dort gewesen um zu testen, ob er sich mit der kleinen Hündin – Neyla war ihr Name – verstand und alles hatte funktioniert. Die Papieren waren schon länger unterschrieben und somit konnte Grace den kleinen Welpen auch ohne langes drumherum sofort mitnehmen. Schnellstmöglich brachte sie das Tier nach Hause und ließ ihr erstmal das Haus erkunden, während sie sich fertig machte. Die Kinder wollten schließlich auch noch abgeholt werden und als der Zeitpunkt dafür gekommen war musste der kleine Hund leider im Schlafzimmer versteckt werden, denn wenn Lina ihn entdeckte würde aus der Überraschung für Mike nichts mehr werden. Sie musste ja schon so hoffen, dass Neyla sich ruhig verhalten würde, bis sie raus durfte. Aber das schien grade kein Problem zu sein, denn auch wenn das Hündchen im Tierheim sehr aktiv war, war sie jetzt wohl müde.
Bei ihrer Mutter angekommen wurde Grace sofort von 4 kleinen Armes umklammert, was sie zum Lachen brachte. Anscheinend hatten Tommy und Lina ihre Mutter doch vermisst, auch wenn Tommy das in letzter Zeit nur ungern zugab. „Fröhliche Weihnachten“, verkündete sie und ein strahlen lag in ihren Augen. Ein Teil von ihr wollte den restlichen Tag so gerne hier verbringen, zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester, auch wenn diese selber gar nicht da war. Ruby war mittlerweile auch 23 und stand auf eigenen Beinen. Aber mit den beiden zusammen würde sie das Fest der Liebe auch noch feiern. Heiligabend zu Hause, 1. Tag mit Mikes Familie und den 2. mit ihrer. Tradition eben. Ein wenig Zeit verbrachte die Brünette noch bei ihrer Mutter, bis die 4-Jährigen einfach zu sehr quängelten um endlich ihren Geschenken näher zu kommen. Und zugegeben, den Hund konnte sie auch nicht ewig allein lassen.
Wie erwartet stürmten Tommy und Lina daheim als erstes in Richtung Wohnzimmer, doch diese war fest verschlossen. Mit langen Gesichtern verzogen die Zwillinge sich also in ihre Zimmer, während Grace mit Eleanor in der Küche blieb. Sie war genau pünktlich, doch in ihrem Liebsten fehlte noch jede Spur. Sie war ja selber Schuld, wenn sie ihn zu Riana verbannte musste sie einfach damit rechnen, dass er zu spät kam. Mit einer Stunde Verspätung kam er auch an, Grace konnte die Tür hören und wartete brav, bis er sie entdecken würde. Als er die Küche kam hatte er schon zwei Gewichte in Form von ihre 4-Jährigen Zwillingen an den Beinen hängen und augenblicklich schüttelte die Brünette grinsend den Kopf. Sie vergötterten ihren Vater einfach viel zu sehr. „Fröhliche Weihnachten“, entgegnete sie und schenkte ihrem Mann ein strahlendes Lächeln, das sich aber gleich wieder verzog als Mike mal wieder mit allen Kindern abzog ohne was zu sagen. Sie wusste, dass er genau wusste, dass sie folgen würde. Kurz entschlossen schmiss sie ihre Idee das Hündchen erst als letztes zu präsentieren über den Haufen und holte das kleine Fellknäul aus dem Schlafzimmer, ehe sie zum Wohnzimmer ging. Lina entdeckte den Hund als Erstes und ehe sie was sagen konnte legte Grace einen Finger an ihre Lippen und die Kleine verstand. Das Tier wurde vor der Tür auf den Boden gesetzt und Grace lehnte die Tür an, damit auch der Rest das Tierchen nicht entdeckte. „Schatz, ich bin kein Hund der dir auf Schritt und tritt folgt“ Ihre Stimme klang Vorwurfsvoll, genau so wie sie es wollte. Nein, eigentlich war es kein Vorwurf, aber grade passte es. Lina war auf sie zugekommen, doch ehe die Maus sie Tür aufreißen konnte wurde sie schon von einem großen Hund aufgeworfen und Berry stürmte ins Zimmer, sofort auf Mike zu sprang diesen an. Wie aufs Kommando, aber leider stahl er damit dem Welpen ein wenig die Show. Der tapste nämlich unbeholfen ins Zimmer und wurde augenblicklich von Lina abgefangen und jetzt eilte auch Tommy auf den kleinen Hund zu. Grace hockte sich zu ihren Kindern auf den Boden und nahm den Hund in ihre Arme. „Daddy muss den Hund auch sehen, okay? Gleich könnt ihr mit ihr spielen“, flüsterte sie den Zwillingen zu und rief nach Berry, der sofort als Ablenkung zur Verfügung stand. Jetzt ging sie mit dem Hund auf Mike zu. „Das ist Nayla und ich glaub sie wird mehr Spaß daran haben dir hinterherzurennen als ich. Fröhliche Weihnachten“, sprach die Brünette, setzte das Hündchen auf den Boden und nahm dafür ihre kleinste Tochter wieder an sich.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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29.10.2012 23:45 Forum: » never ever

Sie hätte wissen müssen, dass ihre Worte ein Feuer entfachen würden, viel zu gut kannte sie Mike und auch sich selbst. Diese Sache würde so schnell nicht wieder vergessen sein, dessen konnte sie sich sicher sein. Aber es zählte grade gar nicht, die reine Wut hatte aus ihr gesprochen und genau diese war nun auch in den Worten ihres Verlobten zu erkennen. "Ach nein? Wie soll ich denn noch in die Uni gehen, wenn ich ein Kind an der Backe hab?", feuerte sie zurück und lachte dann trocken auf. "Ich kann mein Studium auch so finanzieren, den Ring kannst du gerne wieder haben", sprach sie, während sie den Ring, den sie eigentlich erst wieder abnehmen wollte wenn sie ihn gegen einen Ehering tauschen konnte, an ihrem Finger nahm und Mike entgegen warf. Ihre Augen funkelten, während sie beobachtete wie Mike aufstand und sich wieder anzog. Bei seinen nächsten Worten sprang sie auch vom Bett auf und warf dabei glatt den Nachttisch um, aber es kümmerte sie nicht. Es war ihr alles völlig egal. Sie war so unheimlich wütend auf Mike! Wieso konnte er sie nicht verstehen, wie er es sonst immer tat? "Du sollst mein Leben verdammt nochmal nicht so ändern", schrie sie ihm quer durch den Raum entgegen, ehe sie verächtlich schnaubte. "Hier hast du den Beweis, dass ich besser mal auf die gehört hatte. Sie hatte von Anfang an recht!" Sie wusste, wie niederschmetternd diese Worte waren, doch sie redeten sich Beide immer weiter in Rage und nahmen gar nicht mehr wirklich wahr, was sie überhaupt sprachen. Nichts außer Wut war in ihrem Gesicht zu erkennen und Grace nahm gar nicht mehr wahr, was sie grade eigentlich tat. Sie zerstörte alles, die Beziehung für die sie schon vor Jahren gekämpft hatte. Ohne mit der Wimper zu zucken warf sie ihrer großen Liebe die schlimmsten Dinge an den Kopf, die ihr in den Sinn kamen. Dass nichts davon der Wahrheit entsprach war irrelevant. "Sonst gehts dir noch gut? Das Leben ist kein Wunschkonzert, man kann sich nicht einfach alles aussuchen! Aber wirklich toll zu wissen, wie du das siehst. Hey, ich denke da hast du sogar recht. Das hätte mir eine Menge Drama erspart, schon von Jahren!" Die 19-Jährige merkte, wie sich die Tränen in ihren Augen bildeten als sie beobachtete, wie Mike zur Tür ging. Langsam dämmerte ihr, was grade geschah. Er ging, er ließ sie allein. Endgültig. Die Wut schien plötzlich zu schwinden, doch die letzten Worte die Mike ihr noch zuwarf ließen einen Teil wieder hinaufsteigen. "Du kannst auch nichts außer weglaufen", schrie sie ihm hinterher, griff nach einer Vase und warf diese mit voller Wucht gegen die Tür. Ein lautes Kraches war zu hören, dann das zerbersten von Glas. Die Scherben fielen klirrend zu Boden, es kam ihr vor als würden die roten Rosen wie in Zeitlupe hinterher fallen. In dem Moment, in dem die Blumen den Boden berührten sank auch Grace zu Boden. Es war vorbei, alles war vorbei. Sie war alleine, völlig alleine. Es wäre so schon schwer genug gewesen das alles zu schaffen, aber wie sollte sie das alleine schaffen? Hemmungslos fing die Studentin an zu weinen. Sie hatte grade binnen weniger Sekunden ihr ganzes Leben weggeschmissen, zugelassen dass Mike einfach ging. Nein, sie hatte ihn dazu gebracht sie zu verlassen. Wieso konnte sie nie etwas richtig machen, wieso musste sie immer alles zerstören? Sie wusste genau, dass sie mit Mike an ihrer Seite alles hätte schaffen können, aber sie musste so dumm sein ihn zu vertreiben. Ihre Fingernägel bohrten sich in ihre Handflächen, während sie die Hände krampfhaft zu Fäusten presste, doch sie spürte es kaum. Man hätte ihr wohl ein Messer ins Beim rammen können, der Schmerz wäre nicht verglichen mit dem in ihrem Herzen. Sie hatte den größten Fehler ihres Lebens gemacht. Und sie war sich sicher, dass nicht nur ihr Herz gebrochen war, als die Tür sich zwischen ihnen schloss.
Langsam und wacklig erhob sie sich nach einiger Zeit wieder vom Boden und bewegte sich zu dem Schrank, um auch endlich was anzuziehen. Dabei fiel ihr auf, dass noch immer Wasser in die Wanne einlief, mittlerweile sogar über den Rand trat. Hatte sie so lange da gesessen und nicht getan außer weinen? Ohne es wirklich zu beachten stellte sie das Wasser ab, bevor sie das der Dusche anstellte. Ihr war kalt, wahnsinnig kalt, und mit einer schnellen, heißen Dusche wollte sie sich wieder aufwärmen. Das tat sie dann auch und schlüpfte in neue Sachen, doch statt eines ihrer Shirts über den Kopf zu ziehen bediente sie sich an Mike's Shirts. Es schon längst zu einer Gewohnheit der 19-Jährigen geworden und als sie das Oberteil anhatte hatte sie sofort wieder seinen eigenen Duft in ihrer Nase. Zum wiederholten Male traten Tränen in ihre Augen, aber Grace schaffte es sie auch dort zu lassen. Kurz entschlossen zog sie zu dem T-Shirt eine Jeans und ihre einzigen flachen Schuhe an, ehe sie mit noch vom Duschen völlig nassen Haaren auf den Flur trat. Die Scherben ließ sie vor der Tür liegen. Vielleicht half es ihr, wenn sie sich ein wenig die Füße vertrat, an schlafen war nicht zu denken. Langsam und ohne wirklich etwas von der Umgebung wahrzunehmen schritt sie durch den Flur, den Blick gen Boden gerichtet. Ihr Weg sollte sie vor die Tür des Hotels führen, doch bis dort kam sie gar nicht erst. Nach einigen Meter machte der Flur eine Kurve und als Grace um diese bog entdeckte sie sofort Mike, der dort auf dem Boden saß. Augenblicklich verschwamm ihre Sicht wegen den Tränen wieder und ohne wirklich begreifen dass sie es tat ließ sie sich neben dem Schauspieler auf dem Boden nieder. Eine Zeit lang schwieg sie einfach, sie wusste nicht was sie sagen sollte. Alle Worte die ihr in den Sinn kamen klangen so falsch. Wieder drückte sie ihre Hände so fest zu Fäusten, dass sie Fingernägel sich schmerzhaft in ihre Handflächen bohrten und Grace könnte schwören zu spüren, wie etwas nasses über ihre Finger lief - wahrscheinlich Blut. "Es tut mir leid", murmelte sie schließlich und wagte es nicht ihren Blick auf Mike zu richten. Sie wusste sich nicht auszudrücken, fand einfach nicht die richtigen Worte. Niemals hätten Worte ausdrücken können, wie sie sich jetzt fühlte. Es wäre verständlich für Grace, wenn Mike sie abweisen würde, wenn er gehen würde, doch sie hoffte er würde es nicht tun. Die Tränen liefen ihre Wangen herab und Grace wagte einen Blick auf ihre Hände. Sie blutete tatsächlich. Erstaunt sah die kurz auf ihre Handinnenflächen, wahrscheinlich versuchte sich einfach davon abzulenken dass sie wartete. Wartete darauf, dass Mike etwas sagte.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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29.10.2012 19:59 Forum: » never ever

Viel zu schnell konnte ein perfekter Moment zerstört werden, das wurde Grace jetzt wieder bewusst. Glück war irgendwie vergänglich und wollte grade heute einfach nicht so richtig auf ihrer Seite stehen. Das Blitzlichtgewitter überforderte sie binnen weniger Sekunden so sehr, dass sie sich dazu gezwungen sah zu flüchten, den Fragen zu entgehen und weitere Fotos zu vermeiden. Sie bekam nicht mal mehr mit, wie Mike die Masse anschnauzte, so schnell war sie im Hotel, dann im Aufzug verschwunden. Vor der Zimmertür kam die überforderte Brünette dann endlich zur Ruhe, doch wirklich gut war dies wohl nicht. Wäre sie weiter gegangen hätte sie vielleicht ihre Gedanken im Zaum halten können, aber nun brach alles über sie herein. Während sie dort saß, alleine in dem leeren Gang, rasten ihre Gedanken und Tränen tropften von ihren Wangen hinab auf die Knie, die sie angezogen hatte. Sie würde kläglich versagen! Wie sollte sie es denn mit grade mal 19 Jahren schaffen sich um ein Kind zu kümmern? Und fehlte ihr nicht auch die Zeit dafür? Sie hatte immer schon studieren wollen, Journalistin werden war bereits vor ihrer Zeit an der Kunstschule ihr Berufswunsch und mit einem Mal war ihr diese Möglichkeit verwährt. Ihr ganzes Leben würde sich ändern, nichts würde so bleiben können wie es war. Sie wollte ihren Traum nicht einfach so ausgeben müssen, Grace wollte ihr Studium beenden. Sie hatte doch grade erst damit angefangen, verdammt!
Genau in diesem Augenblick erschien Mike in ihrem Blickfeld. Sie hob ihren Blick nicht, schenkte ihm nicht die mindeste Beachtung. Grace hörte, wie die Tür sich öffnete und ignorierte auch dies. Sie wollte hier sitzen bleiben, allein sein. Es war völlig egal, dass sie noch immer nass war und kaum etwas trug, dass sie vielleicht krank werden solle. Allein sein war grade alles was für sie zählte, denn sie wollte nicht mit Mike reden. Letzten Endes war alles verdammt nochmal seine Schuld! Hätte sie auf ihre Mutter gehört und ihn einfach aus ihrem Zimmer verwiesen, wäre zuhause geblieben, dann würde sie jetzt nicht hier sitzen. Doch Mike wollte sie nicht allein lassen, denn er hob sie vom Boden auf und brachte sie in das Schlafzimmer. Wieder protestierte sie nicht, ihre Stimme nur zu erheben erschien ihr zu viel. Als sie auf dem Bett lag und Mike schon wieder verschwand zog die 19-Jährige die Decke über die Beine und wische sich mit dem Handrücken über die Wangen um die Tränen zu trocknen. Sie konzentrierte sich nur auf das Schlagen ihres Herzens, welches noch immer zu schnell klang. Das lenkte sie wieder zu dem Bewusstsein, dass ein weiteres Herz in ihr schlug und schon spürte sie, wie ihre Augen sich erneut mit Tranen füllten. Sie konnte das nicht, sie konnte keine Mutter werden. Nicht jetzt, nicht hier, nicht so.
Mike kehrte zurück, nahm sie in den Arm und wollte wissen was los sei. Sonst immer half seine pure Anwesenheit der Dunkelhaarigen sich gleich wieder besser zu fühlen, doch jetzt war es anders. Sie musste ihr ganzes Leben umstellen, ihr Studium vermutlich abbrechen und er? Er würde seinem Beruf einfach weiterhin nachgehen können. Es war unfair! "Es ist alles deine Schuld!", warf sie ihm an den Kopf und ihr Blick sprach Bände. Während er sie näher zu sich ziehen wollte drückte Grace den Schauspieler von sich. Sie wollte ihn nicht so nah haben, nicht jetzt. "Nur wegen dir muss ich mein Studium abbrechen! Nur wegen dir muss sich mein ganzes Leben ändern! Ich will das nicht! Ich will weiter studieren!", laut klang die Stimme der Studentin durch den Raum, der Vorwurf, die Wut und die Verzweiflung klangen in ihrer Stimme mit. Tief vergraben unter diesen Gefühlen wusste sie genau, dass ihre Worte völliger Unsinn waren, schließlich war sie selber genau so schuld. Aber das konnte sie grade nicht erkennen. "Es ist nur deine Schuld", ihre Stimme überschlug sich und während sie die Worte sprach stieß sie Mike noch weiter von sich weg. "Ich hätte auf Mum hören und nie ausziehen sollen!" Während bis jetzt hauptsächlich die Wut sich Raum gemacht hatte drängte sich nun ein anderes Gefühl und erneut brach Grace in Tränen aus. Es wurde ihr grade alles zu viel, sie konnte mit der Situation nicht umgehen, weswegen sie ihre Beine anzog und ihre Stirn auf ihre Knie legte, um das Gesicht zu verbergen. "Ich kann das nicht", murmelte sie kaum hörbar zu sich selbst und schüttelte nur den Kopf.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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29.07.2012 03:07 Forum: » never ever

Leicht verärgert blickte sie zu Mike, als dieser sie glatt noch auslachte. Das hätte nun wirklich jedem passieren können, es liefen ja auch oft genug Menschen gegen Laternen oder Regale, das war nun wirklich nicht lustig. Sein Kommentar zu ihrem Outfit verleitete sie aber doch dazu ihm ein Grinsen zu schenken. Hätte sie ja schon fast mit rechnen können, dass das nicht unbemerkt blieb. Wunderte sie ja schon fast, dass Mike dazu nicht schon früher was gesagt hatte. "Als würdest du das nicht schon oft genug zu sehen bekommen, auch ohne Regen", gab sie zurück, das Grinsen in ihrem Gesicht war frecher geworden. Viel länger konnten sie sich darüber aber nicht mehr unterhalten, denn ihr Weg führte sie weiter.
Im Hotel angekommen wurde sich schnell der überflüssigen, nassen Kleidung entledigt und bevor Grace schon wieder verschwinden sollte - die schwindende Selbstbeherrschung der beiden 19-Jährigen sollte den Grund ihres Ausflugs ja nicht in den Hintergrund drängen - wurde sie auch schon wieder aufgehalten. Zugegeben, sie hatte rein gar nichts dagegen, dass Mike zu nun zu sich zog und sie so küsste, dass sie die Test doch lieber warten lassen würde, doch irgendwie konnte sie sich noch zusammenreißen. Wieder konnte sie auf seine Worte hin nur grinsen. Gott, wo war ihre Selbstbeherrschung hin? Wenn das so weiter ging konnte sie die Test erstmal vergessen. Wegen diesem Gedanken verkniff sie es sich auch noch irgendwas zu sagen und ließ Mike lieber einfach stehen, um sich um die blöden Test zu kümmern, die ihrer Meinung nach einfach zu kompliziert waren. Streifen, Farben, wäh. Damit musste sie sich bei dem Ergebnis erst wieder rumschlagen, also nicht den Kopf zerbrechen. Erstmal galt es zwei beziehungsweise drei Minuten zu warten. Das teilte sie auch ihrem Verlobten mit, der anscheinend die ganze Zeit vor der Tür gewartet hatte. Prompt wurde sie in seine Arme gezogen und die Brünette lehnte sich einfach gegen den Schauspielen und schlang ihre Arme um ihn. Die Antwort auf seine Worte waren ein schlichtes Nicken. Wenn sie ehrlich war hoffte sie schon fast, dass sie schwanger war, ungeplant hin oder her. Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt, aber es war nun wirklich nicht falsch. Still lächelte sie nur vor sich hin und kostete die gemeinsamen Minuten aus. Die wahrscheinlich letzten Minuten ohne wissentliche Verantwortung für ein anderes Leben. Die Minuten waren ihrer Meinung nach viel zu schnell vorbei und ehe sie schreiend weglaufen konnte schob Mike sie schon wieder in Richtung Badezimmer, wo die Anleitungen noch quer über den Boden verteilt lagen, die Packungen daneben. Als sie die Test da so rumliegen sah konnte sie dann doch nicht anders als nachzusehen, was zu erkennen war. Pink und zwei Streifen. Was hieß das nochmal? Oh ja... schwanger. Ohne es wirklich zu verstehen nickte sie nun, als Mike sie fragen ansah. Sie wirklich dämmerte Grace noch nicht, was ihr da grade von den Test klar gemacht wurde, Mike hatte aber den vollen durchblick. Naja, zumindest genug um sich zu freuen. Leicht verdattert ließ Grace sich von ihm mitziehen und stolperte fast über eine Barbie. Wo kam die denn her? Barbies.. Kinder! Jetzt hatte es auch bei Grace klick gemacht. Sie würde ein Kind bekommen! Endlich fing auch sie an zu strahlen. Grace wollte rumhüpfen, Mike um den Hals fallen, ihn abknutschen. Der aber hatte andere Pläne, was Grace wieder ein wenig verwirrte. Sie konnte sich grade noch irgendein Kleidungsstück greifen, da hatte Mike sie auch schon aus der Türe gezogen. Schnellstmöglich warf sie sich das Kleidungsstück - Mikes nasses Hemd, wie sie nun feststellte - über die Schultern und blieb im nächsten Moment kurz erschrocken stehen, als sie eine Familie fast über den Haufen rannten. Zeit sich zu entschuldigen hatte sie wieder nicht, denn Mike hatte es einfach viel zu eilig.
Unten angekommen fragte Grace sich ernsthaft, was Mike hier wollte. Sofort bemerkte sie den verängstigten Blick des Hoteliers, als Mike schon auf ihn zustürmte, aber ihre Aufmerksamkeit wurde ein wenig abgelenkt, als ein Rezeptionist grinsend vor ihr auftauchte. Das Hemd, das noch immer nur um ihre Schultern lag zog sie vorne zusammen und noch bevor er was sagte präsentierte sie ihm ihren Verlobungsring mit einem gut gespielten, bedauernden Blick. als er daraufhin abzog nutzte Grace ihre Chance um das Hemd zumindest vernünftig anzuziehen, auch wenn es nicht wirklich viel brachte. Dann blickte sie sich kurz um und stellte nur fest, wie eine Rezeptionistin eine Kusshand nach dem Vater ihres Kindes warf und bedachte diese dafür mit einem Blick, der er in sich hatte. Wenn Blicke töten könnten... Es gefiel ihr nun wirklich gar nicht, dass die Dame wohl Gefällen an Mike fand, doch was dagegen tun konnte sie nicht. Etwas hatte sie sich ja auch schon damit abgefunden, schließlich war es als Schauspieler fast täglich mit anderen Damen beschäftigt. Letzten Endes wusste sie, dass Mike sie nicht hintergehen würde. Verwirrt sah sie ihm hinterher, als er einfach aus dem Hotel raus rannte. "Sperr ihn aus, er hat mich hier vergessen", rief sie dem Hotelier scherzend entgegen, da kehrte Mike auch schon wieder zu ihr zurück. "Was vergessen?", fragte sie grinsend und wurde schon wieder raus gezogen. Viel Freiheit für eigene Entscheidungen hatte sie grade ja nicht, aber sie war einfach viel zu gerührt davon, wie sehr Mike sich in diesem Augenblick freute. er sah aus, als wäre sein größter Traum in Erfüllung gegangen. Etwas, das er sich schon immer gewünscht hatte. Eigentlich ging es Grace genau so, aber im Gegensatz zu Mike musste sie nicht fremden Menschen um den Hals fallen. Sie freute sich... dezenter. Das strahlende Lächeln von Mike konnte sie nur erwidern, während der Regen erneut auf sie herab fiel und die grade halbwegs getrockneten Haare wieder dazu brachte in nassen Strähnen in Grace' Gesicht zu fallen. Sie war glücklich, und ob sie das war. Welcher Moment konnte noch schöner sein als dieser? Ihr wollte beim besten Willen keiner einfallen. Überwältigt von Glück erwiderte sie den Kuss und ihre Hände wanderten erst über Mike's Rücken, bevor sie in seinem Nacken ihren Platz finden um den ihn noch näher zu ziehen. Dieser Moment war einfach perfekt, weswegen Grace das Blitzlichtgewitter gar nicht erst wahrnahm. Als sie sich sanft von einander lösten und Mike seine Stirn gegen ihre legte hatte Grace die Augen noch immer geschlossen. es war unbegreiflich für sie, dass sie dieses Glück so schnell erfahren durfte. Schließlich trieben die Worte ihres Verlobten ihr wahrhaftig Tränen der Freude in die Augen. Sie war viel zu überwältigt um auch nur irgendein Wort auszusprechen, weswegen sie Mike einfach wieder küsste. Es drückte so viel mehr aus, als sie hätte in Worte fassen können.
Als sie ein doch recht lautes Wirrwarr aus stimmen vernahm löste Grace sich von Mike und realisierte erst, dass wohl schon länger Reporter sie umlagert hatten. Augenblicklich ließ sie die Arme fallen und sah die Meute völlig perplex an. Sie stand hier, in einem weißen Hemd und roter Unterwäsche, im Regen und wurde von Fotografen belagert... Peinlich berührt versteckte sie sich schnell hinter Mike, damit nicht noch mehr Fotos von ihr entstanden. Kurz danach drehte sie sich aber ruckartig um und lief zurück in das Hotel, weg von dem Blitzlichtgewitter und den Fragen. Das war etwas, vor dem sie schon bei Beginn ihrer Zeit an der MAD Angst gehabt hatte. Der Verlust von Privatsphäre, dass einfach alles in der Presse landen würde. Sie fürchtete, was die Leute sich dazu wohl einfallen lassen würde und was die Menschheit morgen würde lesen dürfen, ungeachtet der Tatsache, dass sie halbnackt zu sehen sein würde. In der Lobby legte sie diesmal keinen Zwischenstopp ein, erst im Aufzug blieb sie stehen und als sie vor der Zimmertür stand stellte sie fest, dass sie keinen Schlüssel dabei hatte. Wie auch? Völlig frustriert ließ sie sich vor der Tür zu Boden sinken und beschloss einfach zu Wagen. Von dem Wagen eines Zimmermädchens schnappte sie sich schnell ein Handtuch und legte es sich um. Was würde sie nur zu hören bekommen, wenn ihre Mutter eines der Bilder zu Gesicht bekam? Das war aber noch ihre kleinste Sorge. Wie sollte sie das alles nur schaffen? Sie würde Mutter werden, sich um ein kleines, hilfloses Wesen kümmern müssen. Angst machte sich in ihr breit und die Tränen der Freude wichen langsam aber sicher Tränen der Verzweiflung, die sich einen Weg über die Wangen der Studentin bahnten.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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28.07.2012 03:30 Forum: » never ever

Grinsend schüttelte sie den Kopf. "Ich weiß ja noch immer nicht, was genau deine Gedanken waren, also kann ich nicht beurteilen, wie dumm sie waren. Das grade eben empfand ich sogar als gute Idee.", erklärte sie und biss sich leicht auf die Unterlippe. Danach nickte sie dann mit einem strahlenden Lächeln. "Die besten Freunde, die man sich nur Wünschen kann", teilte sie ihm mit und stimmte auch gleich ein Lieb vor der Kinderserie 'Barney' an. "Ich mag dich, du magst mich, nen besseren Freund als dich gibts nicht.", flötete sie vor sich hin - singen war nicht unbedingt ihre Stärke - und ließ sich nicht davon beeindrucken, dass Mike sie eigentlich hatte necken wollen. Lachend saß Grace auf dem Boden, als Mike sich so über ihre Worte aufregte. Da hatte sie ja wieder was gefunden um ihn zu ärgern, sie wollte glatt ganz laut 'Putzig' brüllen, ließ es aber doch lieber bleiben. "Dackelwelpen sind aber wirklich putzig", merkte sie dann an und ließ es dann zumindest vorerst lieber bleiben, auch wenn sie einen Heidespaß daran hatte ihre Verlobten zu ärgern.
Endlich wieder in der Hotellobby angekommen zeigte sich die noch immer unheimlich gute Laune der 19-Jährigen, während der Schauspieler den armen Mann mit bösen Blicken strafte. Mit einem aufgesetzten bösen Blick sah Grace ihn deswegen an, konnte es aber nicht lange aufrecht halten. Sie begann zu grinsen und deutete auf die Socken. "Die sind toll, oder?", fragte sie den Hotelier, woraufhin der nur verhalten nickte. "Du bist nur neidisch", meinte sie und wuschelt Mike wie so oft durch die Haare. Die Schuhe ließ sie einfach mal außer acht. Was konnte sie denn dafür, wenn sie vor lauter High Heels keine Turnschuhe mehr mitnehmen konnte? Für sein unerwartetes Lachen erntete Mike einen fragenden Blick. Was war denn nun schon wieder so witzig gewesen. Sie beobachtete sein Ausbruch des guten Laune kritisch und musste dann aber selber lachen, als er schon wieder gegen das Wort putzig protestierte und beleidigt das Hotel verließ. Grace aber folgte ihm nicht sofort, erst ging sie zu dem Hotelier und umarmte ihn über den Tresen hinweg. "Nicht wundern, wir sind immer so. Aber ich mag sie.", erklärte sie dem verdatterten Herrn und verließt dann mehr hüpfend als gehend das Hotel.
Da es mittlerweile angefangen hatte zu regnen blieb sie im Eingang des Hotels stehen, wurde aber von Mike doch in den Regen gezogen. Sie konnte auf seine Worte nur lächeln, bevor sie den Kuss erwiderte und unweigerlich wanderten ihre Gedanken zurück zu dem Tag vor einem Jahr. Als wäre es gestern gewesen, so gut konnte sie sich noch daran erinnern, wie sie lachend bei Regen mitten in einem Sandkasten gelegen hatten. Die Klamotten waren völlig durchnässt gewesen und nach ein paar Moment waren ihre Körper völlig mit Sand bedeckt gewesen, aber all das war in dem Moment egal gewesen, denn es war der Moment ihrer Verlobung gewesen. Und dieser Augenblick im hier und jetzt, der wundervolle Kuss im Regen, erinnerte nur zu sehr daran. Und wieder sollte diese Nacht unvergesslich werden. Der Moment wurde aber unterbrochen, als Mike einen Passanten verärgert ansah und auch ansprach. Die patzige Antwort des Mannes brachte Grace dazu dem Mann ein paar Schritte zu folgen und auf seine Schulter zu tippen. Als er stehen blieb schenkte sie ihm ein nettes Lächeln und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Dies war nur ein Weg, ihn zu überraschen, denn überrumpelt wie er war konnte er es nicht mehr verhindern, dass Grace sich seinen Schirm schnappte und mit eben diesem schreiend weglief und ihn gleichzeitig zuzog. Als sie an Mike vorbeikam drückte sie ihm den Schirm unauffällig in die Hand und rannte einfach wahllos weiter vor dem Hotel rum. Irgendwann hatte der Herr seinen Schirm aber wieder zurück erhalten und Grace hatte wirklich mächtig was von ihm zu hören bekommen, was sie aber nicht davon abhielt weiterhin zu lachen. Das mussten die Hormone sein!
Ziemlich bald hatten sie es dann doch endlich zur Tankstelle geschafft und langsam ärgerte sie sich ein wenig darüber ein weißes Top angezogen zu haben, denn das verdeckte nun auch so ziemlich nichts mehr und der rote BH leuchtete den Menschen in der Umgebung fröhlich entgegen. Nasse Klamotten waren wirklich nicht angenehm, vor allem weiße. Aber zumindest war sie nicht allein in weiß - weil eine Ironie -, sondern auch Mike trug immer noch das weiße Hemd und das hielt dem Regen ebenso wenig stand wie ihr Oberteil. Das war eine Sache, die Grace sogar eher freudig feststellte, denn durchsichtiges Hemd bedeutete Ablenkung für sie. Weil sie sich aber ein wenig zu sehr von dem Sixpack des 19-Jährigen ablenken und rannte auf dem Gelände der Tankstelle doch glatt gegen eine Zapfsäule, weil sie nicht auf ihren Weg achtete. "Autsch", murmelte sie und als sie an sich runter blickte stellte sie fest, dass jetzt auch noch ein paar Flecken ihr unsichtbares Top zierten. "Du hättest dir ein anderes Hemd anziehen sollen", schimpfte sie sogleich mit Mike, nur um seinen Anblick nochmal zu genießen, bevor sie sich der Tankstelle zuwandte. Drinnen ging alles aber ziemlich schnell, weswegen sie sich schnell erneut im Regen wiederfanden. Und sich ihren Weg zur Apotheke bahnten.
Zusammen standen sie also vorne und warteten darauf, dass sich in dem menschenleeren Laden etwas tat. Dass man eine Klingel betätigen musste dämmerte Grace erst, als Mike mehrfach darauf schlug und promt eine ältere Dame erschien. Wie sie nunmal war schenkte Grace auch diese schlecht gelaunten Person ein stahlendes Lächeln und als Mike sich seltsamerweise vorstellte musste sie kurz lachen. "Und ich bin Grace. Nett sie kennen zu lernen", stellte sie sich einfach auch vor und wank der Frau einfach nur. Ihre Laune war ja fast schon nervig gut. Da sah man dann doch, dass Grace und Ruby eigentlich ziemlich ähnlich waren, denn die Jüngere war ja für grade solche Aktionen bekannt. Nicht für das Kaufen von Schwangerschaftstests sondern das dauerfröhliche Auftreten. Dann ließ sie aber Mike das Wort und wartete brav ab, während sie sich an Mikes Arm klammerte. Den Blick der Frau konnte sie aber nicht unkommentiert lassen. "Keine Panik, wir sind verlobt. und bald ist Mike weltberühmt. Brauchen also keine Angst zu haben, dass wir unsere Zukunft verbauen", teilte sie noch immer auf dem Höhepunkt ihrer gute Laune mit und ignorierte das folgende Kopfschütteln der Dame. Als sie dann bezahlt hatten verließen Mike und Grace mit den Test ziemlich schnell die Apotheke. Der Rückweg war noch immer geprägt von ausgelassener Stimmung, weswegen Grace sich gar nicht erst wunderte, dass Mike glatt anfing mit ihr über die Straßen zu tanzen. Lachend tanzte sie mit ihm durch den Regen und all ihre Sorgen von vor wenigen Stunden waren wie weggeblasen. Alles würde gut werden, es konnte nicht anders sein.
Wieder am Hotel angelangt wollte Grace gleich zum Hotelier stürmen, doch Mike ließ ihr gar nicht erst die Chance. Somit gab sie sich damit zufrieden, dem Mann zu winken und Mike dann zum Zimmer zu folgen. Während dieser die Tür öffnete befreite Grace sich schon mal von Schuhen und Socken und sobald sie die Tür hinter ihr wieder geschlossen war befreite sie sich auch von dem nassen Jacket, dem nassen Top und der nassen Hose, sodass sie schließlich nur noch in ihrer roten Unterwäsche durch das Zimmer tigerte. Ihr war aufgefallen, dass Mike plötzlich wieder ernster geworden war, aber ihre Stimmung hatte sich nur ein wenig gesenkt. Sie war noch immer gut drauf, aber nicht mehr zu aufgedreht wie zuvor. Bevor sie doch noch kalte Füße bekam schnappte Grace sich also beide Test, verbarrikadierte sich im Badezimmer und fing an sich erstmal die Bedienungsanleitung durchzulesen. Etwas umständlich faltete sie die Anleitungspapiere beider Tests auseinander und breitete sie auf dem Boden aus. Was sie machen sollte was ja nicht schwer zu verstehen, aber die Auswertung musste sie sich merken, sie war nämlich unterschiedlich. Beim einen musste man 2 Minuten waren und dann schauen, ob ein blauer oder ein pinker Streifen erschien, beim Anderen musste sie 3 Minuten warten und nachsehen, ob ein oder zwei Streifen erkennbar waren. Zwei Streifen und Pink standen für schwanger, ein Streifen und blau für nicht. Warum mussten die denn unterschiedlich sein? Anstatt sich aber weiter darüber aufzuregen machte sie schließlich beide Test und achtete brav darauf, dass sie die auch nicht vertauschte. Erst dann öffnete sie die Tür wieder und sobald sie vor Mike stand streckte sie sich ein wenig und legte ihr Lippen auf seine. "Wir haben noch 2 beziehungsweise 3 Minuten Zeit, bis sich vielleicht alles ändert", teilte sie ihm schließlich mit.

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27.07.2012 21:26 Forum: » never ever

Mal wieder verzauberte das Lächeln ihres Verlobten die Dunkelhaarige. Kein noch so hochgelobtes Meisterwerk von Da Vinci kam gegen den Anblick dieses Lächeln an. Und jedes Mal erfreute sie sich aufs Neue daran, dass sie ihn schon mit so wenigen Worten zum Strahlen bringen konnte, doch gleiches galt auch andersrum. Schon drei kleine Worte reichten, um ihr Herz immer wieder aufs Neue zum Rasen zu bringen. Nach zwei Jahren wie am ersten Tag, wie sie es auch in 10 Jahren noch würden. Eigentlich waren aber nicht mal Worte nötig um ihr Herz schneller schlafen zu lassen. Es reichte schon eine sanfte Geste, ein liebevoller Blick. All die Kleinigkeiten machten die Verbundenheit der jungen Erwachsenen so besonders, fast schon einmalig. Es gab unzählige Momente, in denen sie einfach nur beieinander gelegen und die Zeit vergessen hatten. Aus so einer Situation heraus war es übrigens auch dazu gekommen, dass Grace zum ersten Mal eine Regel der Kunstschule gebrochen hatte. Nicht willentlich, eher aus versehen. Den Abend hatte sie bei Mike verbracht - wo Liam und James steckten wusste mal wieder keiner - und irgendwie war sie einfach in Mikes Bett eingeschlafen und am nächsten Morgen hatte sie festgestellt, dass er die ganze Nacht als ihr Kissen missbraucht wurde. Und das war nur eine dieser schönen Erinnerungen.
Ein lautes Lachen war mal wieder von Grace zu vernehmen, als Mike sich gegen die doch irgendwie netten Worte des Hoteliers wehrte. Er wollte also nicht putzig sein? Das würde Grace sich merken und bestimmt irgendwann gegen ihr verwenden. Oder zumindest mal nachfragen. Jetzt aber versuchte sie lieber raus zu finden, was denn die ach so bösen Gedanken waren, auf die sie Kerle bringen könnte. Als Mike zur Verdeutlichung ihren Hals küsste genoss sie dies und wünschte sich auch zugleich er hätte die Aktion nicht abgebrochen, doch einer von beiden sollte zumindest auf den Weg achten. "Also das finde nicht, dass das zu dummen Gedanken zählt. Ist doch völlig normal unter Freunden", neckte sie ihn doch noch ein wenig. Ja, sie konnte einfach nicht anders.
Eine Erleichterung überkam Grace, als Mike ihren Worten nachgab. Sie wusste ja, dass sie beide ziemlich stur sein konnten und es kam auch vor, dass sie sich fast tot diskutierten. Am Ende gab aber immer einer der beiden nach, denn Streit mochten beide wohl noch weniger als nachzugeben. Sie schenkte ihm ein dankendes und liebevolles Lächeln, bevor sie schließlich seinen Kuss erwiderte. Sobald sie wieder zu Hause war nahm sie sich vor ihre Mutter und Ruby dazu zu zwingen mit Planungen anzufangen. Und selbst wenn Eliza sich weigern würde, Ruby würde ihr helfen.
Während sie voller Übermut ihren Meinungswechsel verkündet hatte brauchte Mike wie erwartet einige Momente, um wirklich zu verstehen, was sie sagte. Auf seine Nachfrage nickte sie also nur, doch um sich ausgiebig zu freuen fehlte ihnen die Zeit. In diesem Moment verfluchte sie diese dämliche Übelkeit noch mehr als die Tage zuvor. Das sollte gefälligst bald aufhören. Sie wollte gar nicht daran denken, dass das vielleicht ganze 3 Monate anhalten konnte. So war das nämlich mit Morgenübelkeit. Und zugegeben.. es sah ziemlich stark danach aus als würde sie das tatsächlich so lange ertragen müssen. Aber man konnte ja nie wissen. Auf Mikes Angebot schüttelte sie nur - wie so oft - den Kopf. "Meine Füße wurden genug geschont", ging sie auf ihre Ausrede von vorhin ein, "Und außerdem willst du doch sicher nicht, dass man uns wieder als putzig betitelt" Damit erprobte sie sogleich die neu erworbene 'Waffe' und war schon gespannt auf die Antwort.
Auf Mikes Worte blickte Grace wieder an sich herab und sah ihn gespielt entsetzt um. "Pah!", erwiderte sie lediglich leicht grinsend und machte sich prompt daran vor ihm abzuhauen, wurde aber abgehalten als er seine Arme von hinten um sie legte. Schnell drehte sie ihren Kopf und platzierte einen Kuss auf seiner Wange. So würden sie nie hier raus kommen... Aber schnell genug dämmerte es Mike und als dann auch er Schuhe anhatte - sonst wäre der Hotelier wohl durchgedreht - verließen sie Hand in Hand erneut das Hotelzimmer. Unten angekommen bekam der arme Angestellte noch immer kein Wort von Mike zu hören, was Grace nun wirklich nicht nett fand. "Sehen sie mal, ich hab mir Socken und Schuhe angezogen. Nur für sie.", erzählte sie fröhlich wie ein Kind, das seinen Eltern ein Bild präsentierte. "Und seien sie nicht verletzt, ich finde uns auch putzig", setzte sie noch hinterher, bevor sie und Mike das Hotel hinter sich ließen. Vor dem Hotel dämmerte Grace, dass die eigentlich keine Ahnung hatte wo sie um diese Uhrzeit einen Schwangerschaftstest bekommen sollten, doch Mike hatte schon eine Richtung eingeschlagen. Tankstelle. Gut, man konnte es ja mal versuchen, sonst mussten die eine Apotheke finden, da musste es die Test ja geben.
Nach einem kurzen Fußweg von 5 Minuten hatten sie die Tankstelle auch schon erreicht. Die Lichter leuchteten hell und verkündeten deutlich, dass man dort noch einkaufen konnte- Sobald sie davor standen öffnete die Glastür sich und schloss sich auch schnell wieder, da Mike und Grace nicht sofort eintraten. Sie erwiderte seinen Kuss, dehnte sie so lange sie konnte heraus, bevor sie auf seine anschließende Frage nickte. Ja, die war bereit. Mit Mike an ihrer Seite würde sie alles schaffen. Plötzlich war sie der Ruhigere der beiden, denn Mike atmete nochmal tief durch, bevor sie schließlich eintraten. Ein wenig verloren standen sie nun in dem kleinen Raum und wussten nicht wirklich, wo sie suchen sollten. Zumindest ging es Grace so und dem suchenden Blick von Mike entnahm sie, dass es ihm da nicht anders ging. Da sie aber keine große Lust auf suchen hatte ließ sie die Hand ihres Verlobten los und ging zu der Kasse, hinter der eine Frau saß, die ihr einen skeptischen Blick zuwarf. Wahrscheinlich rechnete sie um diese Uhrzeit am ehesten mit betrunkenen Jugendlichen und so wie Grace auftrat konnte man auch nicht annehmen, dass die Dame sie sofort für voll nehmen würde. "Entschuldigung, haben sie Schwangerschaftstest? Das ist Neuland für uns und wir wissen nicht wirklich, wo wir suchen sollen.", erklärte sie der Frau mit einem freundlichen Lächeln. Der skeptische Blick blieb erhalten, wahrscheinlich urteilte sie grade über die Beiden. Das konnte Grace aber herzlich egal sein, denn die Frau kam ihrer Frage nach und erklärte ihr wo sie suchen musste. Nachdem sie sich bedankt hatte kehrte sie zu Mike zurück und zog ihn gleich wieder aus der Tankstelle raus. "Wir müssen eine Apotheke suchen. Hier soll auch eine in der Nähe sein", teilte sie ihm mit und ihre Laune war noch immer relativ gut. Wahrscheinlich würde sich das noch ändern, sobald sie den Test hatte.
Da sie Frau ihr grob erklärt hatte wo sie lang musste und auch ein paar Orientierungspunkte genannt hatte übernahm Grace diesmal die Führung und tat dabei ihr Bestes nicht vom beschriebenen Weg abzukommen, was zum Glück auch gelang. Nach weiteren 10 Minuten Fußweg landeten sie schließlich an einer Apotheke mit Nachtdienst, wo sie laut der Frau von der Tanke fündig werden sollte. Diesmal ging sie sofort rein, ohne nochmal zu zögern und schleppte Mike glatt mit bis nach vorne. Ihre Hand hatte sie mit seiner verschränkt, während sie erstmal wartete, dass jemand auftauchte.

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27.07.2012 02:24 Forum: » never ever

Tja, da war sie wohl ertappt wurden. Trotzdem schüttelte sie nur grinsend den Kopf. "Du bist kein Star. Sterne sieht man nur in der Nacht leuchten. Du bist meine Sonne, deren Licht strahlt immer.", erklärte sie und lächelte ihn schließlich sanft an. "Warst du schon immer, wirst du immer bleiben", teilte sie ihm dann noch mit und war der Überzeugung ihren Standpunkt damit gut vertreten zu haben. Noch immer sah der Hotelier sie mit einer Mischung aus Entsetzen und Wut im Blick an, was die Laune der 19-Jährigen nur noch weiter hob und sie zu einem Dauergrinsen zwang. Die Aufmerksamkeit der beiden Jugendlichen war aber nicht mehr dem Angestellten zugewandt sondern jeweils dem anderen. "Dumme Gedanken? Magst du mir vielleicht erklären, was genau du meinst?", fragte sie ihn mit einem vielsagenden Blick. Sie wusste, was er meinte. Aber das war er selber Schuld, jetzt durfte er sich brav erklären, er wollte schließlich auch immer ihre Gedanken wissen. Dass sie ihm diese grade nicht nannte akzeptierte er sogar mal. Vielleicht war er aber auch einfach zu Abgelenkt gewesen von dem, was Grace mit ihm anstellte.
Lachend lag Grace auf dem Bett, als Mike ihr glatt auch die Zunge rausstreckte. Das passte mal wieder zu den beiden, sie schafften es immer wieder sich wie Kinder zu benehmen. Selbst die dümmsten Aktionen brachten ihnen viel zu viel Spaß und so konnte Grace es sich nicht verkneifen den 19-Jährigen in die Seite zu knuffen. Sie fürchtete schon wieder gekitzelt zu werden, doch das blieb aus weil schon wieder ein ernsteres Thema anstand. So wirklich konnte sie noch immer nicht glauben, dass diese Idee wirklich ernst gemeint war. Vegas war nun wirklich nicht der Ort, an dem Leute wirklich ernsthaft heirateten. Es waren spontane Aktionen, die meist nicht mal ein Jahr überlebten. Das sollte jetzt nicht bedeuten, dass die Dauer einer Ehe von der Hochzeit abhing, aber irgendwas ich Grace sträubte sich gegen den Gedanken. Es passte nicht im geringsten zu ihr. Sie merkte, wie ihre Worte Mike doch verletzten. Dabei hatte sie doch versucht dies zu verhindern. Sie hörte seinen Worten nur schweigend zu. Falsch waren sie nicht, keinesfalls, aber sie konnten Grace nicht umstimmen. Zumindest nicht sofort. Deswegen nahm sie sein Gesicht in ihre Hände und sah ihn eindringlich an. Wiedereinmal hätte sie sich in seinen braunen Augen verlieren können. "Das war keine Absage, okay? Du weißt, dass ich dich heiraten will und glaub mir, ich kann es kaum noch abwarten! Aber ich will meine Mum dabei haben. Und Ruby. Und noch ganz viele andere. Natürlich soll der Moment nur uns gehören, aber ich möchte ihn mit den Menschen teilen können, die mir nahe stehen.", erklärte sie ihren Standpunkt, und konnte nicht verhindern, gegen Ende leicht zu lächeln, "Da ist es mit auch egal ob wir 24$ oder glatt 10000 bezahlen" Nach den Worten sah sie ihn abschätzend an und hoffte zutiefst, dass er verstanden hatte um was es ihr ging.
Anscheinend hatten die Worte ihre Wirkung nicht verfehlt, denn die Stimmung war ziemlich schnell wieder besser. Trotzdem ließ sie der Gedanke nicht los, dass sie ihrer großen Liebe grade irgendwie doch eine Absage erteilt hatte. Sein Blick würde sie wohl noch ewig verfolgen. Aber was sprach wirklich dagegen? Mike hatte es schon gesagt, man konnte nachfeiern. Oder vielleicht sogar zweimal heiraten. Und sie waren jung und verliebt, da durfte man auch mal waghalsig sein. Deswegen änderte sie schließlich auch ihre Meinung, was Mike wohl ziemlich erstaunen musste. Die Reaktion konnte sie aber nicht gut genug auskosten, da sie sich schon mit dem Kopf über der Schüssel befand. Sie spürte, wie Mike ihre Haare zurück strich und wieder war es eine kleine Geste, die ihr Geborgenheit schenkte. Ihr Blick richtete sich wieder auf Mike, als er sie einige Momente später ansprach und sie lachte leise. "Also doch nur Socken?", fragte sie und erhob sich vom Badezimmerboden. Bevor sie aber auch nur daran dachte raus zu gehen putzte sie ihre Zähne. Dann kramte sie aus dem Kleiderschrank ein paar Socken, zog diese an und schlüpfte einfach in Mikes Sneakers, sein Jacket lag noch immer um ihre Schultern. Wahrscheinlich sah sie ziemlich lustig aus, denn sie hatte kunterbunt gestreifte Kniestrümpfe erwischt. Warum hatte sie sowas überhaupt? Die Krönung waren aber sie neonpinken Schmetterlinge, die den Rand der Socken zierten. "Ich bin soweit", verkündete sie und stellte sich so hin, das Mike das Chaos ihrer Kleidung gar nicht übersehen konnte. "Können wir?", fragte sie völlig ungerührt und machte sich auf den Weg zur Tür.

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26.07.2012 06:01 Forum: » never ever

Ein herausfordernder Blick lag im Gesicht der Brünetten. Sie überlegte sich schon, wie sie Mike eine leicht bissige Antwort geben konnte, entschied sich aber doch dagegen. Resigniert seufzte sie schließlich. "Aber nur, wenn du der Star bist", gab sie kleinlaut dann doch zu. Ja, hin und wieder ließ sie sich nur zu gerne von ihm tragen. Leugnen half ihr auch nicht weiter und selbst wenn sie protestierte ließ er sich nicht davon abringen. War also alles überflüssig. Auf seine nächsten Worte schenkte sie ihn wiedermal ein Lächeln das verdeutlichen sollte, dass es ihr letzten Endes genau so ging wie ihm. Nicht begehrte sie so sehr wie seine Nähe. Danach schüttelte sie dann auch lachend den Kopf, wegen dem hier würde sie sicher nicht durchdrehen, sie hatte schlimmeres erlebt. Wieder konnte Grace nur tief schockiert zu dem Hotelier blicken: "Welche Blöße, man sieht meine Fußknöchel!" Dann sah an sich herab, bevor sie Mike mit gehobener Augenbraue ansah. "Du tust glatt so als wäre ich nackt unterwegs", meinte sie schmunzelnd und wuschelte kurz durch seine Haare. Auf seinen Scherz hin schüttelte sie aber den Kopf. "Mit gefällt die Homerstreet", sagte sie voller Inbrunst und auch völlig ernst. Sie fühlte sich wohl in Westminster, in ihrem Haus. Als Mike sie mal wieder nach ihren Gedanken fragte wimmelte sie das mit einem Kopfschütteln ab, sie hatte etwas viel wichtigeres zu tun als ihre Gedanken laut auszusprechen!
Für seine Worte streckte Grace ihm glatt die Zunge raus, wie ein trotziges Kind. Nicht dass sie seine Rache sonderlich schlimm fand, es passte einfach zu der Situation. Es war alles so gelöst und entspannt, man konnte kaum vermuten was zuvor geschehen war. Deswegen konnte man Grace wohl auch kaum verübeln, dass sie die Idee in Vegas zu heiraten wirklich für einen Witz hielt. Wirklich abwegig war dieser Verdacht nun wirklich nicht. Aber Mike meinte es wohl doch verdammt erst, weswegen das Lachen der 19-Jährigen schnell wieder verstummte. "Ich liebe dich auch. Und zwar so sehr, dass es manchmal weh tut. Aber... das ist Vegas und wir sind alleine hier.", sprach sie zweifelnd und versuchte ihre Worte so zu wählen, dass sie Mike nicht verletzten. Sicherlich teilte sie den Wunsch bald zu heiraten, doch sie wollte Familie dabei haben, Freunde. Bevor Grace sich aber lange den Kopf darüber zerbrechen konnte lockerte die Stimmung sich auch schon wieder. Sie nickte nur langsam auf seine Nachfrage und erwiderte den Nachfolgenden Kuss ohne umschweife. Der Kuss war leidenschaftlicher als zuvor, doch Grace löste sich schon recht schnell wieder von ihrem Verlobten. Heute wollte sie auch mal was waghalsiges, verrücktes tun. "Ach verdammt, lass uns heiraten", meinte sie und hüpfte sogleich wieder aus dem Bett. Genau in dem Moment überkam aber diese nervige Übelkeit sie wieder, weshalb sie schnell zum Badezimmer eilte.

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26.07.2012 05:05 Forum: » never ever

Ein Lachen war von Grace zu vernehmen. "Ich lerne? Ich will nur meine armen Füße schonen", scherzte sie, einfach nur um nicht zuzugeben, dass sie eigentlich sehr gerne von ihm getragen wurde. Es vermittelte ein Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit, Halt. Auf seine nächsten Worte sah sie ihr fragend an. "Was genau müssen wir öfter machen? Ich hoffe für dich meinst nicht diesen ganzen Abend. Da dreh ich durch.", teilte sie ihm mit und ließ es dann dabei bleiben. Sein Lachen klang wie Musik in ihren Ohren nach den Worten vorhin. Sie liebte es, wenn er gut drauf war und würde alles dafür geben, dass nie eine Wolke sie Strahlen ihrer Sonne trüben konnte. "Tut mir so leid", sagte sie und klang dabei hoch entsetzt. Sofort lag ihr Blick wieder auf dem Hotelangestellten und erneut winkte die 19-Jährige. "Bis Nachher. Wir kommen bald wieder, versprochen. Und dann werde ich zumindest Socken tragen!", teilte sie dem Mann mit und zeigte damit nochmal, warum sie 4 Jahre an der Kunstschule verbracht hatte. Wie auch Mike hatte sie sich an dem britischen Akzent vergriffen und wahnsinnig ernst geklungen. Man hätte ihr das Versprechen tatsächlich abkaufen können, wäre da nicht die Tatsache, dass sie recht schnell in ein Lachen verfiel. Seltsam aber wahr, sie war gut drauf. Was war es nur an Mike SanDiego, dass ihre Laune einfach nie in den Keller sinken ließ - oder sie zumindest nicht lange dort ließ? Wenn er bei ihr war verspürte sie nichts als Freude und Glück und selbst große Probleme verblassten regelrecht, wenn er bei ihr war. Viel zu gut konnte sie sich noch an den Tag erinnern, an dem Mike sie das erste Mal geküsst hatte. Es war ein Valentinstag - welch Ironie - und es war bei weiten nicht so toll gelaufen wie man heute wohl vermuten würde. Damals war sie sitzen gelassen wurden und Mike hatte es ohne viel zu tun geschafft sie wieder zum Lachen zu bringen. Schon seine pure Anwesenheit hatte ihr geholfen. Gut, von langer Dauer war es nicht gewesen, da der Kuss Grace ziemlich aus der Bahn geworfen hatte - sie verstand einfach nicht wie sie damals so blind und dumm sein konnte - und für einiges an Chaos gesorgt. Aber auch da war es schmerzhafter gewesen um die Freundschaft von Mike zu fürchten als verlassen worden zu sein, und das sollte schon was heißen.
So aufgedreht wie sie auf einmal war entging Grace glatt, dass Mike sie ein wenig in die Falle lockte. Gestörte hätte sie es aber auch nicht wirklich, es gab wichtigere Dinge. Sie wollte ihn schon böse anschauen und unterbrechen, als er seine Worte auch schon in eine Richtung, die Grace zumindest ein wenig besser gefiel. Zwar war kein Optimismus zu erkennen, aber zumindest war er nicht mehr so pessimistisch eingestellt. Auf das was danach folgte war sie aber wirklich nicht vorbereitet und somit hatte Mike ihr auch schon einen Knutschfleck verpasst, bevor sie sich überhaupt wehren konnte. Dafür erntete er einen ganz sanfte Schlag gegen die Brust. "Parnterlook", verkündete die 19-Jährige dann leichtmütig, bevor sie ihre Lippen auf seine legte. Der Vorschlag eine Hochzeitskapelle aufzusuchen brachte die angehende Braut wieder zum Lachen, doch als er den Plan glatt ein zweites Mal aussprach sah sie ihn nur noch skeptisch an. "Ist das dein ernst?", fragte sie ihn und konnte eigentlich nur glauben, dass es ein Scherz war. Das war verrückt, überstürzt, waghalsig. Ehe sie darüber aber weiter nachdachte Platzte Mike schon mit der Nächsten Bemerkung heraus und Grace konnte nicht anders als wieder in Lachen zu verfallen. Dann schüttelte sie aber nur den Kopf. "Ich hab gehört Sex während der Schwangerschaft soll gut sein", gab sie nur zurück und grinste den Schauspieler an.

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26.07.2012 03:39 Forum: » never ever

Es gab einfach zu viele Dinge, über die Grace grade nachdachte. Die Frage nach ihren Gedanken wäre da beinah völlig untergegangen. Mit einem leichten Kopfschütteln ermahnte sie sich zu antworten. "Vergangenheit, Zukunft, andere Welten", ertönte ihre Stimme leise und wahrscheinlich ergaben sie kurzen Worte keinen wirklichen Sinn, aber irgendwie stimmten sie auch. Ihre Gedanken waren abgedriftet, und zwar völlig. Die Dinge, an die sie dachte brachten sie auch nicht weiter. Was halt es ihr jetzt, dass Ruby wohl bis zum umfallen nerven würde mit Namensideen und dem festen Wunsch Patin zu werden? Oder dass James sie so wohl nie mögen würde? Nichts, rein gar nichts. Und eigentlich zogen alle diese Gedanken sie nur runter. Der einzig lustige Gedanke war wohl der daran, wie ihre Mutter Mike eigenhändig von der Türschwelle ihrer Wohnung zu dem Haus seiner Eltern bringen würde und erst wieder ging, wenn der sich nicht mehr da raus traute. Aber wie bereits erwähnt, ohne Gewissheit war jede Überlegung überflüssig. Wahrscheinlich waren sie beide einfach gelähmt von der Ungewissheit. Ihnen beiden war anzumerken, wie sehr diese Last auf ihnen lag und Grace verfluchte sich dafür nicht einfach alleine einen Test gemacht zu haben. Vielleicht hätte zumindest ein kleiner Anhaltspunkt sie beruhigt. Ändern konnte man jetzt aber nichts mehr. Als Mike sie schließlich in die Arme nahm mahnte sie sich diesen Moment einfach zu genießen und nickte leicht auf seine Worte hin. Hätte sie jetzt wieder ihre Stimmer erhoben hätte sie wohl nicht an sich halten können wieder Zweifel zu verbalisieren und das hätte den Augenblick zerstört. Der Moment hielt aber nicht lange, denn beinah schon fluchtartig hatte Mike das Hotelzimmer verlassen und Grace mit ihren Gedanken allein gelassen, doch lange war sie nicht allein geblieben. Die Brünette war der Überzeugung, dass sie jetzt zusammen stark sein sollten, weswegen sie sich auch bald barfuß draußen wiederfand.
Sie wollte ihm beistehen, so wie er ihr immer beistand. In dem Moment in dem sie ihn vor der Tür gesehen hatte war ihr klar gewesen, dass auch ihn Ängste und zweifel plagten welche es nun möglichst zu zerstreuen galt. Dass er sie ebenfalls in die Arme nahm bestärkte Grace auch nur in der Annahme, dass sie ihn nicht alleine lassen sollte. Oft konnte allein die Anwesenheit einer anderen Person so viel bewirken. Seine Worte ließen sie dann aber erst recht aufhorchen. Unwillkürlich wanderte ihr Blick zu der Anzeige und sie las, was dort stand. Hochzeitskapelle. Sie wollte etwas sagen, doch bevor sie überhaupt eine Chance hatte agierte Mike schon. Er löste sich aus ihrer Umarmung, erhob sich und legte ihr sein Jacket um, bevor er sie sogar noch hochhob. Ausnahmsweise lies sie sich auch sofort ohne Gegenwehr tragen, allein schon weil ihr in der Tat kalt war. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass es wärmer war. Auf seine Worte hin schenkte sie ihm ein kleines Lächeln und auch den kurzen Kuss ließ sie über sich ergehen - als würde sie je etwas dagegen haben, dass Mike sie küsste. Noch bevor er das Hotel betrat hatte Grace ihre Hände schon für zusätzlichen Halt in seinem Nacken platziert und sich so eng an ihn gekuschelt wie sie nur konnte. Natürlich entging ihr der Blick des Hoteliers nicht und somit konnte sie nicht anders als mit den Füßen zu wackeln, ihm zu winken und ein fröhliches "Bis Morgen", zu rufen, woraufhin der Herr sie noch verdatterter ansah. Des restlichen Weg zum Zimmer verbrachte die 19-Jährige damit sich weiterhin gegen die Brust ihres Verlobten zu schmiegen und hin und wieder Küsse auf seinem Hals zu platzieren, sogar einen Knutschfleck konnte sie hinterlassen.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen durfte Grace den Fußboden gar nicht erst berühren sondern wurde sofort ins Bett gebracht. Dort verzog sie sich sofort unter sie Decke, um ihre armen Füße wieder aufzuwärmen. Als Mike sich zu ihr legte blickte sie ihn sofort an und auf seine Worte hin nickte sie erstmal nur. "Ich bin sauer, weil du Schwachsinn redest.", erklärte sie und setzte sich auf, damit sie ihn besser ansehen konnte. "Ob du diese bescheuerte Anzeige lesen kannst ist sowas von egal, ging eh nur um ne Hochzeitskapelle.", fing sie an und schüttelte dann den Kopf. Worum es in der Anzeige ging war eigentlich herzlich egal. "Okay, interessiert nicht. Was ich damit sagen will ist, dass das rein gar nichts daran ändert, dass du ein guter Vater sein wirst. Egal ob jetzt oder irgendwann."

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Grace Summers

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26.07.2012 01:39 Forum: » never ever

Sie hatte einfach nichts mehr dazu gesagt. Es war verständlich, dass sie verletzt gewesen war, aber ein wenig konnte sie die Reaktion zumindest nachvollziehen. Worte, gesprochen ohne wirkliche Bedeutung, einfach aus dem Schock heraus. Nein, einfach so wegstecken konnte sie die Worte nicht, aber sie wollte auch nicht Ewigkeiten darauf herumreiten. Jeder sagte mal dumme Dinge.
Grace konnte nicht anders als leicht zu lächeln, als Mike auf ihre eher rethorische Frage antwortete. Zumindest war er auch der Meinung, dass seine Rektion nicht ganz so war, wie man wohl erwarten sollte. Aber sollte Grace sich nicht eher darüber freuen, dass er glücklich war? Wie oft endete es völlig anders, in einem totalen Desaster? Wie viele Mädchen oder junge Frauen wurden in solchen Momenten sitzen gelassen? Sie wusste ja auch von ihrer Mutter, dass ihr Vater sie hatte dazu bringen wollen Ruby abzutreiben. Oder zumindest zur Adoption freizugeben. Der Gedanke beschwor auch eine weitere Angst in ihr herauf. Was würde ihre Mutter sagen? Sie war 19 Jahre alt und befand sich grade am Anfang ihres Studiums. Sollte sie wirklich Schwanger sein würde da wohl noch einiges auf sie zukommen. Diese Angst konnte aber warten, zumindest bis sie irgendeine Gewissheit hatte. Jetzt war es viel wichtiger alles mit Mike zu klären. Dieser machte auch schon den Vorschlag, vielleicht einen Test zu machen. Natürlich hatte sie daran auch schon gedacht, da diese aber auch falsch liegen konnte hatte sie sich schließlich doch dagegen entschieden. Jetzt schien es ihr aber plötzlich doch besser um zumindest irgendeinen Anhaltspunkt zu haben. "Schon, aber.. ich weiß auch nicht. Wir können nachher einen machen, wenn du willst.", sagte sie schließlich und klang dabei noch immer leicht verunsichert. Die Ungewissheit war wirklich nicht gut für sie, doch Mikes Nähe beruhigte sie wieder einmal. So war es schon immer gewesen und so würde es hoffentlich auch immer bleiben.
Nachdem er den Reißverschluss ihrer Kleides geöffnet hatte erhob er sich jedoch augenblicklich von dem Bett und verließ den Raum. Die Brünette merkte, wie sich eine unangenehme Stille breit machte und die Anspannung wieder zurückkehrte. Trotzdem schlüpfte sie aus dem Kleid und tauschte es gegen eine kurze Hose und ein Top. Kurz verweilten ihre Hände auf ihrem Bauch und sie betrachtete sich im Spiegel. Wie würde sich wohl alles ändern, wenn dort wirklich ein neues Leben heranwuchs? Rapide, so viel stand fest. Das Studium konnte sie dann vorerst vergessen. Oder komplett? Gehörte sie zu den Frauen, die Karriere machen wollten oder würde sie alles aufgeben um für ihr Kind da zu sein? Es gab so viele Entscheidungen, die sie dann zu treffen hatte. Nicht nur sie, auch Mike. Waren sie überhaupt schon bereit dafür? War man das je? So viele Fragen, deren Antwort die Studentin einfach nicht kannte. Und einfach sagen konnte es ihr wohl auch keiner. Es waren Dinge, die sie selber herausfinden und entscheiden musste. Sie, und niemand anderes. Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als sie Mikes Stimme vernahm. Langsam drehte sie sich zu ihm und sah ihn schweigend an. Retardschock. Ja, sie hatte sich gewünscht er wäre zumindest ein wenig aus der Bahn geworfen, aber die Worte, mit denen er den Raum verließ waren wie ein Schlag. Er wollte nachdenken, ob es wirklich Glück war. Ihrer Meinung nach hatte das nichts mehr mit Schock zu tun, das war etwas völlig anderes.
Im ersten Moment wusste sie nicht wirklich, was sie jetzt machen sollte. Ihm folgen oder im Zimmer bleiben? Mike sagte er wollte nachdenken, brauche Ruhe. Das wollte Grace ihm nicht nehmen. Trotzdem wollte sie irgendwie für ihn da sein. Bevor sie aber runter ging machte sie sich auf den Weg zum Balkon und sah über sie Brüstung herab und entdeckte ihn auch gleich. Schwer war es nicht, er saß auf einer Bank vor dem Eingang des Hotels, einer noch beleuchteten Stelle. Sie hasste diesen Anblick! Die 19-Jährige entschied, dass er genug Zeit für sich gehabt hatte und verließ erst den Balkon, dann ließ die das komplette Hotelzimmer hinter sich. Barfuß ging sie durch die Gänge und im Hoteleingang angekommen ignorierte sie gekonnt die Versuche des Hoteliers ihr klar zu machen, dass man hier nicht barfuß rumlaufen sollte. Ohne Schuhe war sie schon bis hier gekommen, da konnte sie auch weiter gehen. Auf nackten Füßen ging sie also aus dem Hotel raus. Ohne auch nur ein Wort zu sagen setzt sich sich neben Mike auf die Bank und legte ihre Arme um ihn und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.

Thema: Gartenpartü delüxe!
Grace Summers

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25.07.2012 02:14 Forum: » the future

Nervös war sie schon sehr sogar. Das hier war schließlich nicht nur eine Gartenparty, es war eine Abschiedparty. Gut, für sie selber war es kein wahrer Abschied, Grace wohnte ja nicht in Los Angeles sondern in Bakersfield. Trotzdem stand ihr auf dieser Party noch einiges bevor. Am meisten Bedenken bereitete es ihr wohl, dass heute die ersten Leute, abgesehen von den Familie, hören würden, dass sie verlobt war. Es war ihr schwer genug gefallen Serena nicht sofort was zu sagen, sie wohnte ja auch gleich neben Mike. Aber sie und Mike waren jetzt ja 2 Wochen in Bakersfield gewesen. Da hatte es Terror gegeben, das konnte man kaum glauben. Grace hatte ziemlich lange gebraucht um ihre Mutter davon zu überzeugen, dass sie sehr wohl wusste, auf was sie sich da einließ und was alles auf sie zukommen würde. Schließlich hatte sie es auch geschafft, dass Eliza sich tatsächlich freute. Von Ruby brauchte man gar nicht erst reden, der Wirbelwind hatte in Gedanken wahrscheinlich schon geplant.
Grace war grade dabei ihre Haare durchzubürsten, als sie Mikes Stimme vernahm und kurz danach schon seine Arme um ihrem Körper spürte. Langsam ließ sie die Bürste sinken und lauschte seinen Worten. Mike sprach genau die richtigen Worte aus, denn Grace hatte wirklich ein wenig Angst vor dem, was die anderen vielleicht sagen mochten. Den auf die Worte folgenden Kuss erwiderte Grace natürlich. "Danke", sagte sie danach, ein warmes Lächeln im Gesicht. Sie wollte sich wieder ihren Haare zuwenden, aber Mike griff schon nach ihrer Hand. Während Mike sie mitzog konnte die Dunkelhaarige sich grade noch das Kleid, das sie über ihrem Bikini tragen wollte schnappen. Bis sie im Garten ankamen hatte sie auch keine Chance das Kleid irgendwie anzuziehen, also sah sie ihrem Schicksal einfach entgegen und wartete brav ab, bis Mike irgendwann mal ihre Hand losließ. Dies war in dem Moment der Fall, in dem er Adriana entdeckte. Bevor Grace also irgendwas tat zog sie das weiße Kleid über den Kopf. Dann war es an ihr, die Anderen zu begrüßen und sie tat das genau in der anderen Reihenfolge als ihr Verlobter. Serena wurde in eine lange Umarmung gewickelt und ordentlich durchgeknuddelt. "2 Wochen sind eine Ewigkeit", stellte sie fest und Lächelte sie Latina an. Dann wandte sie sich auch Adriana zu, die ebenfalls eine lange Umarmung bekam. Auch wenn sie mit Adriana nicht so gut war wie mit Serena, Freunde waren sie doch schon immer gewesen. Nach dem Zwillingen wurden auch die restlichen Anwesend von Grace begrüßt, auch wenn diese Begrüßungen eher etwas verhaltener ausfielen.
Ein 'die da' von James ließ Grace aufhorchen. Das war die nette Art des Jungen, von ihr zu reden. Er mochte sie nicht sonderlich, das war unschwer zu erkennen. Mike hatte versucht ihr zu erklären, dass er einfach seinen Bruder nicht verlieren wollte. Schön und gut, trotzdem verletzte Grace es doch ziemlich. Sie hatte immer versucht seine Gunst wieder zu erwerben, aber bis heute hatte es nicht geholfen. Stirnrunzelnd beobachtete die 18-Jährige, wie Mike seinem kleinen Bruder den Mund zu hielt. Sie hatte nicht mitbekommen, was der junge hatte sagen wollen, aber anscheinend etwas, das er nicht sagen sollte. Bevor sie weiter darüber nachdenken konnte hatte Mike auch schon nach Champagner verlangt. Was das zu bedeuten hatte wusste Grace schon zu gut und ohne dass sie es verhindern konnte fing sie nervös an mit dem Ring zu spielen. Auf die dezente Nachfrage nickte sie aber trotzdem. "Champagner klingt super", verkündete sie und klang sicherer, als sie sich fühlte. "Und wir gehen den jetzt holen", fügte sie gleich noch hinzu und griff - entgegen der Erwartungen - nach Serenas Hand und zog ihre Freundin mit in das Haus. Im der Küche blieb sie dann stehen und sah sich um. Erst wurde der Kühlschrank durchwühlt und dann langsam aber sicher auch so ziemlich jeder andere Schrank. Nichts. Hilfesuchend blickte sie zu der Latina. "Ich gebe es zu: Ich hab keine Ahnung, wo wir suchen müssen", meinte sie und fing an zu lachen.

Thema: Roadtrip
Grace Summers

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24.06.2012 22:08 Forum: » the future

Schulabschluss. Es war schwer, das wirklich zu begreifen. Die Zeit an de Kunstschule war vorbei und vieles würde sich jetzt ändern. Alle, die für sie so wichtig geworden waren würden an verschiedene Orte ziehen. Die einen zurück in ihre Heimat, die anderen an völlig neue Orte. Wie wollte man garantieren, dass der Kontakt nicht abbrach? Sie hatte es ja schon mal erlebt, nachdem sie an die MAD gewechselt hatte. Und grade die Trennung von Serena machte ihr Angst. Mit der Musikerin hatte sie sich all die Jahre ein Zimmer geteilt, kaum ein Tag war vergangen an dem die Zwei nicht abends auf ihren Betten gesessen und über Gott und die Welt geredet hatten. Immer waren die zwei füreinander da gewesen und jetzt würden 2 Stunden Autofahrt die Brünette von ihrer Seelenverwandten trennen. Natürlich waren 2 Stunden nicht die Welt, aber grade erschien es Grace so. Verglich man 2 Minuten mit 2 Stunden konnte man das wohl verstehen. Während sie ihre letzten Sachen verpackte war ihre Stimmung also nicht grade ausgelassen. Es war ja nicht nur Serena, es waren all ihre Freunde. Jeder würde seinen Weg gehen und keiner dieser Wege führte wie ihrer nach Bakersfield an die Uni. Dort wollte sie Journalismus studieren. Das Schauspiel lag ihr noch immer am Herzen, aber sie verband keinen wahren Berufswunsch damit. Aber das war Nebensache.
Die Aufmerksamkeit der 18-Jährigen wurde zur Tür gelenkt, als Serenas Mutter dort erschien. Grace schenkte der Frau ein Lächeln, auch wenn sie verkündete, dass die Abfahrt kurz bevor stand. Dann verschwand sie auch wieder, schließlich was Serena nicht die einzige Lennysten, die die Kunstschule heute verlassen würde. In dem Moment ließ Grace ihre Sachen auf das Bett fallen und sah Serena quer durch den Raum an. Die Blicke der Freundinnen trafen sich und Grace sah ein Lächeln auf den Lippen der Latina und kam nicht drum herum es zu erwidern. "Du wirst mir fehlen", war das Erst, was Grace über die Lippen kam. Sie hasste Abschiede so sehr, schon die Ferien waren immer schlimm gewesen. Das jetzt war schon fast eine Qual für die angehende Studentin. Am Liebsten wäre sie es ja einfach umgangen, aber das wäre sehr dumm gewesen. Sie wusste ja selber, dass sie sich einfach nur anstellte, aber was sollte sie tun? Es machte ihr Angst, dass sie ihre Freunde vielleicht verlieren konnte. Grace wollte sie noch was sagen, als die Tür wieder auf ging und Moose, Serenas Freund ins Zimmer stürmte und die Musikerin überschwänglich begrüßte. Leicht verdattert blieb Grace stehen und wartete ab. Wahrscheinlich hatte er sie gar nicht erst bemerkt. Als Serena ihn dann aber auf die aufmerksam machte wurde sie auch von dem Lockenkopf begrüßt. Zwar nicht ganz so überschwänglich wie ihre Freundin, aber noch immer mit genug guter Laune um der 18-Jährigen ein Lachen zu entlocken. Leider hielt das aber nicht lange, denn Moose hatte den Auftrag bekommen Serena zu holen. Jetzt traten Grace wahrhaftig Tränen in die Augen und sie fiel Serena um den Hals. "Du wirst mir so fehlen. Versprich mir, dass wir in Kontakt bleiben", forderte sie die Musikerin auf, sie zu beruhigen. Serena, die nicht halb so emotional auf die Situation reagierte wie Grace, tat dies auch, indem sie ihr versprach den Kontakt zu halten. 2 Stunden waren schließlich nicht die Welt. Und schon verließ Serena das Zimmer und Grace war allein in dem Dreierzimmer. Viele brachen so früh auf, weil ihre Eltern sie abholten. Grace und Ruby würden aber am späten Nachmittag einen Flug in Richtung Bakersfield nehmen. Ihre Mutter musste schließlich arbeiten, Zeit war kostbar.
Kurz nachdem Serena mit Moose das Zimmer verlassen hatte erschien auch schon Mike im Türrahmen. Sein Auftreten zauberte ihr ein Lächeln ins Gesicht, obwohl auch jetzt wieder ein Abschied anstand. Ihr Lächeln wurde zu einem Lachen, als sie ein Bellen vernahm und ein Hund sie ansprang. "Hey Berry", meinte sie und wuschelte dem Hund kurz durchs Fell, wie sie es früher gerne bei Mikes Haaren getan hatte. Selbst nach einem Jahr vermisste Grace die Wuschelhaare ihres Freundes noch, auch wenn die kurzen Haare alles andere als schlecht aussahen. Ehe Grace sich ausgiebig mit Berry beschäftigen konnte hatte Mike den Rüden auch schon zurück gezogen. "Welchen coolen Auftritt?", neckte Grace und legte den Kopf schief. Dann seufzte sie. Eigentlich hatte sie heute mit Mike nach Los Angeles fliegen sollen, aber der Roadtrip hatte ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mike würde mit Adriana, Liam und Jake mit Adrianas Bus quer durch die Vereinigten Staaten fahren und deswegen war Grace' Besuch bei Mike in Wasser gefallen. Das hatte zur Folge, dass auch dieser Abschied ein Abschied für längere Zeit werden würde. Ihr Studium würde sie unter der Woche sicher so sehr in Anspruch nehmen, dass sie sich nicht einfach so spontan mit Mike würde treffen können. Der Gedanke missfiel Grace und schon wieder senkte sich ihre Laune rapide. Die folgenden Momente waren einerseits lang und gingen doch viel zu schnell vorbei. Wie gerne hätte Grace ihren Freund einfach festgehalten und nicht gehen lassen, aber letzten Endes war es nicht ihre Art zu klammern. Also sah sie ihm nur hinterher, während er ihr Zimmer verließ und über den Flur verschwand.
Langsam schritt sie zurück zu ihrem Bett und setzte sich auf dieses. Die Ungewissheit, wann sie ihre Freunde wieder sehen würde nahm ihr schier den Atem und wieder traten die Tränen in ihre Augen. Diesmal machte Grace sich aber nicht die Mühe gegen die anzukämpfen. Sie war traurig, und das mit gutem Recht. Das Zimmer zeigte, wie sich sich grade fühlte: Verlassen. Und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Aber was sollte sie machen? Nach der Schule ging nun mal jeder seinen eigenen Weg, es war normal. Trotzdem wollte sie nicht einfach die Zeit, die sie vielleicht noch mit ihren Freunden verbringen konnte verpassen. Vielleicht war ja noch ein Platz in Adrianas Bus frei. Nachfragen kostet ja nicht. Kurz entschlossen öffnete die Brünette also wieder ihren Koffer und überlegte, was sie wohl brauchen würde. Hygieneartikel, Klamotten, elektronische Sachen. Alles durcheinander. Eher schnell als langsam packte sie ihre Sachen. Aus Erfahrung wusste Grace, dass Mike meist spät dran war und wenn sie sich jetzt noch Zeit lies waren die anderen vielleicht schon weg. Bevor sie aber zum Parkplatz eilte musste sie noch bei ihrer Schwester vorbei. Ruby würde jetzt dann doch alleine fliegen, nur musste sie Grace' Koffer mitnehmen. Schnell war sie am Zimmer der 16-Jährigen angekommen und hatte ihr den Koffer in die Hand gedrückt und erklärt, was los war. Natürlich verstand Ruby das einerseits, wollte andererseits aber selber mit, grade weil sie sich auch mit Mike und Liam verdammt gut verstand. Aber das ging nicht, schließlich würde Eliza da noch die Krise bekommen.
Nachdem sie auch Ruby auf Wiedersehen gesagt hatte - ein Abscheid, der ihr so viel leichter fiel - eilte sie mit ihrer zugegeben doch sehr großen Tasche durch die Flure und schließlich zum Parkplatz runter. Der rote VW Bus war schon von weitem zu erkennen und erleichtert, dass sie noch nicht weg waren verlangsamte die 18-Jährige ihre Schritte. In leichter Entfernung kam sie schließlich ganz zum stehen und überlegte kurz, wie sie die Aufmerksamkeit am Besten auf sich lenken wollte. Laut ihre Anwesenheit verkünden, vorsichtig fragen ob sie mit konnte oder dezent zur Gruppe dazu stoßen und so tun als sei nichts. Nach kurzem Nachdenken entschied sie sich für letzteres und ging die letzten Meter auf Adriana, Jacob und Mike zu. Neben diesem blieb sie letzten Endes stehen, blickte aber zu Adriana. "Hättest du vielleicht noch einen Platz frei?", fragte sie die Latina und schenkte ihr ein Lächeln. Ihre Laune hob sich schlagartig bei der Hoffnung mit ihren Freunden den Schulabschluss feiern zu können, bevor dann bald der Ernst des Lebens auf die zukam. Und eigentlich bezweifelte Grace auch nicht, dass noch ein Platz frei war. Mike hatte sie schließlich gefragt, ob sie mitkommen wollte. Da hatte Grace noch nein gesagt, warum wusste sie jetzt selber nicht mehr. Was sie jetzt wusste war nur, dass sie viel lieber mit Mike und ihren Freunden den ganzen Tag in einem Auto saß als zu Hause zu sein. Allein.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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14.05.2012 01:32 Forum: » never ever

Die kurze Pause die entstand während Mike nachdachte kam Grace wie eine Ewigkeit vor. Sie hatte ihr Gesicht noch hinter den Händen versteckt und konnte so auch erst gar nicht sehen, wie Mike überhaupt reagierte. Vor ihrem geistigen Auge war er wütend oder überfordert, aber das war er nicht. Sie wusste ja, dass sie es ihm vielleicht früher hätte sagen sollen, aber sie wollte einfach nicht, dass er sich umsonst Gedanken machte. Sie wollte sich grade nochmal bei ihm entschuldigen, als sie seine Stimme schon wieder vernehmen konnte. Und diesmal zitterte seine Stimme. Hatte er das grade wirklich gefragt? Sie ließ die Hände von ihrem Gesicht sinken und sah ihn mit einem Blick an, der zeigte wie sehr es sie verletzt, dass er auch nur einen Moment daran dachte sie hätte ihn betrogen. Sie war nicht fähig, irgendwas dazu zu sagen. Am liebsten wäre sie in diesem Moment aufgestanden und gegangen. Es tat so.. weh. Aber sie konnte nicht gehen, schließlich war Mike über sie gebeugt und im nächsten Moment entschuldigte er sich auch schon bei ihr. Weiterhin sah sie ihn mit diesem Blick an, doch als er von Glück sprach änderte ihr Blick sich wieder. Glück. Grace war sich noch nicht so sicher, ob sie wirklich von Glück sprechen wollte. Resigniert schloss sie wieder die Augen bis zu dem Moment, in dem Mike ihr die Haare aus dem Gesicht strich. Sie schüttelte leicht den Kopf. "Genau deswegen. Kann es dich nicht zumindest ein bisschen aus der Bahn werfen? Ich bin schon seit Tagen neben der Spur", beschwerte sie sich bei ihrem Freund, bettete aber doch ihren Kopf auf seiner Brust und genoss die Nähe. Die Wut von vorhin war auch wieder verflogen. Er war Mike, sie konnte einfach nicht lange wütend auf ihn sein. Bei seiner nächsten Frage musste sie unweigerlich mit den Schultern zucken. "Ich weiß es nicht. Ein Arzt könnte mir sagen, ob und wie lange ich... schwanger bin." Die Worten kamen nur schwer über ihre Lippen. Es war eine neue, ungewohnte Situation und Grace wusste noch nicht wie sie damit umgehen sollte. Im nächsten Moment setzt Grace sich auf dem Bett auch schon wieder auf. "Langsam fängt das Kleid an zu nerven. Hilf mir da wieder raus zu kommen", bat sie und sah über ihre Schulter zu Mike. Obwohl sie die Wahrheit sprach war das auch ein Versuch das Thema zu wechseln. Bevor sie über irgendwas weiteres Nachdachte wollte sie erstmal Gewissheit. Nachgedacht hatte sie in den letzten Tagen schon genug. Auf dem Weg zu Uni, in der Uni, auf dem Rückweg von der Uni. Immer dann wenn sie Zeit zum Nachdenken hatte.

Thema: Suprise, Surprise!
Grace Summers

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13.05.2012 20:12 Forum: » never ever

Ein kurzes Lachen war von Grace zu hören. "Und das soll ich dir glauben? Du freust dich doch jedes Mal wenn eine Vorlesung ausfällt", stellte sie fest und diesmal war es die Studentin, die ihren Freund in einen Kuss verwickelte. "Und ich bin gerne mitgekommen. Wann wird man schon zu einer Filmpremiere eingeladen?", sagte sie dann, noch immer leicht überwältigt von dem Abend. Es war alles so.. groß und extravagant gewesen. Einfach Vegas.
Die folgenden Ereignisse würden sich wohl für immer in ihre Gedanken brennen. Da war diese Angst, ihr Vermutung auch nur auszusprechen. Es könnte alles verändern. Es würde alles verändern. Und sie wusste schließlich nicht, wie Mike reagieren würde. Deswegen redete sie wohl um den heißen Brei herum anstatt einfach zu sagen was ihr auf dem Herzen lag. Aber Mike würde wahrscheinlich auch so verstehen, was sie meinte. Früher oder später. Erst wollte Mike wissen, was sie vermutete aber sein stocken und das klirren von Glas zeigten Grace, dass der Groschen doch recht schnell gefallen war. Sie machte sich schon mal darauf gefasst sich in irgendeiner Art und Weise zu verteidigen. Zwar kannte sie Mike und wusste eigentlich, dass er ihr nicht böse sein würde, aber trotzdem war ein kleiner Funke Angst in ihrer Unsicherheit verwurzelt. Als Mike auf sie zu kam und sich neben sie setzte versteckte sie ihr Gesicht und nickte erstmal nur. "Schon seit ein paar Tagen. Bitte hass mich jetzt nicht! Ich wollte noch was abwarten und dann zum Arzt gehen um mir sicher zu sein, bevor ich dir irgendwas sage und du dir am Ende wegen nicht und wieder nicht den Kopf zerbrichst. Aber du bist einfach... du und deswegen musste ich dich ja irgendwie von der Idee weg bekommen, dass ich krank bin.", erklärte sie dann und traute sich, zwischen ihren Fingen durch zu schauen. "Du lächelst", stellte sie dann erstaunt fest. "Warum lächelst du? Ich dachte du bist schockiert, entsetzt.. irgendwas. Aber du lächelst." Es war kaum zu überhören, wie durch den Wind Grace war und deswegen sollte man ihre Worte wohl auch nicht zu ernst nehmen. Sie wusste ja selber nicht wirklich, was sie da redete.

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